Der Kulturverein “Sharri” würdigt die Persönlichkeit von Rexhep Rifati, ein Leben im Dienst des Journalismus und der albanischen Identität in der Diaspora

Die langjährige Tätigkeit des bekannten albanischen Journalisten Rexhep Rifati stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung mit besonderem kulturellem und symbolischem Gewicht, organisiert vom Kulturverein “Sharri” in Waldkirch. albinfo.ch berichtet aus nächster Nähe über dieses Ereignis, das zu einer Reflexion über die Rolle des Journalismus bei der Bewahrung der albanischen Identität in der Diaspora wurde.

Die Veranstaltung “Ein Nachmittag mit Bacë Rexhep Rifati” brachte institutionelle Vertreter, Künstler und zahlreiche Landsleute zusammen und zeigte den großen Einfluss, den seine Arbeit über die Jahre auf das kulturelle und gesellschaftliche Leben der albanischen Gemeinschaft im Ausland gehabt hat.

 

Foto: Afrim Nevzati

Der erfahrene Journalist Rexhep Rifati, der auch im fortgeschrittenen Alter in der Diaspora sehr aktiv ist, hat kürzlich eine wichtige Auszeichnung für seine langjährige Arbeit im Journalismus erhalten. Er wurde von der Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, für seinen langjährigen und beständigen Beitrag zum Journalismus der Diaspora geehrt.

Foto: Afrim Nevzati

Unter den Anwesenden war auch der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bern, Rexhep Demiri, der betonte: “Rexhep Rifati hat das albanische Wort und die Kultur in der Diaspora lebendig gehalten, Generationen miteinander verbunden und unsere Identität bewahrt. Die hohen Auszeichnungen, die er erhalten hat, darunter die Ehrung durch die Präsidentin der Republik Kosovo, Frau Vjosa Osmani, sind ein Beweis nicht nur für seinen beruflichen Beitrag, sondern auch für seine menschliche Integrität.”

Foto: Afrim Nevzati

Das künstlerische Programm der Veranstaltung bot eine Verbindung von traditionellen und zeitgenössischen Elementen, mit Auftritten von Gruppen und Ensembles, die die Lebendigkeit des albanischen Kulturerbes widerspiegelten, einschließlich der arbëresh Dimension.

Foto: Afrim Nevzati

In seiner Rede bezeichnete der Konsul der Republik Kosovo in Zürich, Vigan Berisha, Rifati als eine Persönlichkeit, die Journalismus mit Mission und menschlicher Verantwortung verkörpert: “Seine Persönlichkeit steht für ein unerschütterliches Engagement für die Meinungsfreiheit und eine faire Information. Vor allem aber ist Herr Rifati ein Mensch mit großer menschlicher Größe, eine Stimme, die immer nah bei den Menschen war, ihre Sorgen angehört und sie mit Sensibilität und Würde widergespiegelt hat.”

Foto: Afrim Nevzati

“Diese Auszeichnung gehört nicht nur mir. Sie gehört allen Kulturvereinen und künstlerischen Gruppen, die unsere Identität lebendig gehalten haben. Ich habe lediglich eure Arbeit und euren Einsatz widergespiegelt.”

Er betonte, dass sein Werdegang von den albanischen Gemeinschaften in der Diaspora geprägt wurde, einschließlich der arbëresh Welt, als untrennbarer Teil der albanischen Erinnerung und Identität.

Seine Tätigkeit wurde auch international gewürdigt. Er wurde zum “Ehrenbürger” von Hora e Arbëreshëve in Italien ernannt, ein Titel, der seinen Beitrag zur Dokumentation und Förderung der Geschichte und Identität der Albaner im Ausland anerkennt.

Foto: Afrim Nevzati

Rexhep Rifati gehört zu einer Generation von Journalisten, die ihren Beruf als Mission im Dienst der Gemeinschaft und gesellschaftlicher Werte ausgeübt haben, mit einem besonderen Engagement für das Erbe der Arbëresh. Durch seine Werke “Arbëreshët – fotosintezë e shpirtit ti” und “Shqiptarët në Zvicër – 1001 pamje” hat er mit großem Einsatz die Geschichte, Identität und das Leben der Albaner in der Diaspora dokumentiert und ein wertvolles kulturelles und gesellschaftliches Archiv aufgebaut. Neben dieser Tätigkeit hat er sich auch für die Unterstützung junger Menschen eingesetzt, indem er Stipendien für deren Ausbildung bereitstellte und so seinen Beitrag über den Journalismus hinaus auf die Förderung und Stärkung der neuen Generationen ausweitete.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Anwesenden ein Abendessen serviert, bei dem traditionelle albanische Speisen angeboten wurden.

Foto: Afrim Nevzati

Wer ist Rexhep Rifati

Rexhep Rifati wurde am 28 Mai 1942 im Dorf Komogllavë bei Ferizaj im Kosovo geboren. Er lebt derzeit in Zürich in der Schweiz. Seine ersten Schuljahre absolvierte er in seinem Heimatdorf. Im Jahr 1966 schloss er die Pädagogische Schule in Ferizaj ab. 1973 studierte er albanische Sprache und Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Pristina.

Seine berufliche Laufbahn umfasst die Jahre 1965 bis 1995, in denen er als Journalist bei der Tageszeitung Rilindja tätig war. Danach emigrierte er in die Schweiz, wo ihm politisches Asyl gewährt wurde.

In der Schweiz setzte er seine journalistische Tätigkeit fort und arbeitete als Redakteur bei periodischen Zeitungen und Online Portalen, derzeit bei prointegra.ch.

Kulturelle und humanitäre Tätigkeit
Er ist Gründer und erster Vorsitzender des Ensembles für Gesang und Tanz Kastrioti. Außerdem ist er Gründer und ständiger Förderer des Solidaritäts Stipendienfonds.

Über mehr als 10 Jahre hinweg hat er gemeinsam mit seiner Familie monatlich sechs Stipendien finanziert. Die Einnahmen aus dem Verkauf seiner Bücher fließen in diesen Fonds.

Wissenschaftliche Tätigkeit
Als Reisejournalist hat er alle albanischen Gebiete sowie 52 arbëresh Siedlungen besucht.

Er wurde von Pater Antonio Bellusci mit dem Titel “Apostel der modernen Zeiten” geehrt.

Er ist Ehrenmitglied des Albanologischen Zentrums für Studien zur arbëresh Sprache und Kultur.

