Aulon Nura, ein Erfolg der kosovarischen Diaspora in der Raumfahrttechnik

Die Botschaft der Republik Kosovo teilt mit Stolz die inspirierende Geschichte von Aulon Nura, einem erfolgreichen jungen Mann aus der kosovarischen Diaspora, der eine herausragende Karriere im Bereich der Raumfahrttechnik aufbaut, berichtet albinfo.ch.

Aulon Nura hat den Master of Science (M.Sc.) in Luft und Raumfahrttechnik (Aerospace Engineering) am renommierten KTH Royal Institute of Technology in Schweden abgeschlossen, einer der bekanntesten europäischen Institutionen im Bereich Wissenschaft und Technologie.

Derzeit arbeitet er als Antriebstechniker bei OHB Sweden, einem der führenden europäischen Unternehmen der Raumfahrtindustrie. In dieser Funktion trägt Aulon direkt zur Entwicklung fortschrittlicher Technologien und zur Umsetzung von Raumfahrtmissionen bei und ist an Projekten von strategischer Bedeutung für die europäische Raumfahrtindustrie beteiligt.

Përshkrimi i fotografisë nuk është i disponueshëm.

Seine Erfolge stellen ein inspirierendes Beispiel für die Jugend des Kosovo dar und belegen das große Potenzial unserer Diaspora in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Technologie.

Kürzlich trat Aulon Nura dem Netzwerk der jungen Fachkräfte bei, einer von der Botschaft der Republik Kosovo in Stockholm geschaffenen Plattform mit dem Ziel, junge Fachkräfte aus der Diaspora zu vernetzen und zu stärken.

/Albinfo.ch

“Für jene, die nicht zurückkehrten: eine Stimme aus Qyshk”

Es gibt Bücher, die man liest, und es gibt Bücher, die einem den Atem rauben. “Për ata që s’u kthyen” von Edona B. Kelmendi ist kein Buch, das man leicht zur Seite legt. Es ist ein Bericht, der im Körper bleibt, weil er von einem Kind stammt, das gesehen hat, was kein Kind jemals sehen sollte.

Dieses Buch ist ein direktes Zeugnis des Massakers von Qyshk, in der Gemeinde Peja, das am 14. Mai 1999 stattfand, eines der schwersten Verbrechen während des Krieges im Kosovo. Es spricht nicht über den Krieg als Geschichte, sondern über den Krieg als unterbrochenes Leben, als verbrannte Kindheit, als Verlust, der niemals heilt.

Qyshk, der Tag, der niemals endete

Wenn Edona zurückblickt, kehrt sie nicht zu Erinnerungen zurück. Sie kehrt zu jenem 14. Mai in Qyshk zurück, als Häuser verbrannt wurden, Menschen bei lebendigem Leib verbrannt und getötet wurden und ihre Kindheit gewaltsam endete.

“Zurückzublicken ist, als würde man eine Wunde berühren, die sich nie vollständig geschlossen hat und sich niemals schließen wird.”

Sie erzählt von einem Kind, das gezwungen war, viel zu schnell erwachsen zu werden, umgeben von Angst und einem nicht wiedergutzumachenden Verlust. Ein Kind, das keine Zeit hatte zu verstehen, was geschah, aber spürte, dass etwas Unumkehrbares ihm alles nahm.

Heute blickt sie zurück, nicht um den Schmerz erneut zu öffnen, sondern um dieser verstummten Kindheit eine Stimme zu geben, um zu zeigen, dass sie, obwohl sie schwer getroffen wurde, nicht ausgelöscht wurde.

Die Erinnerung, die im Körper weiterlebt

Wenn sie die Augen schließt, sieht Edona nicht nur Bilder. Sie spürt den Geruch des erstickenden Rauchs, die Schüsse, die in den Ohren dröhnen, brennende Häuser, das Weinen der Kinder, die Panik in den Augen der Erwachsenen, die nicht wussten, wie sie die Kleinsten schützen sollten.

“In diesem Alter verstand ich nicht, was geschah, aber ich spürte, dass mir etwas Unumkehrbares alles nahm.” Dieses Gefühl jenes Tages in Qyshk ist heute die stärkste Erinnerung, die sie begleitet, eine unmenschliche Tat, die, wie sie sagt, kein gesunder Verstand vollständig begreifen kann.

Der Vater, der nie zurückkehrte

Während des Massakers von Qyshk verlor ihr Vater, Besim D. Kelmendi, erst 36 Jahre alt, gemeinsam mit weiteren Familienangehörigen sein Leben. Dieser Verlust wird nicht überwunden, er wird Teil des Lebens.

Als Kind trug Edona den Schmerz wie eine Last, beinahe wie eine Schuld, ohne zu wissen warum. Als Frau versteht sie, dass ihre Stärke, ihr Charakter und ihre Standhaftigkeit aus der Abwesenheit gewachsen sind, doch als Mutter erhält dieser Verlust ein anderes Gewicht.

“Durch meine Töchter verstehe ich tiefer die Liebe eines Elternteils und den Schmerz dessen, was mir verwehrt wurde.”

Heute lebt sie mit der Abwesenheit, aber auch mit einer heiligen Verantwortung: dafür zu sorgen, dass ihre Namen weiterleben, dass ihre Geschichte nicht verschwindet, dass ihre Kinder wissen, woher sie kommen, was ihnen zu Unrecht genommen wurde und wie kostbar das Leben ist.

Schreiben als Notwendigkeit, um zu überleben

Dieses Buch war nicht nur eine Entscheidung. Es war eine Notwendigkeit. Edona konnte nicht akzeptieren, dass die Namen ihrer Angehörigen nur als Inschriften auf einem Denkmal bestehen bleiben. Sie wollte ihnen eine Stimme, ein Gesicht und einen Platz in der Geschichte geben. Doch der Weg zu diesem Buch war nicht leicht.

“Ich hatte viele Momente, in denen ich nicht weitermachen konnte und mir sagte, dass ich es nicht schaffe, aber die Liebe zu denen, die ich verloren habe, und der Stolz auf ihren Widerstand haben mich dazu gebracht, nicht stehen zu bleiben.

Dieses Buch wurde weder in einem Monat noch in einem Jahr geschrieben. Ich brauchte Zeit, Kraft und Mut, um zurückzugehen, mich zu erinnern und Momente erneut zu durchleben, die ich früher zu vergessen versuchte, nur um zu überleben.”

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist ihre Art, sie lebendig zu halten und nicht zuzulassen, dass das, was in Qyshk geschah, mit der Zeit verblasst. Denn wie sie sagt, birgt das Vergessen die Gefahr der Wiederholung.

“Sie sind niemals von uns gegangen. Sie leben in den Namen, die wir tragen, in den Kindern, die wir großziehen, in den Werten, die wir zu bewahren versuchen, und in dem Weg, den wir jeden Tag gehen. Der Schmerz mag uns gebrochen haben, aber er hat uns auch bewusster für das Leben und füreinander gemacht. Wir haben sie nicht vergessen und wir werden sie niemals vergessen.

Ihre Geschichte wird weiterleben. Ihre Namen werden mit Achtung gelesen, und die Liebe zu ihnen wird von Generation zu Generation weitergetragen, mit Stolz, Würde und Treue.”

Zwei Stimmen, ein Schmerz

Dieses Buch spricht mit zwei Stimmen: mit der Stimme der Edona als Kind, rein und schutzlos, dort, wo der Schmerz stärker gefühlt als verstanden wird, und mit der Stimme der erwachsenen Edona, die mit Bewusstsein und Verantwortung schreibt, um dem Sinn zu geben, was ein Kind nicht erklären kann.

Der Schmerz und das Schweigen der Welt

Der Schmerz des Verlustes ist dauerhaft. Doch das Schweigen der Welt und das Fehlen von Gerechtigkeit machen ihn noch schwerer. “Der Verlust bricht dich einmal. Die Ungerechtigkeit verletzt dich jeden Tag.” Besonders dann, wenn die Verbrechen bis heute geleugnet werden. Wenn die Wahrheit infrage gestellt wird. Wenn jene, die die Verbrechen begangen haben, sie weiterhin leugnen, obwohl sie sie mit eigenen Augen gesehen hat und sie noch immer in ihren Albträumen erlebt.

Eine verspätete Gerechtigkeit heilt den Schmerz nicht, ihr Fehlen hält die Wunde offen.

