{"id":147136,"date":"2017-04-21T09:10:41","date_gmt":"2017-04-21T07:10:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=147136\/"},"modified":"2017-04-25T18:05:31","modified_gmt":"2017-04-25T16:05:31","slug":"44-junge-musik-botschafter-aus-gjakova","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/44-junge-musik-botschafter-aus-gjakova\/","title":{"rendered":"44 Junge Musik-Botschafter aus Gjakova"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Reihe der Eintretenden ist lang und beeindruckend: etwa 100 Studenten, Instrumentalisten und Choristen treten auf die B\u00fchne unter dem Applaus von Hunderten von Zuschauern. Die H\u00e4lfte der K\u00fcnstler sind Sch\u00fcler der Musikschule \u201ePrenk Jakova\u201c in Gjakova und die andere H\u00e4lfte, sind Gastgeber, von Binningen-Bottmingen in der N\u00e4he von Basel.<\/p>\n<p>Die Szene wird durch eine Kombination von Farben rot-schwarz-wei\u00df \u00fcberflutet, die Kost\u00fcme der jungen K\u00fcnstler. Diese Bilder werden lange in der Erinnerung aller Teilnehmer bleiben, aber vor allem der 44 Studenten von Gjakova, die gekommen sind, um ein Konzert in der Schweiz zu geben.<\/p>\n<p>\u201eDua M\u00ebngjeset e Majit (Ich liebe den Morgen im Mai)\u201c ist das erste Lied mit Chor, welches unter der Leitung von Astrit Pallaska vorgetragen wurde. Dann folgen andere popul\u00e4re Lieder der traditionellen albanischen Chormusik. In Chor und Orchester, spielen Sch\u00fcler beider Schulen zusammen.<\/p>\n<p>Wie Kastriot Sada, Leiter der Musikschule von Gjakova sagt, sind 17 Instrumentalisten und 27 Choristen aus dem Kosovo hier. Er zeigt albinfo.ch wie gut die Arbeit mit der Gastschule koordiniert wurde. \u201eVor einigen Monaten haben wir Dutzende von Liedern und Instrumentalst\u00fccke ausgetauscht, um dann eine Auswahl heute Abend hierzu pr\u00e4sentieren. Ebenso nahmen die Schule hier unsere Partituren, so haben wir parallel ge\u00fcbt und als wir hierher kamen, waren wir f\u00fcr das Zusammenspiel gut vorbereitet.<\/p>\n<p><strong>Dorothea und Georg Fankhauser<\/strong><\/p>\n<p>Eine so gro\u00dfe Gruppe aus Kosovo (44 Sch\u00fcler und f\u00fcnf Leiter) in die Schweiz zu bringen, haben unter anderen das Ehepaar Dorothea und Georg Fankhauser m\u00f6glich gemacht, die sich seit 12 Jahren engagieren vor allem in der musikalische Ausbildung in Gjakova und dar\u00fcber hinaus im Kosovo.. Kastriot Sada und die Schulleiterin Letizia Walser erg\u00e4nzen, dass die Musikschule mit Hilfe der Eltern in der Schweiz, die Reise\u00a0 der G\u00e4ste aus Gjakova abgedeckt haben. Die Unterkunft und Verpflegung f\u00fcr alle haben die Schweizer Familien, Eltern der Sch\u00fcler \u00fcbernommen, die im vergangenen Jahr im Rahmen dieses Austauschprojektes in Gjakova waren, um gemeinsam zu arbeiten Konzerte zu geben.<\/p>\n<p>Aber es gab sicher auch b\u00fcrokratische Schwierigkeiten eine so gro\u00dfe Gruppe in der Schweiz aus dem Kosovo zu bringen, wo doch die Visa-Regelungen immer noch ein Problem im Kosovo ?<\/p>\n<p>\u201eNicht wirklich, da das Austauschprojekt schon lange im Voraus bei der Schweizer Botschaft im Kosovo angek\u00fcndigt war und die Institutionen auf beiden Seiten eingebunden waren\u201c, sagt Georg Fankhauser, der mit seiner Frau Dorothea f\u00fcr die Vermittlung und Organisation dieses und \u00e4hnlicher Austauschprojekte seit vielen Jahren \u201everantwortlich\u201c ist. Er lobt das Verhalten der Studenten und wiederholt den Dank an die \u00a0Gastfamilien. \u201eWir hatten weniger Studenten als interessierte Gast Familien\u201c, sagt er und so ist auch in dieser Beziehung ist alles sehr gut .abgelaufen.<\/p>\n<p>Georg und Dorothea steigen schlie\u00dflich auch selbst als \u201eVerst\u00e4rkung\u201c auf die B\u00fchne, um im gemischten Chor die Lieder von albanischer und Weltmusikliteratur zu interpretieren.