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Ziadin Sela verletzt, aber ausser Lebensgefahr

Der albanische Abgeordnete im mazedonischen Parlament, Ziadin Sela, wurde vom Mob, der ins Parlamentsgebäude eindrang, angegriffen und blutig geschlagen. Er ist aber ausser Lebensgefahr, sagt Arben Taravari, enger Mitarbeiter von Sela.

Der Vorsitzende einer kleineren albanischen Partei in Mazedonien, Ziadin Sela, ist ausser Lebensgefahr. Er wurde von einem aufgebrachten Mob, der ins Parlamentsgebäude eindrang,  angegriffen und blutig geschlagen. Es waren wohl Hooligans, Ultranationalisten und Extremisten, die der VMRO-DPMNE nahe stehen. Ziadin Sela und weitere Abgeordnete der neuen Parlamentsmehrheit wurden angegriffen und verletzt. Parteifreunde von Sela bestätigen, dass er verletzt, aber ausser Lebensgefahr ist.

Arben Taravari, ein enger Mitarbeiter von Sela, schrieb auf Facebook, Sela hat verschiedene Verletzungen davon getragen. Seine Lage ist aber unter Kontroller und es gibt keine Lebensgefahr.
“Wir rufen die Menschen auf, die Ruhe zu bewahren und sich nicht provozieren zu lassen. Diese Ereignisse sind wohl das Ende eines grossen Übels”, schreibt Taravari.
Sela ist wegen seiner harten Politik für die albanische Seite ein Dorn im Auge für die Unterstützer von Nikola Gruevski und seiner Partei VMRO-DPMNE.
Ein aufgebrachter Mob von Unterstützern der VMRO-DPMNE drang gewaltsam ins Parlamentsgebäude ein, nachdem die Abgeordneten der neuen Parlamentsmehrheit der albanischen Abgeordneten Talat Xhaferi zum Vorsitzenden des Parlaments wählte. Auch der Chef der bisher oppositionellen Sozialdemokratischen Partei (SDSM) wurde blutig geschlagen. Die Polizei lies die Ultranationalisten fast den ganzen Abend gewähren und griff erst gegen 22 Uhr ein.
https://www.youtube.com/watch?v=cBVfv-P2DOY