Auszeichnungen
Auszeichnung “Für den Beitrag in der Diaspora durch seine Schriften” von drei Botschaften in der Schweiz, der Botschaft Albaniens, des Kosovo und Nordmazedoniens.

Er erhielt die Medaille “Dielli Dardan” vom Verband der albanischen Kulturschaffenden der Diaspora. Er wurde von der Präsidentin des Kosovo ausgezeichnet und zum Ehrenbürger von Hora Arbëreshe Piano Degli ernannt.

Publikationen
2013: Shqiptarët në Zvicër -1001 pamje
2018: Shtegtimet e një gazetari (albanisch, englisch, deutsch)
2019: Një jetë në shërbim të lirisë dhe të zhvillimit
2022: Arbëreshët: fotosintezë e shpirtit tim (albanisch und italienisch)

Er lebt in Zürich in der Schweiz. Er hat sechs Kinder und zwölf Enkelkinder.

 

Wien, Treffen mit der Kinderbuchautorin Ana Tisi aus Tirana wird organisiert

In der OVS Jagdgasse 22 in Wien fand ein Treffen mit der Kinderbuchautorin Frau Ana Tisi aus Tirana statt, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Lehrerin Miradije Berishaj und des Lehrers Osman Ademi, im Rahmen des Unterrichts in albanischer Sprache mit dem Motto “… ich spreche Albanisch”.

Für die Kinder, insgesamt etwa 70, war es ein besonderer und unvergesslicher Tag. Sie hatten die Freude, die Autorin kennenzulernen, die ihnen die magische Welt der Bücher und Geschichten näherbrachte.

Nach der Vorstellung las die Autorin mit viel Emotion aus ihren Büchern vor und fesselte die Aufmerksamkeit und Fantasie der Kinder. Sie hörten mit großem Interesse zu und erlebten jeden Moment mit Neugier.

Anschließend fand ein herzliches Gespräch statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler Fragen stellten und ihre Gedanken äußerten. Die Autorin teilte ihre Erfahrungen und erklärte, wie Geschichten entstehen und wie man ein guter Schriftsteller werden kann.

Während des Treffens wurden auch kreative Aktivitäten durchgeführt. Die Kinder konnten mit ihren Ideen zu kleinen “Schriftstellern” werden, indem sie eigene Geschichten aus ihrer Fantasie entwickelten und aufschrieben.

Dieses Treffen war eine sehr wertvolle und inspirierende Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler und hat sie dem Buch, dem Lesen und der Welt der Kreativität noch nähergebracht.

Zum Abschluss hatten die Kinder auch Spaß mit Liedern und Tänzen. Außerdem hatten ihre Lehrpersonen für jedes Kind kleine Geschenke vorbereitet.

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Der Boxer Bernardin Jakaj gewinnt den Europameistertitel in der WBO Kategorie in Österreich

In einer Halle in Korneuburg, gefüllt mit Albanern, brachte der in Österreich lebende albanische Boxer Bernardin Jakaj seinen rumänischen Gegner Mirel Drogan im Ring zu Boden, schreibt albinfo.

Der albanische Boxer gewann seinen Kampf um den vakanten Europameistertitel im Supermittelgewicht der WBO Kategorie am Samstag durch KO in der zweiten Runde und wurde damit neuer Europameister.

“Ich bin sehr glücklich über den Sieg, es ist ein wunderbares Gefühl”, sagte Jakaj in einem Interview mit ORF.

Jakaj gehört nun zu den zehn Besten der WBO Weltrangliste und könnte im nächsten Jahr sogar eine Chance auf einen Kampf um den Weltmeistertitel erhalten.

Die Veranstaltung wurde von Simpa Sports organisiert, geleitet vom bekannten ehemaligen albanischen Boxer in Österreich, Shpëtim Shala.

Kosovo dreht das Spiel und gewinnt gegen Bulgarien

Die Frauen Nationalmannschaft des Kosovo hat heute Bulgarien besiegt und sich damit der Qualifikation für die Play offs der Weltmeisterschaft angenähert.

Die “Dardanes” konnten das anfängliche Ergebnis von 0 1 auf 2 1 drehen. Bulgarien ging in der 42 Minute durch Petrova in Führung.

Kosovo wurde in der zweiten Halbzeit stärker, als Blerta Smaili in der 51 Minute den Ausgleich erzielte. 1 1.

Kapitänin Erëleta Mehmeti sicherte den Sieg mit einem Treffer nach Vorlage von Ramadani in der 90+6 Minute.

Mit diesem Sieg bleibt Kosovo ungeschlagen mit 12 Punkten, drei mehr als Kroatien, während Bulgarien mit drei Punkten auf dem dritten Platz liegt. Die Mannschaft auf dem ersten Platz erreicht die Play offs zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

Die Gründe, warum der Norden Albaniens das nächste exklusive Reiseziel Europas ist

In einer Zeit, in der die Nachfrage nach authentischen und noch unberührten Reisezielen stark zunimmt, positioniert sich der Norden Albaniens als eine der Regionen mit dem größten Entwicklungspotenzial auf der internationalen Tourismuskarte.

Diese Region bietet eine seltene Kombination aus unberührter Natur, reichem kulturellem Erbe und einzigartiger Biodiversität und schafft damit eine solide Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung.

Dieses Potenzial erstreckt sich über das gesamte Gebiet und zeigt sich besonders in der Region Tale und ihren umliegenden Ökosystemen, wo Natur, Tradition und strategische Lage zusammenkommen und ein Reiseziel mit klarer Wachstumsperspektive formen.

Unberührte Natur im Herzen Europas

Der Norden Albaniens gehört zu den am wenigsten vom Massentourismus geprägten Regionen Europas und bietet zugleich eine große Vielfalt an Naturlandschaften, von der Küstenlinie über Gebirgsketten bis hin zu Flussschluchten und charakteristischen Tälern.

Besonders die Region Tale zeichnet sich durch ihre einzigartigen Strände mit schwarzem Sand aus, die für ihre heilenden Eigenschaften bekannt sind, die die Durchblutung fördern, die Haut regenerieren und rheumatische Beschwerden lindern. Umgeben von natürlichen Ökosystemen und unberührten Flächen bietet diese Region eine ideale Grundlage für die Entwicklung eines nachhaltigen und differenzierten Tourismus.

Reiche Biodiversität

Dieses Potenzial wird durch eine Biodiversität ergänzt, die zu den reichsten in Südosteuropa zählt. Das charakteristische natürliche Mosaik der Region schafft ideale Bedingungen für die Entwicklung einer Vielzahl von Ökosystemen und seltenen Arten.