Eine Botschaft für kommende Generationen

Der Krieg ist keine ferne Seite der Geschichte. Seine Folgen leben noch immer unter uns, in zerbrochenen Familien, in unsichtbaren Wunden und in einem Schweigen, das nicht verstanden wird.

Freiheit hat ihren Preis. Die Anerkennung der Wahrheit ist keine Last, sondern eine Verantwortung. “Erinnerung ist keine Wahl, sie ist eine Pflicht.”

Jenseits von Sprache und Grenzen

Edona wünscht sich, dass dieses Buch ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt wird, damit es auch von einem nicht albanischsprachigen Publikum gelesen werden kann, denn diese Geschichte ist nicht nur albanisch, sie ist zutiefst menschlich. Ein universeller Aufruf zu Würde, Gerechtigkeit und Frieden.

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist bereits in den Buchhandlungen des Kosovo erhältlich, und wir hoffen, dass dieses Buch bald auch internationale Buchhandlungen erreicht, jenseits von Grenzen und Sprache. Denn Erinnerung gehört nicht nur einem Land und weil das Vergessen ein zweites Mal tötet.

Wir laden Sie ein, Teil der Buchpräsentation “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi zu werden, ein bewegender Bericht über Erinnerung, Abwesenheit und Wunden, die niemals heilen.

  1. Februar 2026 | 14:00
    Kunstgalerie – Ferizaj

 

Der Gipfel der albanischen Diaspora kehrt mit seiner vierten Ausgabe zurück

Der IV. Gipfel der albanischen Diaspora findet am 14. und 15. April 2026 in Tirana statt und markiert einen weiteren wichtigen Moment des Zusammenkommens und der Reflexion für Albanerinnen und Albaner weltweit, schreibt albinfo.ch.

Diese bedeutende nationale Veranstaltung steht unter der besonderen Schirmherrschaft des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama und hat zum Ziel, die Beziehungen zwischen der albanischen Diaspora und den staatlichen Institutionen zu stärken sowie den Beitrag der im Ausland lebenden Albaner zur langfristigen Entwicklung Albaniens und des albanischen Raums hervorzuheben.

Unter dem Motto “Through Roots We Rise”(Durch unsere Wurzeln erheben wir uns) dient der Gipfel der albanischen Diaspora 2030 als Plattform für Zusammenarbeit, Dialog und Zukunftsvisionen. Er bringt Fachleute, Unternehmer, Akademiker und Vertreter der Diaspora aus aller Welt zusammen, berichtet albinfo.ch weiter.

Die Veranstaltung wird in Tirana abgehalten und soll führende institutionelle Persönlichkeiten, Vertreter der Diaspora sowie strategische Partner zusammenführen, mit besonderem Fokus auf die Rolle der Diaspora in der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung des Landes.

Die Organisatoren rufen alle Interessierten dazu auf, sich den 14. und 15. April 2026 vorzumerken. Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben./Albinfo.ch

 

Shaqiri glänzt im Derby: spektakulärer Hattrick und dramatischer Sieg für den FC Basel gegen Zürich

Xherdan Shaqiri zeigte eine herausragende Leistung und wurde zum absoluten Helden des FC Basel im Derby gegen Zürich. Der kosovarische Offensivspieler erzielte einen Hattrick, darunter auch das Siegtor in der letzten Minute, und sicherte seinem Team damit einen großen Triumph.

Shaqiri traf dreimal im Spiel und bewies dabei Klasse, Erfahrung und Entschlossenheit in den entscheidenden Momenten. Das letzte Tor, das in der Schlussphase fiel, besiegelte den Basler Sieg und entfachte große Jubelszenen bei den Fans im Stadion.

Mit dieser Vorstellung bestätigte der kosovarische Star einmal mehr, dass er zu den spielentscheidendsten Akteuren der Schweizer Super League zählt und stets in der Lage ist, den Unterschied zu machen und für Spektakel auf dem Platz zu sorgen.

Video:

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Rita Ora gehört zu den Hauptacts beim Donauinsel Festival

Ein Höhepunkt des Konzertsommers 2026. Rita Ora zählt zu den Stars des 23. Juli. Mit dabei sind zwei starke Acts, Leony und Milow, die als perfekte Support Künstler gelten.

Damit wird das Festivalprogramm um einen zusätzlichen Tag und drei Headliner erweitert.

Vor wenigen Tagen wurde Roxette für den 22. Juli angekündigt. Dieser Termin ist nun bestätigt und mit Rita Ora folgt das nächste Highlight. Die Sängerin aus dem Kosovo reiht sich in die Liga der großen Pop Ikonen ein und verspricht dem Publikum einen echten Höhepunkt, zumal die 35 Jährige bereits neue Musik angekündigt hat.

Rita Ora stehe für “Entertainment auf Weltklasse Niveau, Glamour und Hits zum Mitsingen”, zeigt sich Veranstalter Mario Repa begeistert. „Dass wir sie im Rahmen ihrer neuen musikalischen Ära nach Wien auf die Donauinsel holen konnten, macht uns sehr stolz“, berichtet Heute, übermittelt von albinfo.at.

Auch die Support Acts sorgen schon vor dem Hauptauftritt für beste Stimmung. Der belgische Sänger Milow zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Singer Songwritern Europas. Sängerin und DSDS Jurymitglied Leony ist ebenfalls regelmäßig in den Charts vertreten und unter anderem für ihre Hits “Remedy” und “Faded Love” bekannt.

Der Vorverkauf für das Konzert am 23. Juli startet am 19. Januar um 13:00 Uhr. Tickets sind ab 79 Euro erhältlich. Wer gleich mehrere Festivaltage genießen möchte, darf sich freuen, denn das Donauinsel Open Air 2026 beginnt am 17. Juli und bietet einen unvergesslichen Konzertsommer mit zwei Festival Wochenenden.

Kurti aus Davos: „Haus des Kosovo“, eine Plattform zur Förderung von Investitionen und Kultur

Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat bekannt gegeben, dass sich der Kosovo auch in diesem Jahr beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz mit dem „Haus des Kosovo“ präsentiert und damit zu den nur 25 Ländern gehört, die über eine solche Präsentationsfläche verfügen, obwohl an diesem Forum nahezu alle Länder der Welt teilnehmen, berichtet albinfo.ch.

In einer auf dem sozialen Netzwerk Facebook veröffentlichten Videobotschaft betonte Kurti, dass das „Haus des Kosovo“ als Plattform dient, um die Kultur und Identität der Albaner vorzustellen sowie Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und verschiedene Formen internationaler Zusammenarbeit zu fördern.

“Wir freuen uns sehr, dass das ‘Haus des Kosovo’ in Davos nun zum zweiten Mal eröffnet ist. Wenn das erste Jahr das Jahr des Ereignisses war, dann stellt das zweite Mal den ersten Schritt zur Schaffung einer Tradition dar. Auf der einen Seite präsentieren wir unsere Kultur und Identität, auf der anderen Seite zeigen wir die Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und Kooperationen aller Art“, erklärte Kurti.

Er hob zudem die besondere Rolle der Jugend und der Diaspora hervor und betonte, dass diese beiden Gruppen im Mittelpunkt der Aktivitäten des „Hauses des Kosovo“ in Davos stehen.

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“Im Zentrum des ‚Hauses des Kosovo‘ stehen gemeinsam die Jugend und die Diaspora, die häufig von denselben Personen vertreten werden. Unsere jungen Menschen empfangen renommierte Unternehmer aus aller Welt und informieren sie über die Chancen, die Kosovo bietet, ein Land mit einer talentierten, energiegeladenen und mehrsprachigen Jugend“, betonte Kurti, berichtet albinfo.ch.

Ihm zufolge liegt das Durchschnittsalter im Kosovo bei etwa 35 Jahren, was das Land zu einer der jüngsten Gesellschaften Europas macht, mit einer Jugend, die mit zeitgenössischen Trends und Technologien vertraut ist, insbesondere im Bereich der Informationstechnologie.

Abschließend hob Kurti auch die Besonderheit der diesjährigen Teilnahme des Kosovo in Davos hervor und betonte, dass nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über ein dauerhaftes „Haus“ bei diesem globalen Forum verfügt.

„Es ist schwer, einen Staat auf der Welt zu finden, der nicht in Davos vertreten ist, doch nur rund 25 Länder haben hier ihr eigenes ‚Haus‘, und Kosovo gehört zu diesem ausgewählten Kreis“, erklärte Kurti. /Albinfo.ch

 

Rita Ora spricht über ihre Karriere, ihre Familie und die Musik in der ” The Jennifer Hudson Show “

La chanteuse britanno albanaise Rita Ora était l’invitée de la célèbre émission américaine ” The Jennifer Hudson Show “, où elle a partagé avec le public des détails sur sa carrière artistique, ses expériences à la télévision et sa vie personnelle, rapporte albinfo.ch.

