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“Rush Cars” Eine Leidenschaft für luxuriöse Autos

Betim und Blendian Rushiti sprechen über ihr Leben und stellen sich im Gespräch mit ihrem albinfo.ch Salon mit Luxusautos "Rush Cars" in Luzern vor

Bentley, Porsche, Ferrari, Lamborghini und der Mercedes-Benz G500, sind einige der Super-Luxus-Autos in limitierter Auflage, die die Aufmerksamkeit wecken, sobald man die Rush Cars Filiale betritt.

Es geht um Superautos im Wert von 45’000 bis zu 600’000 Franken. Sie sind nicht auf der Automesse in Genf ausgestellt, sondern im Autosalon “Rush Cars” der Gebrüder Betim und Blendian Rushiti. Es scheint, dass “Rush Cars” das Luxusauto-Nest in Luzern ist.

Gebrüder Rushiti sind nicht nur in dieser Gegend von Luzern bekannt für ihre luxuriöse Sammlung, sondern bereits in der ganzen Schweiz. Betim und Blendian erzählen im Interview mit Albinfo.ch über ihr Leben und stellen ihre speziellen Autos vor.

Die beiden Brüder bilden ein kompaktes Team. Während Blendian als Ökonom für das Anbieten und die Finanzierung von Autos verantwortlich ist, kümmert sich Betim um die Realisierung von Autoverkäufen und pflegt den Kundenkontakt.Die Idee, ein Geschäft mit teuren „Bestien“ zu eröffnen, kam von Betim, der Wirtschaftsinformatik studiert hat.

“Rang Rover” war das erste Auto, das Betim in dieses Business führte. Als junger Mann war er von teuren und luxuriösen Autos begeistert. Seinen “Rang Rover” hatte er so gut modifiziert, dass ein Käufer, der ebenfalls Albaner war, bereits zwei Stunden nach Veröffentlichung des Inserats zum Verkaufsgespräch erschien.

„Das war der Moment, der mich dazu veranlasste, mit diesem Geschäft zu beginnen“ , erzählt Betim.

„Wir arbeiten bis zu 15 Stunden am Tag und immer noch mit der gleichen Begeisterung wie am Anfang“

„Wir führen unsere Arbeit mit Leidenschaft aus, weshalb wir keine begrenzten Arbeitszeiten haben. Die Begeisterung dafür ist immer noch die gleiche wie zu Beginn. Obwohl es anstrengend ist, hören wir nicht auf. Wir haben unseren Show-Room jetzt seit zwei Jahren. Heute stellen wir darin Autos aus, die man sich vor 10 Jahren nur auf Postern ansehen konnte “, sagte der 27-Jährige.

Als 19-jähriger hatte sein Bruder Bendian seinen ersten Ferrari gekauft. “Hier in der Nachbarschaft weiß jeder, womit wir unser Geld verdienen. Dies wurde sehr gut aufgenommen. Wir hatten bisher keine Probleme damit. Wir arbeiten bis zu 15 Stunden täglich und sind bekannt in der Umbegung”, erzählt Blendian und fügt hinzu, dass sie nicht alle Autos im ihrem Salon in Luzern ausstellen.

“Einige Autos werden in einer speziellen Garage untergebracht. Es sind Spezialprodukte mit gegrenzter Anzahl. Sie sind auch nicht Onlin einsehbar, weil der Hersteller es so gewünscht hat. Nur unsere treusten Kunden haben die Möglichkeit, diese Autos zu kaufen”, sagt Blendian und erzählt, dass sie auch Kunden von ausserhalb der Schweiz betreuen.

In den Kosovo gehen sie nicht, um ihre teuren Autos zu präsentieren

Rush Cars, ableitend vom Nachname der Gebrüder Rushiti, verkaufte letztes Jahr rund 120 exklusive Autos.

Aber nicht jeder kann den Traum verwirklichen, sich ein Superauto der Rushiti-Brüder zu sichern. “Wer ein gutes Auto hat, hat auch ein gutes Einkommen. Die Bank erlaubt keine Schulden, die nicht rechtzeitig zurück gezahlt werden können. Albaner haben eine Leidenschaft für Autos und besitzen daher teure Autos in der Schweiz“, so Betim und erklärt, dass ein Luxusauto nicht einfach so per Leasing abgezahlt werden kann bzw. ein Kredit dafür gegeben wird.

Da sie ihre Herkunft nicht vergessen verbringen die beiden Brüder ihre Ferien gerne im Kosovo und kennen daher auch das Phänomen der Albaner, die mit ihren Luxusautos in den Kosovo fahren. „Sie hätten auch die Möglichkeit, nach Monaco und anderswo zu fahren, aber gehen jährlich in den Kosovo, da sie mit ihrer Heimatverbunden sind. Es führt sie also nicht der Wunsch dorthin, ihre Autos zu zeigen, sondern ihr Heimatland zu besuchen.“

Für Unfälle im Sommer im Kosovo sind nicht nur die Migranten verantwortlich

 „Jeden Sommer gibt es mehr Unfälle, jedoch glaube ich nicht, dass diese nur von Albanern der Diaspora verursacht werden”, sagt Betim, fügt jedoch hinzu, dass Albaner die Schnelligkeit im Blut hätten. Für härtere Strafen im Kosovo, wie in der Schweiz, ist er nicht, denn sonst gibt auch Haftstrafen. „Ich denke, andere Formen sollten in Betracht gezogen werden, wie in England oder in Norwegen. Das Gefängnis, denke ich, ist eine zu harte Strafe, die das Leben der Jugendlichen zerstört. Die Gemeinde Luzern hat die strengsten Regeln der Schweiz. Wegen eines Auspuffs wird das ganze Auto konfisziert“,  sagt der 27-jährige Ökonom.

Verkaufe Autos mit zinslosen Krediten …

Blendian und Betim können, basierend auf islamischen Regeln, Autos mit zinslosen Krediten verkaufen. „Dies gilt nur für diejenigen, die die Religion praktizieren und dieses Recht nutzen wollen. Nur sechs solcher Unternehmen in der Schweiz können das, und wir sind eine von ihnen.”

Die Rushiti Brüder betreuen selbst Kunden aus dem Kosovo.

“Wir lieben Autos. Während den Sommerferien ist jedes zweite Auto in Gjilan ein teures. Es sieht aus wie in Monaco oder am Genfer Autosalon“ erzählen Betim und Bledian, deren Eltern ursprünglich aus Gjilan stammen.

Die Rushiti Brüder betreuen selbst Kunden aus dem Kosovo. 

“Wir lieben Autos. Während den Sommerferien ist jedes zweite Auto in Gjilan ein teures. Es sieht aus wie in Monaco oder am Genfer Autosalon“ erzählen Betim und Bledian, deren Eltern ursprünglich aus Gjilan stammen.

albinfo.ch
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