Allein die Lagune von Kune Vain beherbergt mehr als 200 Arten von Wasser und Zugvögeln, darunter Pelikane, Flamingos, Reiher und Greifvögel, die hier auf ihren Zugrouten zwischen Europa und Afrika Halt machen. Darüber hinaus wurden in dieser Region etwa 277 Pflanzenarten identifiziert, darunter Schilf, halophile Vegetation und typische Arten mediterraner Lagunen.

Authentizität und lokale Identität im internationalen Fokus

Über die Natur hinaus zeichnet sich der Norden Albaniens durch eine über Jahre bewahrte Authentizität aus. Traditionen, Lebensweise und die enge Verbindung zum Land sind weiterhin Teil des Alltags in dieser Region. Auch in der Region Tale und ihrer Umgebung bleiben Tätigkeiten wie Landwirtschaft, Viehzucht und die Verarbeitung lokaler Produkte zentral, während Gastfreundschaft und traditionelle Küche ein einzigartiges Erlebnis bieten. Die Nähe zu historisch bedeutenden Städten wie Lezha und Shkodra fügt eine kulturelle Dimension hinzu, die dieses authentische Profil ergänzt. Diese natürlichen und kulturellen Werte erhalten zunehmend internationale Aufmerksamkeit.

Die Anerkennung durch die UNESCO, mit der Aufnahme von Elementen wie der Xhubleta, dem Tanz von Tropoja und der Lahuta der Bergregionen in die Liste des immateriellen Kulturerbes, bestätigt die Bedeutung und das Potenzial dieser Region, sich als Reiseziel mit starker Identität auf dem globalen Markt zu positionieren.

Ein Reiseziel für alle vier Jahreszeiten

Die natürliche Schönheit und das harmonische Zusammenspiel von Bergen, Meer, Flüssen und Seen haben diesen Teil Albaniens zu einem ganzjährigen Reiseziel gemacht. Möglichkeiten für Wandern, Outdoor Aktivitäten, Unterhaltung und Erholung machen die Region für Besucher mit unterschiedlichen Interessen attraktiv.

Im Winter verwandelt die alpine Landschaft die Region in ein attraktives Ziel für Liebhaber von Wintersport und Winterurlaub. Im Sommer bieten Sandstrände mit kristallklarem Wasser, Flüsse und Seen ideale Bedingungen für Erholung und Aktivitäten im Freien, während Bergpfade perfekt für Wanderungen und Entdeckungen sind.

Im Frühling und Herbst schaffen Ruhe, frische Luft und die intensiven Farben der Natur eine besondere Atmosphäre für jene, die eine enge Verbindung zur Natur suchen, leichte Ausflüge unternehmen möchten und echte Momente der Ruhe und Entspannung erleben wollen.

Wettbewerbsvorteil und wachsendes Potenzial

Die seltene Natur und Biodiversität, das geschätzte kulturelle Erbe und die über Generationen bewahrte Authentizität ziehen zunehmend die Aufmerksamkeit von lokalen und internationalen Touristen auf sich. Trotz dieser Werte bietet die Region weiterhin wettbewerbsfähige Preisniveaus im Vergleich zu ähnlichen Reisezielen in der Region und in Europa, wie Montenegro, Kroatien oder anderen mediterranen Märkten.

Das Gleichgewicht zwischen der Authentizität der Region und weiterhin wettbewerbsfähigen Kosten positioniert dieses Reiseziel als eine immer attraktivere Alternative für Touristen und Investoren. Viele Besucher entscheiden sich, nachdem sie die Region als Urlaubsziel erlebt haben, für eine Investition in eine Zweitimmobilie und schaffen so eine langfristige Verbindung zu diesem wachsenden Markt.

Das steigende Interesse hat auch eine neue Welle von Investitionen ausgelöst, bei denen Wohnprojekte, touristische Resorts und gemischte Entwicklungen das Profil der Region verändern. Dieser Moment macht das Gebiet zu einem neuen Bezugspunkt für Investitionen mit nachhaltigem Potenzial und langfristigem Wert.

 

 

Sunny Hill enthüllt die ersten Hauptacts für die diesjährige Ausgabe

Das Sunny Hill Festival hat die ersten Hauptacts für die diesjährige Ausgabe bekannt gegeben und damit die Begeisterung der Fans elektronischer Musik geweckt, berichtet albinfo.ch.

Laut offizieller Mitteilung werden in diesem Sommer DJ Adam Port und der DJ und Produzent Rampa, zwei der bekanntesten Namen des berühmten deutschen Labels KEINEMUSIK, auf der Hauptbühne des Festivals auftreten.

“Wir freuen uns sehr, Adam Port und Rampa auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen”, heißt es in der auf der Festival Webseite veröffentlichten Mitteilung.

Die Organisatoren betonten außerdem, dass KEINEMUSIK eine globale Fangemeinde aufgebaut hat und dass Sunny Hill bereit ist, in diesem Sommer eine einzigartige Atmosphäre zu bieten und das Festival noch stärker auf der internationalen Eventkarte zu positionieren.

Sunny Hill wird in den kommenden Tagen voraussichtlich weitere wichtige Namen des künstlerischen Programms bekannt geben./Albinfo.ch

Shaqiri verrät sein schönstes Tor mit der Schweiz, niemand hätte diesen Schuss stoppen können

Xherdan Shaqiri hat 125 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten und dabei 32 Tore erzielt, von denen viele spektakulär und für die Fans unvergesslich waren, berichtet albinfo.ch.

Der 34 Jährige sprach kürzlich in einem Interview mit dem Medium “The Athletic” über die schönsten Tore seiner Karriere mit der Schweiz. Der Basel Stürmer hob dabei besonders das Tor gegen Schottland bei der Euro 2024 hervor und bezeichnete es als das schönste.

“Es war eines der schönsten Tore, die ich je erzielt habe”, sagte Shaqiri und fügte hinzu, dass seiner Meinung nach kein Torhüter diesen Schuss hätte halten können.

Shaqiri erinnerte auch an sein berühmtes Tor gegen Polen bei der Euro 2016, eine weitere Aktion, die zu den schönsten in der Geschichte der Europameisterschaften zählt.

“Manchmal denke ich, dass ich diesen Schuss noch einmal versuchen sollte. Ich gehe gerne Risiken ein, weil mich das unberechenbar macht”, erklärte er.