Au cours de l’entretien, Ora a parlé de son rôle de jurée dans l’émission très suivie ” The Masked Singer “, soulignant que l’ambiance au sein du jury est marquée par l’humour, l’énergie et des émotions positives. Elle a décrit l’équipe comme une ” famille télévisuelle “, où chaque épisode apporte des suppositions inattendues et des moments divertissants, souvent même en dehors des caméras.

Rita est également revenue sur sa performance de la chanson ” Golden “, révélant que ce titre a pour elle une signification personnelle particulière, raison pour laquelle il n’a pas été interprété par d’autres artistes. Selon elle, la chanson représente une période importante de sa vie et de son parcours artistique.

Lors de la discussion, la chanteuse a aussi évoqué son style personnel, expliquant qu’elle avait elle même réalisé son apparence dans l’émission, comme une expression de son identité et de son style artistique unique.

L’un des moments les plus émouvants de l’interview a été son récit de la demande en mariage qu’elle a faite à son époux, le réalisateur Taika Waititi, ainsi que de la relation étroite qu’elle a construite avec ses filles, en soulignant l’importance que la famille occupe dans sa vie.

L’épisode s’est conclu par un moment musical particulier, lorsque Rita Ora et Jennifer Hudson ont improvisé un duo, impressionnant le public par leur énergie et la puissance de leurs voix sur scène.

La participation de Rita Ora à ” The Jennifer Hudson Show ” a suscité un grand intérêt auprès des fans, rappelant une nouvelle fois son influence constante sur la scène internationale de la musique et de la télévision./Albinfo.ch

Xherdan Shaqiri und der FC Basel 1893: Zwei Auszeichnungen, ein historisches Fest

Am Montag, dem 19. Januar 2026, fand in der St. Jakobshalle die Preisverleihung ” Basel Sport Champions 2025 ” statt. Der FC Basel 1893 hatte gleich doppelt Grund zur Freude.

Als Kapitän und zentrale Figur der Meistermannschaft sowie als Spieler aus der Region wurde Xherdan Shaqiri mit dem Titel ” Sportler des Jahres 2025 in Basel ” ausgezeichnet. Zudem wurde die Meistermannschaft selbst als ” Basler Team 2025 ” geehrt.

27 kosovarische Unternehmen auf der internationalen Baumesse SWISSBAU in Basel

Die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Holzverarbeiter des Kosovo SHPDK werden die kosovarische Holzindustrie auf der internationalen Baumesse SWISSBAU 2026 in Basel vertreten.

An dieser Ausgabe der Messe nehmen insgesamt 27 Unternehmen aus dem Kosovo teil, davon 21 aus der Holzverarbeitungsindustrie und Mitglieder der SHPDK. Die übrigen Unternehmen vertreten die Bereiche Baustoffe aus Metall, Kunststoff und Aluminium, teilt die SHPDK in einer Medienmitteilung mit, berichtet lbinfo.ch.

Die kosovarischen Unternehmen werden eine breite Palette an Produkten und Designs präsentieren, darunter Türen und Fenster, Küchen, Schlafzimmermöbel, Tische und Stühle, Badezimmermöbel, Trennwände, Regale, vorgefertigte Häuser und Gebäude sowie weitere Produkte für den Aussenbereich.

Die kosovarischen Unternehmen, die an dieser Messe teilnehmen, sind: ALBED, ARDI, BEHARI DOORS, CIABERTO, DARDANIA MODEL, DELFINA, DOÇI, ELNOR, FENETRES, MAXX QERAMIKA, DARDANIA HOME, UKAJ COMPANY, HOTI EXCLUSIVE WOODWORK, PROMOBI, TREVENTI, MOBILE DEKOR, SHEHU, ORENDI, GREENHOUSE und VATËR 1954.

“Unsere Teilnahme an der SWISSBAU 2026 ist eine strategische Gelegenheit für kosovarische Unternehmen, ihren Markt in der Schweiz und in der Region zu erweitern”, sagt Arieta Vula Pozhegu, Geschäftsführerin der SHPDK. “Diese Präsenz zeigt die Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Innovationskraft der Holzindustrie im Kosovo und schafft Raum für neue Kooperationen und internationale Verträge.”

Die Teilnahme der SHPDK an der Messe erfolgt kontinuierlich seit dem Jahr 2010 und positioniert den Kosovo als seriösen und verlässlichen Partner auf den internationalen Holzmärkten. Die diesjährige Aktivität wird von der Agentur KIESA unterstützt.

Informationen für Besucher:

Messe Basel, Halle 1.1, Stand A90, A93, A95, A98
Datum: 20.-23. Januar 2026

Das Weltwirtschaftsforum WEF und das “Haus des Kosovo” öffnen ihre Türen in Davos

In Davos hat das Weltwirtschaftsforum World Economic Forum offiziell seine Türen geöffnet und Tausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt zusammengebracht.

Parallel zum offiziellen Programm des Forums empfängt das Haus des Kosovo in Davos Delegationen, Investoren und internationale Partner und dient als Plattform zur Förderung des wirtschaftlichen Potenzials des Kosovo, zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit sowie zum Aufbau neuer strategischer Verbindungen.

Im Rahmen der Aktivitäten in Davos wird auch der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, im Haus des Kosovo erwartet, wo er an Treffen, Podiumsdiskussionen und Gesprächen mit internationalen Vertretern teilnehmen wird.

Die Präsenz des Kosovo in Davos bestätigt sein Engagement für eine aktive Teilnahme an den globalen wirtschaftlichen Prozessen sowie für die Schaffung neuer Entwicklungs und Investitionsmöglichkeiten.

Das “House of Kosova” wird vom 19. bis 23. Januar 2026 täglich ab 10.00 Uhr am Davos Platz geöffnet sein und als Treffpunkt für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Investoren und Vertreter der Diaspora dienen, berichtet albinfo.ch.

Veröffentlichte offizielle Agenda:

Laut der veröffentlichten Agenda umfasst das Programm hochrangige Podiumsdiskussionen, kulturelle Veranstaltungen und Networking Aktivitäten.

 

Dienstag, 20. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Democracy, Security, and Governance in a New Era”

Mit der Teilnahme von Albin Kurti, Premierminister der Republik Kosovo

Mittwoch, 21. Januar

15:00 – 16:00 | Podiumsdiskussion

“Europe’s Execution Engine: Winning the AI Race Through Specialization”

16:30 – 17:30 | Podiumsdiskussion

“Powering Growth Responsibly: Energy Security and Transition Pathways”

20:00 | Konzert
Asgjë Sikur Dielli, bekannte alternative Rockband aus Pristina.

21:00 – 00:00 | Event

“Kosova Night – Where Heritage Meets the Future”, kultureller Abend mit Dialog und traditioneller Küche.


Donnerstag, 22. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Construction meets AI: Affordable, Climate-Ready Housing at Scale”

19:00 | Konzert
Nationales Ensemble für Gesang und Tanz “Shota”.

19:30 – 22:30 | Event

“Diaspora goes Davos”, Vernetzung kosovarischer Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus aller Welt.

Die Teilnahme des Kosovo mit der House of Kosova in Davos stellt nicht nur einen diplomatischen Erfolg dar, sondern auch eine strategische Plattform zur Positionierung des Landes als Ziel für Investitionen, Innovation und internationale Zusammenarbeit.

In einem Forum, in dem nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über eigene Präsentationsräume verfügt, unterstreicht die Präsenz des Kosovo seine wachsende Rolle auf der globalen Bühne sowie sein Engagement, aktiv an Diskussionen über Demokratie, Sicherheit, Technologie und nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.

Alle Informationen zur House of Kosova: https://www.houseofkosova.com/agenda

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18. Jahrestag der Unabhängigkeit Das Konsulat des Kosovo in Genf organisiert ein Konzert mit dem Tenor Rame Lahaj

Das Generalkonsulat der Republik Kosovo in Genf hat bekannt gegeben, dass anlässlich des 18. Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo ein Konzert mit dem weltweit bekannten Tenor Rame Lahaj organisiert wird.

Laut der Mitteilung ist die Sopranistin Marigona Qerkezi als besondere Gastkünstlerin eingeladen.

