In regionalen Initiativen Kosovo mit Fussnote vertreten

Nach anfänglichen Unklarheiten bezüglich der Teilnahme des Kosovo in regionalen Initiativen, hat sich die Kosovo Regierung dafür ausgesprochen, dass das Land doch noch mit der Fussnote als Namenszusatz auftritt. Diese soll darauf hinweisen, dass für Kosovo immer noch die Resolution 1244 des Sicherheitsrates gilt. Darauf hatte Serbien gepocht.
Die Lösung sieht wohl so aus, dass zudem noch der Hinweis auf die Unabhängigkeitserklärung sowie die Meinung des Internationalen Gerichtshofes über deren Rechtmässigkeit stehen soll. Dies meldet Radio Freies Europa.
Das Modell wurde als solchen anscheinend angenommen, nachdem aus Brüssel und Washington grosser Druck auf die Regierungen in Prishtina und Belgrad ausgeübt worden war. Dieses Modell sei ein ausgeglichenes, denn es erkennt zwei Realitäten: die Unabhängigkeit des Kosovo und die Nicht-Anerkennung durch Serbien.
Bezüglich der regionalen Zusammenarbeit wird Kosovo mit dem Hinweis der Unabhängigkeitserklärung auftreten. Auch auf die positive Meinung des Internationalen Gerichtshofes bezüglich der Unabhängigkeit wird hingewiesen. Aber eben auch auf die Resolution 1244 des Sicherheitsrates, so Ministerpräsident Thaci.
Borko Stafanovic, Chef der serbischen Verhandlungsdelegation hat seinerseits deutlich gemacht, dass Serbien keine Formulierung akzeptieren wird, die auf die auf Unabhängigkeit des Kosovo hinweisen würde.
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