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Abschluss eines erfolgreichen Jahres der ABSM in Basel

In festlicher Atmosphäre und Anwesenheit von zahlreichen Gästen feierte die ABSM- Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten in Basel auch diesmal Ende Juni den erfolgreichen Abschluss des Schuljahres 2014/2015.

Nach unermüdlicher und fleißiger Arbeit erhielten 137 Kursteilnehmer ihre Kursbestätigungen, während 24 von ihnen für ihren Erfolg bei der Abschlussprüfung und für ihre regelmäßige Teilnahme an den Kursen ausgezeichnet wurden.

Zur ABSM Abschlussfeier waren Vertreter der Sozialbehörden der Gemeinden und Kantonen, der Leiter der Abteilung für Soziales und Stadtentwicklung der Christoph Merian Stiftung, Herr Walter Brack sowie der Stellvertreter des Migrationsamtes und zukünftiger Integrationsbeauftragter des Kantons Basel-Stadt, Herr Andreas Räss eingeladen.

Die Zeremonie wurde durch eine Begrüssungsrede des Vizepräsidenten der ABSM, Philippe Alioth eröffnet. Er gratulierte den Kursteilnehmenden zu ihrem Erfolg und dankte den ABSM-Partnern für ihre Unterstützung. Er erinnerte an den Beginn der ABSM als Albanische Beratungsstelle vor 16 Jahren, bei welcher sich „eine kleine Gruppe von wunderbaren Enthusiasten“ für Flüchtlinge aus dem Kosovo-Krieg engagierte, und welche sich dank dem Vertrauen der Partner zu einer in der Region fest verankerten und anerkannten Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migranten jeglicher Herkunft wandelte. Des Weiteren beschrieb Herr Alioth die Mission der ABSM, die Integration im Sinne des friedlichen Zusammenlebens, des positiven Austauschs, der gegenseitigen Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen und Kulturen zu fördern.

Auch Herr Brack erinnerte in seiner Rede an den Beginn der Zusammenarbeit der Christoph Merian Stiftung mit der damaligen ABS, wie sie den ersten Integrationspreis „für ihren Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben der verschiedenen Kulturen“ gewann und sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des sozialen und kulturellen Basel wandelte.

Einen humorvollen Beitrag leistet Herr Räss mit seiner eigenen Migrationsgeschichte als Deutsch-Zürcher in Basel.

Musikalisch begleitet wurden die Feier und der Apéro durch die Pianistin Eni Dibra-Hoffmann und die Violinistin Yukiko Okukawa. Beim Apéro genossen die Anwesenden kulinairsche Spezialitäten aus aller Welt.

Die ABSM funktioniert jetzt seit 18 Jahren als Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten. Durch das Anbieten von Deutschkursen wurde sie zum Bestandteil der Integration von Migranten in Basel. Ursprünglich wurde sie als Beratungsstelle für albanische Migranten gegründet, doch mit der Zeit erweiterte sie ihre Tätigkeit und heute, im Schuljahr 2014/2015, zählt sie 562 Kursteilnehmende aus 61 verschiedenen Ländern.

Um sich den Bedürfnissen der Migranten so gut wie möglich anpassen zu können und ihre optimale Sprachbildung unterstützen zu können, bietet ABSM verschiedene Kurskategorien und Stufen, z.B. Deutsch- und Integrationskurse für fremdsprachige Frauen mit Kinderbetreuung, Deutsch- und Integrationskurse für albanischsprachige Frauen mit Kinderbetreuung, Deutsch- und Integrationskurse für Jugendliche und junge Erwachsene, Deutsch und gewaltfreie Kommunikation, sowie Informationsmodule zum Leben und Arbeiten in der Schweiz.

Ab August 2015 wird das Angebot der ABSM durch Deutsch- und Integrationskurse für Neuzugezogene ergänzt, als Folge der vom Basler Stimmvolk angenommenen Integrationsinitiative im November 2014. Die WILLKOMMEN – Deutsch- und Integrationskurse für Neuzugezogene werden vormittags, nachmittags und abends angeboten.