Das Konzert findet am 23. Februar um 19.30 Uhr statt, Einlass ist ab 18.30 Uhr, im Victoria Hall, Rue du Général Dufour 14, 1204 Genf, Schweiz.

“Das Abendprogramm umfasst ein vielfältiges Repertoire, das ausgewählte Werke aus der albanischen Musiktradition mit internationaler klassischer Musik verbindet”, berichtet albinfo.ch.

 

Foto FB: Konsullata e Përgjithshme e RKS-së në Gjenevë

Literarische Lesung mit Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku im Literaturhaus Zuerich

Das Literaturhaus Zuerich ist am 19. Januar Gastgeber eines besonderen literarischen Abends, bei dem zwei Autoren kosovarischer Herkunft dem Publikum vorgestellt werden: Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku, schreibt albinfo.ch.

Shqipe Sylejmani wird ihr neuestes Buch “Stolz und Widerstand. Geschichten zweier Welten” vorstellen, das 2025 erschienen ist. Das Werk erzaehlt Geschichten ueber das Leben zwischen zwei kulturellen Realitaeten und setzt sich mit den Themen Identitaet, Zugehoerigkeit und persoenlicher Widerstandskraft auseinander.

Fatbardh Kqiku ist Autor des Lyrikbandes “zwischen den rissen” und arbeitet derzeit an seinem ersten Roman. Waerend des literarischen Abends wird er Auszuege aus diesem entstehenden Projekt lesen.

Beide Autoren wurden im Kosovo geboren und sind als Kinder mit ihren Familien ausgewandert, jeweils in die Schweiz und nach Deutschland. In ihren Texten thematisieren sie biografische Erfahrungen, den Aufbau von Bruecken zwischen Weggang und Ankunft sowie die Verbindungen zwischen den Generationen.

Die Lesung wird sich auf die Themen Abschied und Ankommen, Identitaet und Naehe konzentrieren und eine tiefgehende Reflexion ueber Migrationserfahrungen und das Leben zwischen zwei kulturellen Welten bieten.

Die Veranstaltung findet am 19. Januar ab 19.30 Uhr im Literaturhaus Zuerich statt. Tickets sind noch erhaeltlich und koennen ueber die offizielle Website des Literaturhaus Zuerich oder direkt in der Bibliothek bezogen werden.

Zuerich bietet kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Migranten ohne Papiere an

Das Stadtparlament von Zuerich hat einen Fonds in Hoehe von 1,9 Millionen Schweizer Franken fuer die medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung genehmigt. Kritiker warnen, dass diese Massnahme mehr arme Menschen in die Stadt ziehen koennte.

Zuerich ist damit die erste Stadt in der Deutschschweiz, die eine kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Menschen ohne Krankenversicherung anbietet. Dazu zaehlen unter anderem Migranten ohne Papiere oder Personen, deren Krankenversicherung suspendiert wurde, berichtet albinfo.ch.

Mehr Unterstuetzung fuer Migranten ohne Papiere

Die Stadt finanziert dieses System seit 2022 im Rahmen eines Pilotprojekts. Nun hat der Stadtrat die dauerhafte Einfuehrung mit 86 zu 33 Stimmen beschlossen. Das bedeutet, dass Personen ohne Krankenversicherung nicht nur in Notfaellen, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck einen Arzt aufsuchen koennen.

Vor fuenf Jahren hatte die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) das Pilotprojekt unterstuetzt, lehnt es nun jedoch ab. Deborah Wettstein von der FDP kritisierte die Stadt Zuerich wegen mangelnder Klarheit darueber, wer waehrend des Pilotprojekts verantwortlich gewesen sei.

“Die Stadt Zuerich greift einfach in die eigene Kasse. Und es stellt sich die grundsaetzliche Frage: Warum sollen Migranten ohne Papiere in Zuerich bessere Bedingungen haben als im restlichen Kanton?”, sagte Wettstein.

Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) sprach sich gegen die Massnahme aus und argumentierte, sie koennte noch mehr Menschen ohne Krankenversicherung nach Zuerich ziehen. Befuerworter betonten hingegen, dass dies waehrend der fuenfjaehrigen Pilotphase nicht eingetreten sei.

Die Gruenen, die Alternative Liste (AL) und die Sozialdemokratische Partei (SP) argumentierten, dass die Massnahme der Stadt langfristig Kosten ersparen werde, da Menschen frueher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und nicht schwer krank in der Notaufnahme landen wuerden.

“Es geht um die menschliche Wuerde, um die Wuerde der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zuerich, und wir haben die Pflicht, Solidaritaet zu zeigen”, sagte Nadina Diday, Gemeinderatsmitglied der SP.

Auch die Mitte Partei und die Gruenliberale Partei unterstuetzten die Regelung, unter anderem weil dem Kanton Zuerich die Moeglichkeit fehlt, grundlegende Leistungen fuer besonders vulnerable Personen anzubieten. Die Stadt Zuerich soll den Kanton dazu bewegen, sich an den Kosten von rund 1,9 Millionen Schweizer Franken zu beteiligen.

Die Mehrheit des Stadtparlaments stimmte zu. Die medizinische Grundversorgung in der Stadt Zuerich kann damit auf etwa 11 000 bis 14 000 Personen ohne Krankenversicherung ausgeweitet werden.

Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen

Lieber Andreas wann begann deine politische Karriere und empfindest du es eher als Privileg oder als Verantwortung, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein?

Meine politische Laufbahn begann im Jahr 2006 als Gemeinderat in meiner Heimatstadt Korneuburg. Fünf Jahre später, 2011, durfte ich das Amt des Stadtrates für Wirtschaft übernehmen, bevor ich im Oktober 2019 in den österreichischen Nationalrat gewählt wurde. Für mich ist es eine große Ehre und ein besonderes Privileg, eine Person des öffentlichen Lebens sein zu dürfen. Gleichzeitig sehe ich darin auch eine große Verantwortung – nämlich für alle Menschen in Österreich zu arbeiten, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund. Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen und das Vertrauen der Menschen mit ehrlicher, verlässlicher Arbeit zu rechtfertigen.

Wann war dein erster Kontakt mit den KosovarInnen und welchen Eindruck hattest du von ihnen?

Mein erster direkter Kontakt mit den Albanerinnen und Albanern aus dem Kosovo entstand im Rahmen der Österreichisch-Kosovarischen Parlamentarischen Freundschaftsgruppe im Parlament. Damals ging es insbesondere um das Thema der Anerkennung kosovarischer Führerscheine in Österreich – ein Anliegen, das vielen Menschen wichtig war und über Jahre hinweg bearbeitet wurde. Schon bei diesem ersten Kontakt habe ich die Kosovaren als äußerst engagierte, herzliche und zielstrebige Menschen erlebt, die sich stark für ihre Gemeinschaft einsetzen und gleichzeitig großen Respekt gegenüber Österreich zeigen. Diese Begegnungen haben in mir den Wunsch bestärkt, die Beziehungen zwischen unseren Ländern weiter zu vertiefen.

Der Abgeordnete Andrea Minnich während eines Treffens mit der Präsidentin des Kosovo Vjosa Osmani

Könntest du für unsere LeserInnen kurz die Geschichte der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft schildern: Wann wurde sie gegründet, welche Vision, Mission und Ziele verfolgt sie, und wer sind ihre Mitglieder?

Die Österreichisch-Kosovarische Freundschaftsgesellschaft wurde im April 2016 von meinem Parlamentskollegen Lukas Mandl gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern gegründet. Von Beginn an hatte die Gesellschaft klare und zukunftsorientierte Ziele: die Unterstützung der Visaliberalisierung für den Kosovo, die Begleitung des Landes auf dem Weg zur EU-Kandidatur, die Förderung der Mitgliedschaft im Europarat sowie die Vertiefung der bilateralen Beziehungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Einige Jahre nach ihrer Gründung durfte auch ich Teil dieser Freundschaftsgesellschaft werden. Heute setzen wir uns mit großem Engagement dafür ein, die Verbindung zwischen Österreich und dem Kosovo auf politischer, wirtschaftlicher, kultureller und menschlicher Ebene weiter zu stärken und neue Brücken der Zusammenarbeit zu bauen.

 

Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo heute, und wie beurteilst du die Rolle der von dir geleiteten Freundschaftsgesellschaft bei der Stärkung und Weiterentwicklung dieser Beziehungen?