Der zweimalige Gewinner der Champions League mit Bayern München und Liverpool wurde auch gefragt, ob er für die Weltmeisterschaft, die diesen Sommer in Kanada, Mexiko und den USA stattfinden wird, zur Schweizer Nationalmannschaft zurückkehren könnte.

“Man soll niemals nie sagen, aber im Moment sehe ich keine Rückkehr in die Nationalmannschaft”, betonte Shaqiri, der nach der Europameisterschaft 2024 in Deutschland seine internationale Karriere beendet hat./Albinfo.ch

Barcelona beobachtet Vedat Muriqi als Alternative für den Angriff

Barcelona hat Interesse am kosovarischen Fußballer Vedat Muriqi gezeigt und betrachtet ihn als eine der Optionen zur Verstärkung der Offensive in Zukunft, falls der Transfer von Julian Alvarez von Atlético Madrid nicht zustande kommt.

Laut dem spanischen Medium “Sport.es” beobachtet der katalanische Klub den Stürmer von Mallorca bereits seit einiger Zeit, der eine sehr gute Saison in der La Liga spielt und derzeit der zweitbeste Torschütze der Liga ist. Dennoch wird berichtet, dass es bislang keine offiziellen Kontakte zwischen Barcelona und den Vertretern des Spielers gegeben hat.

In dem Bericht heißt es, dass sich Barcelona bewusst ist, dass ein Transfer von Julian Alvarez schwierig wäre, weshalb Alternativen geprüft werden. Eine davon ist ein groß gewachsener, erfahrener Stürmer mit starker Präsenz im Strafraum, ein Profil, das gut zu Muriqi passt.

“Mit einer Körpergröße von 1,94 Metern ist er ein anderes Profil als das, was Barcelona derzeit hat. Er ist stark in der Luft, bindet Innenverteidiger und hat ein ausgeprägtes Gespür im Strafraum”, schreibt “Sport.es” über den kosovarischen Stürmer.

Laut den Quellen des Mediums hat Barcelona über Vermittler Informationen über die Situation des Spielers eingeholt, jedoch noch keinen direkten Kontakt zu seinen Vertretern aufgenommen. Muriqi konzentriert sich derzeit auf den Abschluss der Saison und wird anschließend über seine Zukunft entscheiden.

Vedat Muriqi hat eine Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro und steht bei Mallorca noch bis 2029 unter Vertrag. Berichten zufolge könnte er jedoch für eine geringere Ablösesumme wechseln, insbesondere wenn Mallorca aus der La Liga absteigt./Albinfo.ch

Lissabon wird laut einer europäischen Analyse zur farbenfrohsten Stadt der Welt erklärt

Eine europäische Stadt wurde laut einer aktuellen Analyse als die farbenfrohste der Welt ausgezeichnet, bei der die beliebtesten Reiseziele nach ihrer visuellen Vielfalt bewertet wurden. An erster Stelle steht Lissabon, eines der beliebtesten Reiseziele auch für Schweizer Touristen, berichtet albinfo.ch.

Laut der Bewertung von JustCover haben irische Reiseversicherungsexperten Fotos von rund 80 bekannten und farbenreichen Städten weltweit analysiert. Mithilfe eines digitalen Werkzeugs wurde die Farbpalette jedes Bildes gemessen und die Anzahl der unterschiedlichen Farbtöne berechnet.

Die Ergebnisse ergaben eine Rangliste der 10 farbenfrohsten Städte, wobei Portugal zweimal in den Top 3 vertreten ist.

Top 10 der farbenfrohsten Städte der Welt:

  1. Medellín, Kolumbien, etwa 1,7 Millionen Farben
    Medellín ist bekannt für sein angenehmes Klima das ganze Jahr über, moderne Architektur, lebendige Märkte und touristische Viertel. Die Gegend Comuna 13, früher eine der gefährlichsten, zieht heute Besucher mit ihren bunten Straßen an.
  2. New Orleans, USA, etwa 1,8 Millionen Farben
    Die Stadt ist besonders für das French Quarter bekannt, wo farbenfrohe Häuser mit eisernen Balkonen und dekorativen Pflanzen ein einzigartiges Bild schaffen.
  3. Hanoi, Vietnam, etwa 1,8 Millionen Farben
    Die vietnamesische Hauptstadt ist voller Leben, besonders in der Altstadt, wo enge Gassen, Geschäfte, Street Food und leuchtende Schilder eine besondere Atmosphäre schaffen.
  4. Havanna, Kuba, etwa 1,9 Millionen Farben
    Neben der bekannten Kultur rund um Zigarren und Rum bietet Havanna historische Architektur und farbenfrohe Fassaden, oft begleitet von klassischen Autos.
  5. Guanajuato, Mexiko, etwa 1,9 Millionen Farben
    Diese Stadt im Zentrum Mexikos zeichnet sich durch ihre pastellfarbenen Häuser aus, die die Hügel bedecken, sowie durch beeindruckende Ausblicke.
  6. Rio de Janeiro, Brasilien, etwa 2,3 Millionen Farben
    Rio beeindruckt mit Copacabana, der Christusstatue und dem Zuckerhut. Einer der farbenreichsten Orte ist die Selarón Treppe, ein sehr beliebtes Fotomotiv.
  7. Cartagena, Kolumbien, etwa 2,4 Millionen Farben
    Die Kolonialstadt ist bekannt für ihre bunten Häuser, blumengeschmückten Balkone und historischen Gebäude, die der Stadt eine besondere Atmosphäre verleihen.
  8. Porto, Portugal, etwa 2,4 Millionen Farben
    Porto ist bekannt für seine beeindruckenden Brücken und seinen Wein. Das Viertel Ribeira mit seinen alten Fassaden und traditionellen Azulejos gehört zu den schönsten Bereichen der Stadt.
  9. Kuala Lumpur, Malaysia, etwa 2,5 Millionen Farben
    Die Hauptstadt beeindruckt mit leuchtenden Tempeln, dekorierten Fassaden und modernen Gebäuden, die nachts erstrahlen. Die Batu Höhlen mit ihren farbenfrohen Treppen sind ein beliebtes Ziel.
  10. Lissabon, Portugal, über 2,6 Millionen Farben
    Lissabon steht an der Spitze dank seiner pastellfarbenen Häuser, leuchtenden Fassaden und künstlerischen Azulejos. Die ikonischen gelben Straßenbahnen, die durch die gepflasterten Straßen der Altstadt fahren, verleihen der Stadt zusätzlichen Charme.