<\/p>\n<p><strong>Die Drei Dirigenten<\/strong><\/p>\n<p>Das Programm umfasste neben bekannten Lieder wie \u201eKroi i Fshatit Ton\u00eb (Brunnen unseres Dorfes)\u201c, \u201eMe Lule t`bukura (Mit Sch\u00f6nen Blumen)\u201c, \u201eMoj e Bukura More (Oh Du Sch\u00f6ne More)\u201c auch sehr beliebte Musikalische St\u00fccke, wie Bachs \u201cAir\u201c, \u201eHallelujah\u201c von Haendel, die \u201eOde an die Freude\u201c aus der Neunten Symphonie von Beethoven,\u201c \u201eAdiemus\u201c von Carl Jenkins und andere.. Und unter der sicheren Hand der Leiter: Christian Reichert, P\u00ebllumb Vula und Astrit Pallaska haben alle die Herausforderungen erfolgreich gemeistert, wie die enthusiastische Reaktion des Publikums im Saal zeigte, welcher haupts\u00e4chlich von Schweizern gef\u00fcllt war.<\/p>\n<p>Aber neben der abschlie\u00dfenden erfolgreichen k\u00fcnstlerischen Herausforderung, gab es auch eine Herausforderung der anderen Art f\u00fcr die Studenten aus Gjakova, n\u00e4mlich ein Land wie die Schweiz zu besuchen. Alles, was sie in dieser Woche in Basel und Umgebung gesehen haben, ist ein unvergessliches Erlebnis f\u00fcr sie. F\u00fcr die meisten war es das erste Mal hierher zu kommen und jeder Schritt wurde mit Liebe, Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Gastfreundschaft der Gastgeber begleitet..<\/p>\n<p>\u201eHier haben wir viel Spa\u00df gehabt und alles war neu, unvergleichbar mit dem, was wir bisher gesehen haben\u201c, sagen f\u00fcr albinfo.ch Entela Qarkagjija und Endrit Berisha, zwei Studenten aus Gjakova. Sie kommen gerade von der B\u00fchne herab, Violine und Cello halten sie jeweils an der Hand, wollen aber ein Bild machen als Erinnerung. Morgen gehen sie zur\u00fcck nach Kosovo mit den sch\u00f6nsten Erinnerungen aus der Schweiz und Basel.<\/p>\n<p><strong>Zum Nachtisch, Schweizer Schokolade<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUns hat alles gefallen: die Stadt, das fahren mit dem Tram, mit dem Schiff \u00fcber den Rhein, die Verkehrsregeln, alles\u201c, sagten Entela und Endrit. Und zwar war die Gastfreundschaft ein eigenes Kapitel.\u00a0 Zusammen mit der Gastschule wurden die G\u00e4ste durch die Stadt gef\u00fchrt und neben Verpflegung und Unterkunft Fahrkarten zur Verf\u00fcgung gestellt, Besuche in verschiedenen touristischen Einrichtungen organisiert usw.<\/p>\n<p>Die Gastgeberin des Projektes, die Schulleiterin der Musikschule Binningen-Bottmingen, Letizia Walser, hat sich am Schluss bei allen die zur erfolgreichen Realisierung dieses Projekt beigetragen haben bedankt. Und die Reihe war lang &#8230; In Ihre Begr\u00fc\u00dfung konnte Sie auch die Kosovo-Botschaft in Bern den Botschaftsrat, Mustafa Xhemaili, der das\u00a0 Konzert besuchte, einschlie\u00dfen. Aber, wie Walser feststellt, die anstrengenden\u00a0 und auch gl\u00fcckliche zusammen verbrachte Tage, wurden mit einem wunderbaren Konzert gekr\u00f6nt, die au\u00dfer den k\u00fcnstlerische Werten, auch Freundschaft zwischen den verschiedenen L\u00e4ndern und Kulturen zeigt. \u201eEgal, wie Fern sie sind, sie werden durch die Liebe zur Musik und Kunst vereint\u201c, sagte sie abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Und am Schluss, hat Frau Walser das Projekt in der s\u00fc\u00dfest m\u00f6glichen Art und Weise beendet: Die Studenten aus Gjakova haben Schweizer Schokolade bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17 Instrumentalisten und 27 Choristen aus Kosovo haben in Binningen Baselland ein Konzert gegeben zusammen mit ihren Kollegen aus der Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1129,1138,1156,1412,2015],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-147136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ch-balkan","category-kultur","category-fotolajmi-de","category-newsletter-de","category-newsletter-media-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147136"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147136\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=147136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=147136"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=147136"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=147136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}