{"id":397960,"date":"2020-08-04T10:19:45","date_gmt":"2020-08-04T08:19:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=397960"},"modified":"2020-08-04T10:19:45","modified_gmt":"2020-08-04T08:19:45","slug":"die-logiernaechte-verzeichnen-im-1-halbjahr-2020-einen-historischen-rueckgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/die-logiernaechte-verzeichnen-im-1-halbjahr-2020-einen-historischen-rueckgang\/","title":{"rendered":"Die Logiern\u00e4chte verzeichnen im 1. Halbjahr 2020 einen historischen R\u00fcckgang"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><\/div>\n<div>\n<div class=\"mod mod-ws_detail\">\n<div class=\"ws_detail-press\">\n<p><b>Die Hotellerie in der Schweiz registrierte im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 9,9 Millionen Logiern\u00e4chte. Dies entspricht gegen\u00fcber der Vorjahresperiode einem R\u00fcckgang um 47,5% (\u20138,9 Millionen Logiern\u00e4chte). Die ausl\u00e4ndische Nachfrage sank um 60,1% auf 4,1 Millionen Logiern\u00e4chte (\u20136,1 Millionen), die inl\u00e4ndische Nachfrage um 32,4% (\u20132,8 Millionen) auf 5,8 Millionen Logiern\u00e4chte. Grund f\u00fcr diese negative Bilanz ist die ausserordentliche Lage in Zusammenhang mit Covid-19. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) hervor.<\/b><\/p>\n<p>Im Januar und Februar 2020 hatte die Logiern\u00e4chtezahl gegen\u00fcber den entsprechenden Vorjahresmonaten zugenommen. Ab M\u00e4rz war die Nachfrage stark r\u00fcckl\u00e4ufig. Das deutlichste Minus wurde im April verbucht (\u201392,4% \/ \u20132,5 Millionen Logiern\u00e4chte).<\/p>\n<p><b>Steigende Nachfrage im Januar und Februar<\/b><\/p>\n<p>In den ersten beiden Monaten 2020 stieg die Zahl der Logiern\u00e4chte im Vergleich zu den Vorjahresmonaten markant an (Januar: +6,3%; Februar: +6,4%) Im Januar sorgten die G\u00e4ste aus der Schweiz f\u00fcr ein Logiern\u00e4chteplus von 7,0% (+99 000) und die G\u00e4ste aus dem Ausland f\u00fcr einen Anstieg von 5,7% (+81 000). Im Februar nahmen sowohl die inl\u00e4ndische (+7,4% \/ +119 000) als auch die ausl\u00e4ndische Nachfrage (+5,3% \/ +81 000) weiter zu, wobei sich bei der ausl\u00e4ndischen Nachfrage bereits im Februar erste Anzeichen der Covid-19-Pandemie zeigten. Es wurden deutlich weniger G\u00e4ste aus Asien verzeichnet (\u201327,7% \/ \u201368 000 Logiern\u00e4chte). Besonders stark fiel der Einbruch bei den Chinesinnen und Chinesen aus (\u201366,7% \/ \u201354 000).<\/p>\n<p>In drei der 13 Tourismusregionen war die Logiern\u00e4chtezahl im Februar r\u00fcckl\u00e4ufig. Am deutlichsten fiel die Abnahme in absoluten Zahlen in der Region Luzern \/ Vierwaldst\u00e4ttersee aus (\u201311 000 Logiern\u00e4chte \/ \u20134,5%), was haupts\u00e4chlich auf die fehlenden asiatischen G\u00e4ste zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (\u201344,6% \/ \u201318 000).<\/p>\n<p><b>Einbruch der Nachfrage im M\u00e4rz und April<\/b><\/p>\n<p>Aufgrund der vom Bundesrat in Zusammenhang mit Covid-19 erkl\u00e4rten \u00abausserordentliche Lage\u00bb und der damit verbundenen Massnahmen gab die Nachfrage im M\u00e4rz massiv nach: Insgesamt wurden 1,3 Millionen Logiern\u00e4chte registriert. Das sind 62,3% bzw. 2,1 Millionen Logiern\u00e4chte weniger als in der Vorjahresperiode. Bei den inl\u00e4ndischen G\u00e4sten fiel die Nachfrage um 897 000 Logiern\u00e4chte (\u201355,9%), bei den ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten um 1,2 Millionen Logiern\u00e4chte (\u201368,1%).<br \/>\nIm April brach die Nachfrage vollends ein. Nur gerade 205 000 Logiern\u00e4chte wurden verbucht (\u201392,4% \/ \u20132,5 Millionen). Bei den Schweizer G\u00e4sten belief sich der R\u00fcckgang auf 87,4% (\u20131,0 Million Logiern\u00e4chte), bei den ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten auf 96,3% (\u20131,4 Millionen). Dieser Einsturz der Logiern\u00e4chtezahl traf im M\u00e4rz und April alle Tourismusregionen.<\/p>\n<p><b>Z\u00f6gerliche, aber stetige Verbesserung der Schweizer Nachfrage im Mai und Juni<\/b><\/p>\n<p>Im Mai wurden insgesamt 625 000 Logiern\u00e4chte und somit 79,2% weniger (\u20132,4 Millionen) als im Vorjahresmonat verzeichnet. Die inl\u00e4ndische Nachfrage blieb trotz erster Lockerungsmassnahmen in Zusammenhang mit Covid-19 stark negativ (\u201356,2% \/ \u2013694 000), der R\u00fcckgang fiel aber weniger ausgepr\u00e4gt aus als im April. Bei der ausl\u00e4ndischen Nachfrage hingegen war der R\u00fcckgang mit demjenigen im April vergleichbar (\u201395,2% \/ \u20131,7 Millionen).<br \/>\nDie Nachfrage rutschte im Mai in allen Tourismusregionen tief ins Minus. Graub\u00fcnden (\u201346,4% \/ \u201357 000) und Jura &amp; Drei-Seen-Land (\u201349,5% \/ \u201326\u00a0000) wiesen jedoch etwas weniger negative Zahlen aus als die anderen Tourismusregionen.<\/p>\n<p>Nach einer weiteren Lockerung der Covid-19-Massnahmen am 6. Juni und der Aufhebung der Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr alle Schengen-Staaten ab dem 15. Juni verbuchte die Schweiz im Juni insgesamt 1,4 Millionen Logiern\u00e4chte. Das sind 62,0% weniger (\u20132,4 Millionen) als im Vorjahresmonat. Bei den inl\u00e4ndischen G\u00e4sten sank die Nachfrage um 24,7% (\u2013384 000), was dem geringsten R\u00fcckgang seit M\u00e4rz entspricht. Die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste sorgten f\u00fcr 274 000 Logiern\u00e4chte (\u201387,8% \/ \u20132,0 Millionen). Der Logiern\u00e4chter\u00fcckgang traf alle 13 Tourismusregionen, einzig im Tessin (\u201332,6% \/ \u201387 000), in Graub\u00fcnden (\u201334,9% \/ \u2013123 000), im Jura &amp; Drei-Seen-Land (\u201335,1% \/ \u201321 000) und in der Ostschweiz (\u201337,6% \/ \u201372 000) blieb er unter 40%.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grund f\u00fcr diese negative Bilanz ist die ausserordentliche Lage in Zusammenhang mit Covid-19. 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