Diese Bewertung positioniert Portugal als eines der attraktivsten Reiseziele für Touristen, die lebendige Architektur und eine farbenreiche Atmosphäre suchen./Albinfo.ch

 

 

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“MeGaherz” Spitex mit Herz für Familien in der Schweiz

“Unser Spitex hat das Motto “Eine Familie für die Familie” und “Gemeinsam statt allein”. Lernen Sie uns kennen und bauen Sie Vertrauen auf, wir verstehen Ihre Bedürfnisse und passen uns Ihnen an”, sagt Lumnije Memisi, Mitinhaberin von “MeGaherz”.

Seit der Gründung im Jahr 2019 hat sich “MeGaherz” zu einer wichtigen Adresse für professionelle Pflege zu Hause in der Schweiz entwickelt, indem medizinische Fachkompetenz mit menschlichem Engagement verbunden wird.

Ein Team im stetigen Wachstum

Heute zählt “MeGaherz” rund 90 Mitarbeitende, einschließlich der Betreuung durch Angehörige.

“Das Team besteht aus qualifizierten Fachkräften aus verschiedenen Bereichen wie Pädiatrie, Psychiatrie sowie Akut und Langzeitpflege und bietet für jeden Patienten individuell angepasste Dienstleistungen an”, sagt Memisi.

Der Hauptfokus: Betreuung von Kindern, Müttern und psychische Gesundheit

“MeGaherz” hat eine klare Ausrichtung, drei zentrale Säulen bilden die Grundlage der täglichen Arbeit.

Kinderspitex, Betreuung für Kinder zu Hause

Einer der wichtigsten Dienste ist die Betreuung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in ihrem familiären Umfeld.

Dieser Dienst ist besonders wertvoll:

nach einem Krankenhausaufenthalt
bei chronischen Erkrankungen
bei Frühgeburten
in Situationen, die eine kontinuierliche Behandlung zu Hause erfordern

Das Team arbeitet eng mit Ärzten und Krankenhäusern zusammen, um Sicherheit und eine hohe Qualität der Betreuung zu gewährleisten.

Nachsorge nach der Geburt, Unterstützung für Mutter und Neugeborenes

“Die Zeit nach der Geburt gehört zu den herausforderndsten für die Familie. “MeGaherz” bietet in dieser sensiblen Phase professionelle und menschliche Unterstützung”, berichtet Lumnije Memisi.

Die Leistungen umfassen:

die gesundheitliche Kontrolle von Mutter und Neugeborenem
Beratung zum Stillen
praktische Hilfe im Alltag
Orientierung und emotionale Unterstützung

Psychiatrische Pflege, Unterstützung in schwierigen Zeiten

Eine weitere zentrale Säule ist die psychiatrische Betreuung zu Hause, die immer notwendiger wird.

Dieser Dienst umfasst:

Unterstützung bei psychischen und sozialen Krisen
regelmäßige Besuche und kontinuierliche Betreuung
Hilfe bei der Organisation des Alltags
Management der Therapie und der Medikamente

Der Ansatz ist stets individuell und an die Bedürfnisse des Patienten angepasst.

Ergänzende Dienstleistungen

Neben dem Hauptfokus bietet “MeGaherz” auch:

Langzeitpflege
medizinische Behandlungen zu Hause
palliative Pflege

Diese Leistungen ergänzen das Angebot und gewährleisten eine umfassende Unterstützung für Patienten und ihre Familien.

Investition in die Zukunft, Ausbildung junger Menschen

Ab August 2026 wird “MeGaherz” auch mit der Ausbildung von Lernenden im Gesundheitsbereich beginnen und sie während des gesamten beruflichen Ausbildungsprozesses begleiten.

Dies ist ein wichtiger Schritt, um zur Entwicklung der neuen Generation im Pflegebereich in der Schweiz beizutragen.

Erweiterung des Netzwerks, näher bei den Familien

“MeGaherz” hat seine Präsenz mit mehreren neuen Standorten erweitert:

Schaffhausen (SH, TG, SG)
Küssnacht (SZ, LU)
Zug
Zürich
Aargau

Dies ermöglicht es dem Unternehmen, näher bei den Patienten zu sein und schnellere sowie effizientere Dienstleistungen anzubieten.

“Eine Familie für die Familie”

“Die Philosophie von “MeGaherz” bleibt unverändert: professionelle Pflege in Kombination mit menschlicher Nähe”, berichtet in diesem Interview für albinfo.ch Lumnije Memisi, Mitinhaberin von “MeGaherz”.

In einer Zeit, in der der Bedarf an qualitativ hochwertiger Pflege stetig wächst, zeigt “MeGaherz”, dass die Betreuung zu Hause nicht nur professionell und sicher sein kann, sondern auch warm und menschlich, wie eine echte Familie für die Familie.

Arbër Bullakaj trifft Premierminister Kurti, sie besprechen Integration und Erfolge der Diaspora

Der Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, empfing den künftigen Abgeordneten im Schweizer Bundesparlament albanischer Herkunft, Arbër Bullakaj, der voraussichtlich Ende dieses Monats sein Mandat antreten wird, berichtet albinfo.ch.

Kurti dankte Bullakaj für den Besuch und gratulierte ihm zu seiner Wahl als Abgeordneter im Schweizer Bundesparlament. Laut Mitteilung der Regierung ist er erst die zweite Person mit Wurzeln aus dem Kosovo, die ein Mandat in dieser Institution gewinnt, nach Islam Alijaj.

Arbër Bullakaj stammt aus Suhareka und ist in den 90er Jahren in die Schweiz gezogen. Er ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Schweizer Politik aktiv.

Derzeit ist er Mitglied des Bundesrates der Sozialdemokratischen Partei SP, Präsident der SP Migrant im Kanton St. Gallen und Vorsitzender des Komitees der Demokratischen Initiative zur Reform des Schweizer Bürgerrechts.

Diese Initiative, die über 100 tausend gültige Unterschriften gesammelt hat und im November 2024 im Parlament eingereicht wurde, zielt darauf ab, den Prozess zur Erlangung der Schweizer Staatsbürgerschaft zu erleichtern.

Während des Treffens wurde über die Integration und die Erfolge der albanischen Diaspora in der Schweiz sowie über ihre Rolle bei der Entwicklung des Kosovo gesprochen.

Laut Mitteilung haben die Parteien auch Möglichkeiten für eine konkrete Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Kultur und Wirtschaft besprochen, ebenso wie die Stärkung der Unterstützung für den Kosovo und die Schaffung von Verbindungen zwischen den beiden Ländern. /Albinfo.ch

Blerta Basholli setzte sich gegen 1050 Filme aus 106 Ländern der Welt durch

Die kosovarische Regisseurin Blerta Basholli hat einen weiteren großen internationalen Erfolg erzielt, da ihr neuester Film “Dua” für seine Weltpremiere beim Filmfestival von Cannes ausgewählt wurde, berichtet albinfo.ch.