Ich glaube, die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo befinden sich derzeit auf einem außerordentlich positiven und stabilen Niveau. Es gibt einen intensiven und vertrauensvollen Austausch auf allen Ebenen – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Besonders hervorheben möchte ich den regelmäßigen Dialog mit dem kosovarischen Botschafter in Wien, der nicht nur im Rahmen offizieller Veranstaltungen stattfindet, sondern auch in Form eines kontinuierlichen, offenen Gesprächs über aktuelle Themen. Als Vorsitzender der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft sehe ich unsere Rolle darin, diesen Dialog aktiv zu fördern, neue Impulse zu setzen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen unseren beiden Ländern – mit dem Ziel, die bereits bestehenden ausgezeichneten Beziehungen weiter zu vertiefen.

 

Welche Aktivitäten plant die Freundschaftsgesellschaft als Nächstes, und welche langfristigen Pläne gibt es?

Unsere Freundschaftsgesellschaft arbeitet kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit zwischen Österreich und dem Kosovo in vielen Bereichen zu vertiefen – sei es in der Politik, der Wirtschaft, der Kultur oder im Bildungswesen. Zu unseren aktuellen Schwerpunkten zählt die Unterstützung des Kosovo auf seinem europäischen Weg. Als Mitglied und Abgeordneter im Europarat ist es mir dabei ein persönliches Anliegen, den Kosovo auch in dieser Institution als vollwertiges Mitglied zu sehen. Die Aufnahme des Kosovo in den Europarat wäre ein starkes Zeichen der europäischen Gemeinschaft und ein wichtiger Schritt für die internationale Anerkennung und Stabilität des Landes. Langfristig wollen wir mit gezielten Projekten, Dialogveranstaltungen und parlamentarischen Initiativen die bilateralen Beziehungen weiter festigen und den Weg des Kosovo Richtung Europa aktiv begleiten.

 

Im September letzten Jahres wurdest du erneut in den österreichischen Nationalrat gewählt. Eine große Anzahl ÖsterreicherInnen kosovarischer Herkunft hat für dich gestimmt. Wie siehst du die Integration der KosovarInnen in das politische Leben Österreichs?

Ich möchte mich auf das Allerherzlichste bei den vielen Kosovo-Albanerinnen und -Albanern in Österreich bedanken, die mir im September des vergangenen Jahres erneut ihr Vertrauen geschenkt und mir ihre Stimme gegeben haben. Dieses Vertrauen ist für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, auch im österreichischen Parlament eine Stimme für alle Albanerinnen und Albaner sowie für alle Kosovaren in unserem Land zu sein. Die Integration der Menschen kosovarischer Herkunft in Österreich sehe ich insgesamt sehr positiv. Viele sind hervorragend in unsere Gesellschaft eingebunden – beruflich, sozial und zunehmend auch politisch. Es ist wichtig, dass sich immer mehr Menschen mit albanischen oder kosovarischen Wurzeln aktiv in das politische Leben einbringen, denn das stärkt nicht nur ihre eigene Stimme, sondern bereichert auch unsere Demokratie.

Vertreter der albanischen Gemeinde in Österreich, Besuch im österreichischen Parlament und inhaltliches Treffen mit dem Abgeordneten Andreas Minnich

 

Du bist den in Österreich lebenden KosovarInnen insbesondere durch das Projekt „Agenda Kosovo 2030“ bekannt geworden. Worum geht es bei diesem Konzept genau?

Die „Agenda Kosovo 2030“ ist eine Vision und zugleich ein konkretes Ziel: Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern in Österreich und im Kosovo darauf hinarbeiten, dass der Kosovo bis zum Jahr 2030 Mitglied der Europäischen Union werden kann. Dieses Ziel ist ehrgeizig, aber erreichbar – wenn Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam daran arbeiten. Die Agenda steht für einen klaren europäischen Kurs des Kosovo, für Reformbereitschaft, Fortschritt und Stabilität. Österreich spielt dabei eine besondere Rolle, weil wir historisch enge Verbindungen haben und unser Land den Kosovo in seinem europäischen Integrationsprozess aktiv unterstützt. Ich bin überzeugt: Mit vereinten Kräften kann der Traum eines EU-Beitritts des Kosovo Realität werden.

 

Auf Bezirks-, kommunaler und regionaler Ebene in ganz Österreich gibt es PolitikerInnen albanischer bzw. kosovarischer Herkunft. Haltest du es für an der Zeit, dass du einen Kollegen kosovarischer Abstammung im österreichischen Parlament hast?

Ja, absolut. Ich halte es für einen ganz natürlichen und wichtigen nächsten Schritt, dass wir auch im österreichischen Nationalrat Abgeordnete kosovarischer oder albanischer Herkunft begrüßen dürfen. Viele Menschen mit Wurzeln im Kosovo oder in Albanien leisten in Österreich Hervorragendes – in der Wirtschaft, in der Kultur, im Bildungswesen und zunehmend auch in der Politik auf kommunaler und regionaler Ebene. Diese Entwicklung zeigt, dass Integration in Österreich gelingt, wenn Menschen engagiert sind und Verantwortung übernehmen. Eine Vertretung kosovarischer Herkunft im Parlament wäre daher nicht nur ein Symbol für erfolgreiche Integration, sondern auch ein Gewinn für unsere Demokratie. Vielfalt stärkt die Politik – und sie spiegelt das moderne, offene Österreich wider, dass wir gemeinsam gestalten wollen.

Andreas Minnich besuchte zusammen mit kosovarischen und österreichischen Abgeordneten die albanische katholische Mission in Österreich

 

 

Die albanische Violinistin Ina Kosturi gewinnt den Preis “Originalkomposition” in England

Es wurde bekannt gegeben, dass die albanische Violinistin und Komponistin Ina Kosturi, außerordentliche Professorin für Violine an der Universität der Künste, mit dem Großen Preis in der Kategorie “Originalkomposition” in der vierten Saison des Saint-Saëns International Music Competition ausgezeichnet wurde, der in England stattfand, berichtet albinfo.ch.

Kosturi belegte im Jahr 2025 mit ihrem Werk “Konzert für Violine und Orchester” in allen Kategorien dieses renommierten Wettbewerbs den ersten Platz. Damit erzielte sie einen bedeutenden Erfolg für die albanische Musik und wurde zur ersten Albanerin, die bei Wettbewerben der WOMCO ausgezeichnet wurde.

In einer Reaktion in den sozialen Netzwerken zeigte sie sich dankbar für diese Auszeichnung und betonte, dass der Preis eine besondere Motivation und einen schönen Start ins Jahr 2026 darstelle.

Der Saint-Saëns International Music Competition ist Teil der WOMCO, der Weltorganisation für Online Musikwettbewerbe, die international renommierte Juroren und Künstler aus aller Welt vereint und Komposition, Interpretation sowie akademische Forschung bewertet.

Die Kompositionen von Ina Kosturi wurden von ihren Studierenden aufgeführt und vom renommierten Musikverlag Universal Edition in Wien veröffentlicht. Zuvor wurde sie bereits bei internationalen Wettbewerben in Europa und den USA ausgezeichnet./Albinfo.ch

Albin Kurti ist Teil eines internationalen Panels in Davos 2026

Der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, wird sich dem House of Kosova in Davos 2026 anschließen und an einer Podiumsdiskussion über Demokratie, Sicherheit und Regierungsführung in einer neuen Epoche teilnehmen.

In einer Zeit, in der sich globale Systeme kontinuierlich verändern, wird sich diese Diskussion auf die Rolle demokratischer Führung, Sicherheit und wirksamer Regierungsführung angesichts zeitgenössischer geopolitischer und technologischer Herausforderungen konzentrieren.

Das Panel wird internationale Führungspersönlichkeiten und Expertinnen und Experten zusammenbringen, um darüber zu diskutieren, wie Demokratien gestärkt und an ein zunehmend komplexes globales Umfeld angepasst werden können.

House of Kosova, Davos
20. Januar | 17:00-18:00

Diese Veranstaltung gilt als wichtige Plattform zur Präsentation der Vision des Kosovo auf der internationalen Bühne.

Die Agenda von ” House of Kosovo 2026 ” wird veröffentlicht, nur 25 Staaten verfügen über eigene „Häuser“ in Davos

Kosovo wird zum zweiten Mal erneut Teil des Weltwirtschaftsforums in Davos (WEF) sein, und zwar durch die Initiative ” House of Kosovo “. Damit zählt Kosovo zu nur 25 Staaten weltweit, die während dieses globalen Forums über eine eigene, dedizierte Vertretung in Form eines „Hauses“ verfügen, schreibt albinfo.ch.

