Cooper über Druck auf Prishtina aus

Der EU-Unterhändler bei den kosovarisch-serbischen Gesprächen, Robert Cooper, ist zu einem Besuch in Prishtina eingetroffen. Er will der kosovarischen Regierung seinen Vorschlag für die Modalitäten der Teilnahme Kosovos in internationalen Konferenzen und regionalen Foren vorstellen.
Er wird wohl Druck auf die kosvarische Seite ausüben, die Fussnote und die Resolution 1244 anzuwenden. Als Erleichterung für Kosovo sollte der Beschluss des Internationalen Gerichtshofes angesehen werden.
Vizeregierungschefin, Edita Tahiri, versichert, dass Kosovo die Fussnote zur Resolution 1244 nicht aufführen und die "Republik" von dem Staatsnamen nicht weglassen wird.
In den letzten Wochen hat Cooper intensive Kontakte mit der kosovarischen und serbische Seite gehabt, auf der Suche nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung bezüglich der regionalen Zusammenarbeit.
Die serbisch Seite besteht darauf, dass Kosovo unter der Fussnote der Resolution 1244 des Sicherheitsrates auftritt. Während die kosovarische Seite darauf pocht, als unabhängiger Staat aufzutreten.
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