Der Film wird in der prestigeträchtigen Sektion “Semaine de la Critique” gezeigt, wo er in der Kategorie der Spielfilme um vier Hauptpreise konkurrieren wird.

Dieser Erfolg gewinnt zusätzlich an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass insgesamt 1050 Filme aus 106 Ländern für diese Sektion eingereicht wurden und die Auswahl von “Dua” die Qualität und das hohe künstlerische Niveau des Projekts von Basholli unterstreicht.

Die Teilnahme an der “Semaine de la Critique” gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften für einen Spielfilm, da diese Sektion von Cannes neue Stimmen und Projekte mit großem internationalem Potenzial fördert.

Mit dieser Auswahl bestätigt Blerta Basholli erneut ihre Position als eine der erfolgreichsten Persönlichkeiten der albanischen Filmkunst und rückt Kosovo in den Mittelpunkt der internationalen Filmszene.

/Albinfo.ch

Präsidiale Medaille für Prof. Dr. Nazmi Maliqi: Ein Leben im Dienst des Kosovo

Eine der engagierten Persönlichkeiten in den zentralen politischen Prozessen des Kosovo, Prof. Dr. Nazmi Maliqi, wurde kürzlich von der Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani Sadriu, mit der Präsidialen Verdienstmedaille ausgezeichnet, in Anerkennung seines langjährigen Beitrags im Dienst des Landes.

Diese hohe institutionelle Auszeichnung gilt als Würdigung seines langjährigen Engagements im öffentlichen und politischen Leben, in dem er sich als eine der engagierten Persönlichkeiten in wichtigen Prozessen für den Kosovo hervorgetan hat, schreibt albinfo.ch.

In den Jahren 1994 bis 1998 war Maliqi Abgeordneter in Mazedonien und gleichzeitig auf internationaler Ebene aktiv, unter anderem als Vertreter in der NATO-Versammlung, wodurch er zur Internationalisierung der Kosovo-Frage beitrug.

Er war auch ein enger Mitarbeiter des ehemaligen Präsidenten Ibrahim Rugova und Teil der institutionellen und politischen Bemühungen in entscheidenden Phasen für das Land.

Die Präsidiale Verdienstmedaille ist eine der höchsten staatlichen Auszeichnungen und wird Persönlichkeiten verliehen, die einen besonderen Beitrag für Staat und Gesellschaft geleistet haben.

Diese Ehrung bestätigt erneut die Rolle und Bedeutung jener Persönlichkeiten, die zum Weg des Kosovo hin zur Stärkung seiner Staatlichkeit und demokratischen Entwicklung beigetragen haben.

Prof. Dr. Nazmi Maliqi verstarb im Jahr 2023 im Alter von 66 Jahren.

Albaner aus der ganzen Welt versammeln sich in Tirana, die Agenda des IV. Diaspora-Gipfels wird veröffentlicht

Der Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Ferit Hoxha, hat die Agenda des IV. Diaspora-Gipfels veröffentlicht, der vom 13. bis 15. April 2026 in Tirana stattfinden wird.

In einem Beitrag im sozialen Netzwerk X betonte Hoxha, dass der Gipfel Albaner aus der ganzen Welt zusammenbringen wird, mit dem Ziel, die Verbindungen zum Heimatland zu stärken und die konkrete Zusammenarbeit zwischen der Diaspora und Albanien zu fördern.

Diese Ausgabe steht unter dem Motto: “Durch unsere Wurzeln wachsen wir, vereint werden wir stärker” und umfasst drei Tage mit Aktivitäten, Diskussionen und Ideenaustausch, die darauf ausgerichtet sind, das Potenzial der Diaspora in konkrete Entwicklungsprojekte und Chancen umzuwandeln.

Minister Hoxha erklärte, dass der Gipfel als verbindende Plattform dienen soll, die die Energie und Erfahrung der Albaner im Ausland mit der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung Albaniens zusammenführt.

Die detaillierte Agenda des IV. Diaspora-Gipfels ist nun öffentlich und alle Interessierten können das Programm einsehen und sich zur Teilnahme an dieser wichtigen nationalen Veranstaltung anmelden.

Shasime Osmani wird zur Abgeordneten im Parlament des Kantons Bern gewählt

Bei den gestern abgehaltenen Wahlen haben die Bürger des Kantons Bern das kantonale Parlament mit 160 Mitgliedern gewählt. Diese wurden in neun Wahlkreisen bestimmt.

Eines der neuen Gesichter, die gestern in dieses Parlament gewählt wurden, ist auch die junge Frau mit Wurzeln in Kičevo in Nordmazedonien, Shasime Osmani von der Sozialdemokratischen Partei. Wenn man die Liste der 160 gewählten Parlamentarier durchgeht, sieht man, dass sie die einzige Albanerin und eine der ganz wenigen Personen mit ausländischer Herkunft ist, die gewählt wurden.

Die beiden wichtigsten Parteien, die Schweizerische Volkspartei (SVP) und die Sozialdemokratische Partei (SP), haben ihre Sitzzahl erhöht, während die Mitteparteien an Unterstützung verloren haben.

Der Großvater von Shasime Osmani kam 1979 aus Kičevo in Nordmazedonien als “Gastarbeiter” in die Schweiz. Er gehört zu den vielen, die geblieben sind und sich hier ein Leben für sich und ihre Familien aufgebaut haben. Ihr Vater schloss sich ihm im Jahr 1993 an. Shasime selbst war erst ein Jahr alt, als sie im Jahr 1999 zusammen mit ihrer Mutter ihrem Vater folgte.

Shasime hat eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und auch einen Berufsabschluss erworben. Danach absolvierte sie eine Weiterbildung für Erwachsene, da sie an der Universität studieren wollte.

“Ich möchte die Stimme derjenigen sein, die nicht immer gehört werden und Angst haben, ausgeschlossen zu werden, sobald sie sprechen”, sagte Osmani während des Wahlkampfs. Jetzt ist sie zu ihrer Stimme geworden oder zu der von insgesamt 9641 Bürgern des Kantons Bern, die ihr ihre Stimme gegeben haben.