Das House of Kosovo ist vom 19. bis 23. Januar 2026 geöffnet, täglich ab 10:00 Uhr, an der Adresse:
Grüenistr. 18, 7270 Davos Platz,
und dient als Treffpunkt für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Investoren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Diaspora.

Veröffentlichte offizielle Agenda

Laut der veröffentlichten Agenda umfasst das Programm hochrangige Podiumsdiskussionen, kulturelle Veranstaltungen und Networking Aktivitäten:

Dienstag, 20. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion
” Democracy, Security, and Governance in a New Era “
Mit der Teilnahme von Albin Kurti, Premierminister der Republik Kosovo.

Mittwoch, 21. Januar

15:00 – 16:00 | Podiumsdiskussion
” Europe’s Execution Engine: Winning the AI Race Through Specialization “

16:30 – 17:30 | Podiumsdiskussion
” Powering Growth Responsibly: Energy Security and Transition Pathways “

20:00 | Konzert – Asgjë Sikur Dielli, bekannte Alternative Rock Band aus Pristina.

21:00 – 00:00 | Veranstaltung
” Kosovo Night – Where Heritage Meets the Future “, kultureller Abend mit Dialog und traditioneller Küche.

Donnerstag, 22. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion
” Construction meets AI: Affordable, Climate Ready Housing at Scale “

19:00 | Konzert – Nationalensemble für Gesang und Tanz ” Shota “.

19:30 – 22:30 | Veranstaltung
” Diaspora goes Davos ” – Vernetzung kosovarischer Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus aller Welt.

Ein diplomatischer und wirtschaftlicher Erfolg für Kosovo

Die Teilnahme Kosovos mit dem House of Kosovo in Davos stellt nicht nur einen diplomatischen Erfolg dar, sondern auch eine strategische Plattform zur Förderung des Landes als Standort für Investitionen, Innovation und internationale Zusammenarbeit.

In einem Forum, in dem nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über eigene Präsentationsräume verfügt, unterstreicht die Präsenz Kosovos die wachsende Rolle des Landes auf der globalen Bühne sowie sein Engagement, aktiv an Diskussionen über Demokratie, Sicherheit, Technologie und nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.

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Shaqiri darf seine Villa in Rheinfelden unter Auflagen bauen

Der Fußballstar Xherdan Shaqiri darf die geplante Villa in Rheinfelden im Kanton Aargau unter bestimmten Auflagen bauen. Ein entsprechender Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts ist inzwischen rechtskräftig geworden, berichtet albinfo.ch. Dem Entscheid ging ein langer Rechtsstreit um das Bauprojekt voraus.

Der Neubau, der eine Wohnung, eine Garage, einen Außenpool sowie einen Whirlpool umfassen soll, kann nun realisiert werden, schreibt sda.ch. Allerdings müssen an den Fenstern, einschließlich der Verglasung im Treppenhaus, Vorhänge angebracht werden, wie das Gericht in seinem Entscheid vom 20. Oktober festhielt.

Roger Erdin, Stadtschreiber von Rheinfelden, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass sich der anonymisierte Entscheid des Verwaltungsgerichts auf das Bauprojekt von Shaqiri bezieht.

Rechtsstreit bis vor das Bundesgericht

Gegen das Bauvorhaben, das die Stadt bereits 2022 bewilligt hatte, waren Einsprachen erhoben worden. Im Januar 2024 hatte das Verwaltungsgericht die Baubewilligung aufgehoben, da es festgestellt hatte, dass die zulässige Ausnützungsziffer des Grundstücks um 13 Prozent überschritten worden war.

Im März dieses Jahres entschied das Bundesgericht jedoch zugunsten von Shaqiri in dessen Beschwerde gegen den erstinstanzlichen Entscheid. Es stellte fest, dass das Niveau der Wohnung im Erdgeschoss nicht in die Berechnung der Ausnützungsziffer einbezogen werden dürfe.

Daraufhin wurde der Fall zur Klärung weiterer Fragen an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau zurückverwiesen.

In 25 diplomatischen Vertretungen haben 81,29 % der registrierten Personen gewählt

Die Zentrale Wahlkommission (KQZ) hat bekannt gegeben, dass der Wahlprozess bis 19.00 Uhr in 25 diplomatischen Vertretungen des Kosovo abgeschlossen wurde. Um 01.00 Uhr nach Mitternacht, nach lokaler Zeit im Kosovo, endet die Stimmabgabe in vier weiteren Vertretungen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada.

” Wir informieren Sie darüber, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Stimmabgabe in 25 diplomatischen Vertretungen in Ländern wie der Türkei, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Norwegen, Österreich, Schweden, Slowenien, Dänemark, Italien, Kroatien, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Ungarn und im Vereinigten Königreich abgeschlossen ist”, berichtet rtklive.com. ” Nach lokaler Zeit im Kosovo wird die Stimmabgabe um 01.00 Uhr nach Mitternacht in vier weiteren Vertretungen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada beendet “, erklärte Radoniqi, Vorsitzender der KQZ.

Er führte aus, dass die KQZ während des gesamten Tages in ständigem Kontakt mit den diplomatischen Vertretungen stand und dass den Wahlbediensteten die notwendigen Anweisungen erteilt wurden, damit die Stimmabgabe gemäß Gesetz und Verfahren durchgeführt wird.

” Insgesamt hat sich der Wahlprozess nach dem fortlaufenden Austausch ohne jegliche Hindernisse vollzogen. Im Namen der KQZ danken wir den Leitern und dem Personal der diplomatischen Missionen sowie den Mitgliedern der Wahlvorstände für ihr Engagement während des heutigen Tages “, betonte er.

Laut den Daten aus den 25 diplomatischen Vertretungen, in denen die Wahl abgeschlossen ist, sowie den Angaben von 13.00 Uhr aus den Vereinigten Staaten und Kanada, teilt die KQZ mit, dass von 19 187 registrierten Wählerinnen und Wählern 81,29 Prozent ihre Stimme abgegeben haben, das sind 15 597 Personen.

Radoniqi erklärte weiter, dass diese Stimmzettel gemäß den Verfahren nicht in den diplomatischen Vertretungen ausgezählt werden. Sie werden in den kommenden Tagen in den Kosovo gebracht, wo ihre Auszählung erfolgen wird.

Der Vorsitzende der KQZ schloss die heutige Pressekonferenz mit einem Appell im Zusammenhang mit dem Wahlprozess am Sonntag im Kosovo.

” Ich appelliere an alle Wahlvorstände und kommunalen Wahlkommissionen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und das Gesetz sowie die Wahlregeln der KQZ zu respektieren. Morgen erwartet uns ein langer Tag, an dem wir den Bürgerinnen und Bürgern ihr Wahlrecht gewährleisten müssen. Daher hoffen wir, dass alle ihrer Aufgabe gerecht werden und die Regeln sowie das Gesetz einhalten. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Tag “, sagte Radoniqi.

 

Mahagoni Küchen – 10 Jahre Qualität und Stolz, „Made in Kosovo“ in der Schweiz

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Mahagoni Küchen zu einem der stärksten Beispiele für den Erfolg der albanischen Diaspora in der Schweiz entwickelt. Mit Produktionswurzeln im Kosovo und einer gefestigten Präsenz auf dem schweizerischen und deutschsprachigen Markt hat das Unternehmen Vorurteile überwunden, hohe professionelle Standards bewiesen und eine Marke aufgebaut, die für Qualität und Zuverlässigkeit geschätzt wird. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens sprach albinfo.ch mit dem Firmengründer Mete Gashi über den Werdegang, die Herausforderungen, die Werte und die Vision von Mahagoni Küchen.

albinfo.ch: Herr Gashi, Mahagoni Küchen feiert zehn Jahre auf dem Schweizer Markt. Wie erleben Sie dieses Jubiläum und was bedeutet dieser Erfolg für Sie persönlich ?

Mete Gashi: “Für mich ist dieses zehnjährige Jubiläum weit mehr als ein symbolisches Datum. Es fasst einen langen Weg voller Herausforderungen, Arbeit und Engagement zusammen. Als wir Mahagoni in der Schweiz gegründet haben, war mein Ziel, hochwertige Küchen zu schaffen, aber auch das Vorurteil zu widerlegen, dass Produkte dieses Niveaus nicht aus dem Kosovo kommen könnten.

Heute zu sehen, wie viele Familien uns ihr Vertrauen geschenkt haben und wie geschätzt unsere Marke auf dem Schweizer Markt ist, stellt eine persönliche Belohnung dar, ebenso wie eine Anerkennung für das gesamte Team. Dieses Jubiläum und die zufriedenen Kundinnen und Kunden motivieren uns, auch in den kommenden Jahren mit derselben Leidenschaft weiterzumachen. Es ist ein Gefühl der Dankbarkeit, aber auch der Verantwortung, Mahagoni noch weiter nach vorne zu bringen.“

albinfo.ch: Welche Momente würden Sie in diesen zehn Jahren als die wichtigsten Meilensteine des Unternehmens hervorheben?

Mete Gashi: “Ganz klar die Eröffnung unseres ersten Verkaufsstandortes in Winterthur im Jahr 2017 und anschließend die Eröffnung des zweiten Standortes in La Tour de Trême im Jahr 2020.“

albinfo.ch: Wenn Sie zurückblicken, was waren die größten Herausforderungen für ein Unternehmen, das im Kosovo produziert, aber auf dem Schweizer Markt tätig ist ?

Mete Gashi: “Die Herausforderungen waren vielfältig. An erster Stelle stand die Glaubwürdigkeit. Wir mussten sowohl Schweizer als auch albanische Kundinnen und Kunden davon überzeugen, dass Produkte aus dem Kosovo nicht nur den Standards entsprechen, sondern diese oft sogar übertreffen. Zweitens die Logistik. Die Koordination zwischen der Produktion im Kosovo und der Montage in der Schweiz erfordert perfekte Organisation, Termintreue und ein eingespieltes Team auf beiden Seiten.

Und natürlich das Vorurteil. Schweizerinnen und Schweizer sind mitunter skeptisch gegenüber Produkten aus dem Kosovo. Dieses Bild mussten wir durch Professionalität verändern, ohne Raum für Zweifel zu lassen.“

albinfo.ch: Wie hat sich in diesen Jahren die Wahrnehmung der Schweizer Kundinnen und Kunden gegenüber Produkten ” Made in Kosovo ” verändert?

Mete Gashi: “Heute sind Produkte ‘Made in Kosovo’ überall in der Schweiz zu finden, und ihre Akzeptanz wächst kontinuierlich. Auch die Statistiken beider Länder belegen dies. Ich denke, dass unser Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Veränderung dieser Wahrnehmung gespielt hat, indem es auch andere Unternehmen aus dem Kosovo dazu motiviert hat, ihre Produkte auf dem Schweizer Markt zu platzieren.“

albinfo.ch : Sie sprechen häufig von „wirtschaftlichem Patriotismus“. Wie sehen Sie heute die Rolle der Diaspora in der wirtschaftlichen Entwicklung des Kosovo?

Mete Gashi: “Wirtschaftlicher Patriotismus ist überall dort sichtbar, wo Albanerinnen und Albaner in Europa leben. Dennoch dürfen wir nicht stehen bleiben, trotz der Schwierigkeiten, mit denen Produzenten im Kosovo täglich konfrontiert sind. Leider hat die Politik im Kosovo den Produzenten bisher nicht die notwendige Unterstützung geboten, etwa durch Berufsschulen, die Subventionierung von Rohstoffen sowie Unterstützung in Logistik und Technologie, von denen unsere Wettbewerber in den Nachbarländern bereits profitieren.”

albinfo.ch: Wie wichtig ist es für Sie, durch Mahagoni zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Kosovo beizutragen?

Mete Gashi: “In den Jahren 2026–2027 wird Mahagoni den Bau der neuen Fabrik mit über 10 000 Quadratmetern Produktionsfläche abschließen. Dadurch werden sowohl die Kapazitäten als auch die Belegschaft um mehr als 50 Prozent erweitert. Unsere derzeitigen Mitarbeitenden ebenso wie jene, die neu hinzukommen, werden von noch besseren Arbeitsbedingungen profitieren.“

albinfo.ch: Was ist das Erfolgsgeheimnis Ihres Unternehmens ? Welche Werte haben Mahagoni stabil und vertrauenswürdig am Markt gehalten?

Mete Gashi: “Meine Antwort ist kurz : Qualität und Zuverlässigkeit. Von diesen beiden Prinzipien sind wir nie abgewichen.“

albinfo.ch: Haben Sie neben dem Schweizer Markt auch Pläne für eine Expansion in andere europäische Länder oder für den Aufbau einer internationalen Marke Mahagoni?

” Mahagoni vertreibt seine Produkte in allen drei deutschsprachigen Ländern. In der Schweiz über unsere zwei Standorte in Winterthur und La Tour de Trême, in Österreich über unseren Standort in Wien und in Deutschland über zwei Agenten in München und Stuttgart. Rund 80 Prozent unserer Produktion exportieren wir, was unsere internationale Positionierung klar unterstreicht.”

albinfo.ch: In einem Jahrzehnt Arbeit haben Sie viele menschliche und berufliche Momente erlebt. Können Sie eine symbolische Geschichte aus diesem Weg teilen ?

Mete Gashi: ” Es gibt viele, aber die schönsten sind jene, wenn zufriedene Kundinnen und Kunden uns ein Gemälde, eine Skulptur, eine Zeichnung oder einen selbst verfassten Dankesbrief schenken. Diese emotionalen Momente bereiten mir eine ganz besondere Freude.“

albinfo.ch: Wie sehen Sie die Zukunft des Unternehmens in weiteren zehn Jahren ? Welche Vision haben Sie für das kommende Jahrzehnt?

Mete Gashi: “Die Zukunft von Mahagoni ist klar und vielversprechend. Wir investieren stark in die menschlichen Ressourcen, sowohl innerhalb unserer Unternehmensfamilie, die täglich wächst, als auch in die zweite und dritte Generation unserer Mitarbeitenden, bei denen inzwischen auch ihre Kinder im Unternehmen tätig sind. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir uns auf dem richtigen Weg in die Zukunft befinden.”

Photo: https://www.mahagoni-kuechen.ch

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Fehmi Mahalla: von Ferizaj nach Lausanne, Champion und Trainer von Champions

Fehmi Mahalla, geboren 1981 in Ferizaj und seit 1990 in Lausanne aufgewachsen, zählt zu den herausragendsten albanischen Persönlichkeiten im Karatesport, sowohl als Wettkämpfer als auch als Trainer einiger der erfolgreichsten Athleten der jüngeren Generationen. Sein Weg begann früh unter der Anleitung seines Vaters, Fahri Mahalla, im Karateklub Dardania Lausanne, wo er jene Disziplin, Technik und Charakterstärke entwickelte, die ihn bis heute prägen.

Erfolge als Wettkämpfer, eine Karriere eines echten Champions

Fehmi Mahalla ist Teil der Geschichte des Schweizer Karate und weist Erfolge vor, die nur wenige Sportler in Europa erreichen konnten :

Europameister bei den Senioren in der Schwergewichtskategorie, Teneriffa 2005

Champion der Frankophonen Spiele von 2005 bis 2007

Dreifacher Sieger des weltweit renommiertesten Turniers, der Open de Paris, in der Schwergewichtsklasse und in der offenen Kategorie

Vierzehnfacher Schweizer Meister

Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft während fast zwanzig Jahren

Er trat für die Schweiz zu einer Zeit an, als Kosovo auf internationaler Ebene noch nicht als Staat vertreten werden konnte. In dieser Rolle erzielte Mahalla nicht nur außergewöhnliche Resultate, sondern blieb zugleich ein Vorbild an Würde und Professionalität in der Diaspora.

Fehmi Mahalla, Trainer von Champions

Nach seiner Karriere als Spitzensportler wurde Mahalla zu einem gefragten Trainer in der Schweiz, im Kosovo und in Albanien und entwickelte sich zum Architekten der internationalen Erfolge zahlreicher Athletinnen und Athleten.

Dies sind die Champions, die von Fehmi Mahalla geformt wurden:

 

Alvin Karaqi, Europaspiele Sieger, Vize Europameister und Vize Mittelmeersieger, Gewinner der Premier League (für Albanien)

Orges Arifi, zweifacher Vize Europameister (für Albanien)

Kujtim Bajrami, zweifacher Vize Europameister, dritter Platz bei den Weltmeisterschaften (für die Schweiz)

Herolind Nishevci, dritter Platz bei den Weltmeisterschaften (für den Kosovo)

In seiner Rolle als Trainer der Nationalmannschaften des Kosovo und Albaniens hat er maßgeblich dazu beigetragen, beide Teams auf historische Niveaus zu führen. Mit Albanien gewann er zwei europäische Silbermedaillen, während er mit dem Kosovo das außergewöhnliche Ergebnis eines dritten Platzes in Europa und auf Weltebene erreichte.