“She Leads” vereint am 13. Juni Unternehmerinnen aus der Schweiz, dem Kosovo, Albanien und Nordmazedonien

Am 13. Juni findet an der Adresse Winkelstrasse 2, 5442 Fislisbach, zum zweiten Mal die Veranstaltung “She Leads” statt, die größte Messe für Business und Karriere, die albanisch schweizerischen Unternehmerinnen gewidmet ist, aber auch Frauen aus dem Kosovo, Albanien und Nordmazedonien einbezieht. Gastgeber der diesjährigen Ausgabe ist das bekannte Schweizer Unternehmen AMAG.

Zwei albanische Unternehmerinnen aus der Schweiz organisieren gemeinsam mit der Medienplattform albinfo.ch auch in diesem Jahr die Messe “She Leads”, mit dem Ziel, eine starke Gemeinschaft zu schaffen, die Frauen unterstützt, sichtbar macht und sie auf ihrem Weg zur Unabhängigkeit und zum Erfolg begleitet.

Auf dieser Messe haben Sie die Möglichkeit, ein exklusives Netzwerk aus Business und Karriere kennenzulernen, mit einer starken Gemeinschaft albanisch schweizerischer Frauen.

Am 13. Juni werden bekannte Persönlichkeiten aus dem albanisch schweizerischen Unternehmertum sprechen. Die Agenda wird in Kürze veröffentlicht.

Sie haben zudem die Gelegenheit, erfolgreiche albanische Frauen aus verschiedenen Branchen sowie innovative Unternehmen kennenzulernen, die ebenfalls von Frauen gegründet wurden.

Während der Veranstaltung werden mehrere Diskussionsrunden stattfinden.

WAS SIE BEI “SHE LEADS” ERWARTET

Rund 100 Stände, an denen erfolgreiche Frauen ihre Unternehmen präsentieren

Inspirierende Referentinnen und Erfolgsgeschichten, die motivieren

Live Musik, interaktive Gespräche und Networking Sessions, die eine unvergessliche Atmosphäre schaffen

Bis zu 1.000 Besucherinnen mit Interesse an Business, Karriere und persönlicher Entwicklung

“She Leads” wird mit Leidenschaft und Vision von zwei Unternehmerinnen, Lume Deari und Ganimet Bilalli, in Zusammenarbeit mit der Medienplattform albinfo.ch organisiert, die wissen, wie wichtig Netzwerke, Unterstützung und Präsenz für den Erfolg sind.

“She Leads” hat klar gezeigt, wie stark die Mobilisierung der Frauen im Business sein kann. Durch unser Engagement ist es uns gelungen, dieses Event zu einer Erfolgsgeschichte zu machen, mit großer Beteiligung und spürbarem Einfluss innerhalb der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz, sagte eine der Organisatorinnen, Lume Deari.

“Bei der diesjährigen Messe werden auch Vertreterinnen aus dem Kosovo, Albanien und Nordmazedonien teilnehmen, wodurch eine besondere Plattform für den Austausch von Ideen und Erfolgsgeschichten entsteht. Dieses Event soll die Zusammenarbeit zwischen Unternehmerinnen aus der Heimat und jenen in der Schweiz und in der Diaspora stärken”, sagte die andere Organisatorin, Ganimet Bilalli.

Alle Interessierten, die mit ihrem Unternehmen teilnehmen oder Sponsor dieses exklusiven Events werden möchten, können uns unter folgender Adresse kontaktieren: [email protected]

Weitere Informationen im Flyer:

In der Schweiz wird das Projekt zur Entwicklung des Kulturtourismus im Kosovo vorgestellt

Seit einigen Monaten entwickelt eine Gruppe von Tourismusbegeisterten ein interessantes Projekt zur Förderung des Kulturtourismus im Kosovo. Das Projekt “The Guestkeepers” ist eine innovative Initiative, die von der NGO ABSM (Bildungs- und Beratungszentrum) umgesetzt wird, mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport (MKRS).

Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltigen Tourismus mit kulturellem Schwerpunkt zu stärken, indem junge Menschen einbezogen und moderne technologische Möglichkeiten genutzt werden, die zur Umsetzung dieses Ziels beitragen.

“Verfolgen Sie die Entwicklung von jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die sich von Lernenden zu ‘Botschaftern der Gastfreundschaft’ entwickeln, ausgebildet im diplomatischen Protokoll und im Kulturtourismus. Entdecken Sie, wie das Netzwerk ‘Kosova Inn’ Gästehäuser und lokale Handwerker zertifiziert, um Authentizität zu garantieren. Und zum ersten Mal sehen Sie, wie Technologie, über die Plattform ‘www.Theguestkeepers.com’, es Touristen ermöglicht, Geschichte zu erleben, noch bevor sie sie physisch besuchen. Das ist nicht nur Tourismus, sondern Diplomatie durch Kultur…”, heißt es unter anderem in der Projektpräsentation auf der offiziellen Webseite.

Damit das Projekt auch dem Publikum unserer Diaspora in der Schweiz vorgestellt wird, sind für dieses Wochenende drei Präsentationen mit anschließendem Apéro geplant:

Freitag, 27.03.2026 um 19:00 Uhr, im Konsulat des Kosovo in Genf, Rue de Lausanne 63, 1202 Genève, dritter Stock.

Samstag, 28.03.2026 um 18:00 Uhr, im Kongresszentrum Allresto in Bern, nach der Präsentation des neuesten Buches von Alketa Gashi Fazliu.

Sonntag, 29.03.2026 um 17:00 Uhr, in unserem Konsulat, Eugen-Huber-Strasse 19A, 8048, Zurich.

Albanische Kandidaten der Schweizer Wahlen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von albinfo.ch

Der 8. März dieses Jahres war ein Abstimmungstag für verschiedene Referenden auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene sowie ein Wahltag in mehreren Schweizer Gemeinden und Kantonen. Der Wahlkampf in einigen Schweizer Gemeinden und Kantonen, beziehungsweise die Kandidaten mit albanischen Wurzeln, die daran teilgenommen haben, bildet den Schwerpunkt der neuen Ausgabe des Magazins Albinfo.ch.

Wahlen für Gemeindeparlamente und Gemeinderegierungen fanden auch in einigen der wichtigsten Städte der Schweiz statt, wie Zürich, Lausanne, Winterthur und weiteren. In all diesen sowie in vielen anderen Gemeinden gab es zahlreiche Kandidaten albanischer Herkunft. Eine Reihe von ihnen hat die Hürden überwunden und wurde gewählt, vor allem in die Parlamente und, wenn auch deutlich weniger, auch in die jeweiligen Exekutiven.

Die Medienplattform Albinfo.ch hat wie auch in den vergangenen Jahren den Wahlkampf der überwiegenden Mehrheit der Kandidaten mit albanischen Wurzeln begleitet, durch Porträts, Interviews und Berichte aus dem Wahlkampf. Dementsprechend wurde auch in der soeben erschienenen Ausgabe des Magazins denjenigen, die bei den jeweiligen Wahlen gewonnen haben, ein angemessener Platz eingeräumt und ein spezielles Dossier zu diesen Wahlen erstellt.

Ein besonderes Kapitel bildet dabei die erfreuliche Nachricht über die Wahl von Arbër Bullakaj (von der SP) ins Schweizer Bundesparlament. Damit wird er nach Islam Alijaj der zweite Albaner, der in diese hohe Position gewählt wurde. Die Nachricht über Bullakajs Wahl fiel zeitlich mit diesem Wahltag zusammen, obwohl seine Wahl tatsächlich das Ergebnis der eidgenössischen Wahlen vom Oktober 2023 ist. Damals hatte er zwar eine hohe Stimmenzahl erreicht, wurde jedoch nicht gewählt und stand auf der Warteliste.

Nach dem Rücktritt einer Abgeordneten seiner Partei aus dem Parlament (Claudia Friedl) hat automatisch Arbër Bullakaj ihren Platz übernommen.

So schmückt das Porträt von Arbër mit Recht die Titelseite der neuesten Ausgabe des Magazins Albinfo.ch.

Neben dem Schwerpunktthema der Wahlen bietet die frisch erschienene Ausgabe von Albinfo.ch auch zahlreiche weitere Beiträge aus dem kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sportlichen Leben der albanischen Diaspora in der Schweiz und darüber hinaus.

 

Kusari Lila: Fertighäuser aus Holz “Made in Kosova” erweitern sich auf internationalen Märkten

Die im Kosovo produzierten Fertighäuser aus Holz dringen weiterhin erfolgreich in internationale Märkte vor, mit Exporten vor allem nach Europa und Amerika, wie aus einem Beitrag der Handelsministerin Mimoza Kusari Lila hervorgeht.

Bei einem Treffen mit Nazmi Mehmetaj, Vorsitzender des Vorstands des Clusters für Fertigbau und Eigentümer der Firma Greenhouse, sowie mit der Geschäftsführerin Sytrime Dervisholli wurde über die Entwicklung dieses Sektors gesprochen, der ein stetiges Wachstum verzeichnet.

Die größte Herausforderung bleibt der Mangel an Flächen zur Präsentation der Produkte, wie Demo Parks und Ausstellungsflächen, die eine weitere Expansion der Industrie ermöglichen könnten.

Ministerin Kusari Lila betonte die Bedeutung der Verringerung des Handelsdefizits durch die Stärkung der heimischen Produktion und die Entwicklung der Industrie. Grüne Wirtschaftszonen stehen im Mittelpunkt dieser Vision und verbinden Produktion mit Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Recycling.

Ziel sei es, das inländische Kapital zu stärken, nachhaltige Industriecluster zu schaffen und die institutionelle Zusammenarbeit für eine stärker entwickelte wirtschaftliche Zukunft auszubauen.

Das Fest des Fitër Bajram vereinte die albanischen Gläubigen in Zürich

In einem voll besetzten Saal versammelten sich die albanischen Gläubigen in Kloten bei Zürich, um das Gebet zum Fitër Bajram zu verrichten. Die Atmosphäre war herzlich und festlich und spiegelte den Zusammenhalt und die Solidarität innerhalb der Gemeinschaft wider, schreibt albinfo.ch.

Die Gläubigen übermittelten Botschaften des Friedens, des Glücks und der gegenseitigen Liebe.

Die Zeremonie des Bajram Gebets wurde vom Imam aus Gjilan, Faredin Bunjaku, geleitet, der auch die Botschaft dieses Festes übermittelte.

Die Gebetszeremonie wurde von der Moschee in Schwamendingen in Zürich organisiert, “Haus des Friedens”. /Albinfo.ch

Foto: Genti Mersinaj

Schweiz: Dua Lipa wird zur globalen Botschafterin von Nespresso ernannt

Das Schweizer Kaffeeunternehmen Nespresso hat die internationale Sängerin Dua Lipa offiziell zur globalen Markenbotschafterin ernannt und damit ein neues Kapitel im 40. Jahr seines Bestehens aufgeschlagen, berichtet albinfo.ch.

Diese Zusammenarbeit soll den einzigartigen Stil von Dua mit der Vision von Nespresso verbinden, die auf Kreativität, kulturelle Entdeckung und außergewöhnliche Kaffeeerlebnisse ausgerichtet ist.

Leonardo Aizpuru, Marketingdirektor von Nespresso, betonte, dass die Energie und die Haltung von Dua Lipa perfekt zur Philosophie der Marke passen.

“Unser Ziel ist es, eine grenzenlose Entdeckung durch außergewöhnlichen Kaffee zu ermöglichen, und Dua bringt diese Einstellung auf moderne und natürliche Weise mit. Gemeinsam möchten wir eine neue Generation inspirieren, sich selbstbewusst neuen Geschmäckern zu öffnen und zu entdecken, wie ein Kaffeemoment außergewöhnlich werden kann.”

Über die Musik hinaus spiegelt das Engagement von Dua Lipa für Storytelling, kulturelle Entdeckung und kreative Zusammenarbeit die Wurzeln von Nespresso in Kunst und täglicher Inspiration wider. Die Sängerin erklärte selbst, dass die Entscheidung zur Zusammenarbeit “einfach” gewesen sei.

“Ich habe die Präsenz von Nespresso immer in meinem Leben gespürt, zu Hause mit meiner Familie, am Set oder im Hotel, deshalb war die Entscheidung ganz natürlich. Mir gefällt, wie sie neue Geschmäcker erkunden und sich als Marke weiterentwickeln. Wir haben bereits viel Spaß zusammen, und das ist erst der Anfang.”

Zum Start der Zusammenarbeit wird Nespresso am 14. April die globale Kampagne “Vertuo World” vorstellen. Diese Kampagne bringt eine moderne Interpretation des Engagements der Marke für fortschrittliche Kaffeeerlebnisse und wird von Dua Lipa angeführt. Neben ihr wird auch der frühere Botschafter George Clooney in einem kurzen Auftritt zu sehen sein und die Tradition von Nespresso mit einer neuen kreativen Ära verbinden./Albinfo.ch