” Die größte Belohnung für einen Trainer ist die Medaille des Schülers “

In seiner Erzählung beschreibt Fehmi Mahalla den Erfolg mit einer ihm eigenen Schlichtheit: ” Die größte Zufriedenheit ist nicht nur meine Medaille, sondern die des Athleten. Dort wird die Arbeit des Trainers belohnt “.

An die Jugend richtet er eine klare Botschaft: ” Der Weg führt über Disziplin und Arbeit. Nur Arbeit, Arbeit und die richtigen Menschen um sich herum. Nur so kommt man voran “.

Herausforderungen und Zukunft

Mahalla räumt ein, dass seine beruflichen Verpflichtungen in der Schweiz seine tägliche Präsenz bei den Trainingseinheiten einschränken, doch das Ziel bleibt unverändert : an der Seite jener Athletinnen und Athleten zu stehen, die das Potenzial haben, europäische und weltweite Champions zu werden.

” In der Schweiz ist das Niveau der jungen Albaner im Karate etwas gesunken, während Kosovo und Albanien ein starkes Wachstum und außergewöhnliche Ergebnisse auf internationaler Ebene verzeichnen. Das gibt mir eine kontinuierliche Motivation, dort beizutragen, wo das albanische Talent kraftvoll zum Vorschein kommt “, betont Mahalla.

Drei albanische Räume durch den Sport verbinden

Fehmi Mahalla verkörpert das Vorbild des Sportlers und Trainers der Diaspora: engagiert, fleißig, mit hohen Standards und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein gegenüber der albanischen Jugend. Seine Erfolge in der Schweiz und sein Einfluss in Albanien und im Kosovo machen ihn zu einer beispielhaften Persönlichkeit, zu einer Erfolgsgeschichte, die drei albanische Räume durch den Sport miteinander verbindet.

 

Dr. Përparim Limani an der Spitze der onkologischen Chirurgie in Aarau

Ab dem 1. Dezember 2025 übernimmt PD Dr. med. Dr. sc. nat. Përparim Limani die Leitung der Klinik für Allgemein und Viszeralchirurgie am Kantonsspital Aarau, einem der bedeutendsten chirurgischen Zentren der Schweiz. Seine Ernennung stellt nicht nur einen wichtigen beruflichen Schritt dar, sondern markiert zugleich einen neuen Standard der albanischen Präsenz in der Schweizer Medizin.

Mit zwei Doktortiteln, einem in Medizin und einem in Naturwissenschaften, einer Laufbahn am Universitätsspital Zürich, Tätigkeiten im HPB Labor unter der Leitung von Professor Pierre Alain Clavien sowie einem Fellowship am MD Anderson Cancer Center in Houston bringt Dr. Limani außergewöhnliche Erfahrung in Forschung und klinischer Praxis in diese Position ein. Er hat Studien in Nature Communications, Annals of Surgery und Clinical Cancer Research veröffentlicht und Patienten in den fortschrittlichsten onkologischen und robotischen Programmen der Schweiz behandelt.

Auch auf persönlicher Ebene trägt diese Ernennung eine besondere Bedeutung. Seine Ehefrau ist Gynäkologin, ein seltenes berufliches Gleichgewicht, das ihn bodenständig hält und seinem klinischen Engagement eine ausgeprägte menschliche Dimension verleiht.

Im Folgenden nimmt das Porträt durch das geführte Gespräch Gestalt an.

albinfo.ch : Herr Dr. Limani, Ihre Ernennung an die Spitze der Allgemein und Viszeralchirurgie in Aarau wird als bedeutender Erfolg im Schweizer Gesundheitssystem wahrgenommen. Welche Bedeutung hat dies für Sie ?

Dr. Përparim Limani :
„Diese Rolle ist mit großer Verantwortung verbunden. Die Leitung einer Klinik ist kein persönlicher Höhepunkt, sondern ein klares Bekenntnis, das gesamte Team gemeinsam voranzubringen.“

albinfo.ch : Ihre Karriere verbindet klinische Praxis mit wissenschaftlicher Forschung. Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen diesen beiden Bereichen ?

Dr. Përparim Limani :
„Wissenschaftliche Forschung ist kein Luxus. Sie ist der einzige Weg, die Behandlung der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln. Jedes Experiment ist ein Versprechen an jemanden, der morgen an unsere Tür klopfen wird.“

albinfo.ch : Wie begann Ihr wissenschaftlicher Weg in der Medizin und welche Schwerpunkte prägten Ihre Forschungstätigkeit ?

Dr. Përparim Limani :
„Mein wissenschaftlicher Weg begann im HPB Labor in Zürich, wo ich an Modellen der Leberregeneration, an innovativen Therapien gegen gastro intestinale Neoplasien sowie an Studien zum tumoralen Mikroumfeld arbeitete. Dort habe ich zum ersten Mal verstanden, dass wissenschaftliche Forschung aus kleinen, aber entscheidenden Schritten besteht. Wie ich oft sage: ‚Im Labor habe ich gelernt, dass jeder kleine Schritt der Beginn einer großen Veränderung ist.‘“

albinfo.ch : Sie haben an einem der weltweit bedeutendsten onkologischen Zentren, dem MD Anderson, gearbeitet. Was haben Sie aus dieser Erfahrung mitgenommen ?

Dr. Përparim Limani :
„Am MD Anderson habe ich verstanden, dass moderne Chirurgie eine Symphonie der Präzision ist. Jede Bewegung ist eine Entscheidung. Und jede Entscheidung ist Leben.“

albinfo.ch : Sie haben in renommierten Fachzeitschriften publiziert und wissenschaftliche Auszeichnungen erhalten. Wie erleben Sie diesen Teil Ihrer Karriere ?

Dr. Përparim Limani :
„Eine Publikation ist nur die Spitze des Eisbergs. Der eigentliche Kern ist der Weg dorthin, die langen Nächte im Labor, die Diskussionen im Team, die wissenschaftlichen Zweifel. Diese stillen Momente sind die prägendsten.“

albinfo.ch : Auch die robotische Technologie war ein wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit in Zürich. Wie verändert sie heute die chirurgische Realität ?

Dr. Përparim Limani :
„Die robotische Technologie ersetzt den Chirurgen nicht. Sie erweitert die Grenzen dessen, was wir mit Präzision und Schonung erreichen können.“

albinfo.ch : Wie wichtig ist das persönliche Gleichgewicht in einem so intensiven Beruf ?

Dr. Përparim Limani :
„Meine Familie ist mein Ruhepol. Meine Ehefrau ist Gynäkologin; sie versteht den Rhythmus des Berufs, seine Belastung und seine emotionale Tiefe. Das gibt mir die Kraft, auch bei den schwierigsten Entscheidungen fokussiert zu bleiben.“

Er beschreibt die Familie als einen Ort der Rückkehr und das persönliche Gleichgewicht als notwendiges Gegengewicht zu den täglichen klinischen Herausforderungen.

albinfo.ch : Sie gelten als inspirierende Persönlichkeit für die albanische Gemeinschaft in der Schweiz. Wie sehen Sie diese Rolle ?

Dr. Përparim Limani :
„Herkunft ist kein Etikett. Sie ist Verantwortung, Erinnerung und eine Quelle der Stärke. Bei jedem Schritt spüre ich diese Verantwortung.“

Die Ernennung von Dr Përparim Limani an die Spitze der Chirurgie in Aarau ist eine Erfolgsgeschichte von Fachkräften aus der albanischen Diaspora, vor allem jedoch das Porträt eines Arztes, der Brücken zwischen Wissenschaft, Engagement und Menschlichkeit schlägt. Sein Weg, der in Kërçova beginnt und in den modernsten Operationssälen der Schweiz endet, ist ein Beweis dafür, dass mit Ruhe, tiefem Wissen und Integrität Grenzen verschwinden.

In einem Gesundheitssystem, das kompromisslosen Professionalismus und klares Denken verlangt, verkörpert Dr Limani ein klares Modell des modernen Arztes, standfest, engagiert und mit den Wurzeln verbunden, aus denen sein Weg begann.

Foto und Video : Genti Mersinaj