{"id":635902,"date":"2023-03-24T16:52:07","date_gmt":"2023-03-24T15:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=635902"},"modified":"2023-03-24T16:53:34","modified_gmt":"2023-03-24T15:53:34","slug":"deza-spricht-programmbeitraege-fuer-27-ngo-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/deza-spricht-programmbeitraege-fuer-27-ngo-partner\/","title":{"rendered":"DEZA spricht Programmbeitr\u00e4ge f\u00fcr 27 NGO-Partner"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<p><strong>Die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat mit 27 Partnerinnen und Partnern Beitragsvertr\u00e4ge f\u00fcr die Periode 2023\u20132024 in der H\u00f6he von rund 270 Millionen Franken unterzeichnet. Die Schweizer Nichtregierungsorganisationen (NGOs) tragen mit ihrer Arbeit zum Erreichen der Ziele der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz bei. Mit Unterst\u00fctzung der DEZA und in Zusammenarbeit mit ihren lokalen Partnerinnen und Partnern schaffen sie menschenw\u00fcrdige Arbeitspl\u00e4tze, setzen sich f\u00fcr eine nachhaltige Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen ein und vermitteln Schweizer Expertise und innovative Ans\u00e4tze an lokale Akteurinnen und Akteure.<\/strong><\/p>\n<p>Die weltweit ansteigende Armut bek\u00e4mpfen, Not lindern und Wohlstand f\u00f6rdern \u2013 die Ziele der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz sind vielf\u00e4ltig. Gleichzeitig ist die Schweiz der Agenda 2030 mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen verpflichtet: Ambitionierte Ziele, die nur erreicht werden k\u00f6nnen, wenn alle Akteurinnen und Akteure \u2013 Privatsektor, Zivilgesellschaft, Forschung und Regierungen \u2013 zusammenarbeiten. Zu den wichtigsten Partnerinnen und Partnern der DEZA in der internationalen Zusammenarbeit geh\u00f6ren Schweizer NGOs.<\/p>\n<p><b>Effizienter und wirkungsvoller Einsatz des Geldes<\/b><br \/>\nMit der Vergabe der Programmbeitr\u00e4ge wird sichergestellt, dass die Bundesgelder verschiedenen Kategorien der NGOs zugutekommen, darunter auch kleineren Hilfswerken. Zu den 27 Partnerinnen und Partnern f\u00fcr die Periode 2023-2024 geh\u00f6ren: 10 grosse Schweizer Hilfswerke, 7 Allianzen mit total 17 NGOs, 3 Dachverb\u00e4nde mit 22 Mitgliederorganisationen und 7 kantonale F\u00f6derationen. Der 2019 reformierte Vergabeprozess der Programmbeitr\u00e4ge stellt zudem sicher, dass die finanziellen Mittel transparent und nachvollziehbar vergeben sowie effizient und wirkungsvoll in den Partnerl\u00e4ndern eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Einzelne NGOs k\u00f6nnen maximal 30 Prozent, Allianzen, Dachverb\u00e4nde und F\u00f6derationen maximal 40 Prozent ihres Budgets f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit \u00fcber Programmbeitr\u00e4ge der DEZA finanzieren. Die DEZA-Mittel d\u00fcrfen ausschliesslich in den Partnerl\u00e4ndern eingesetzt werden.<\/p>\n<p><b>Schweiz unterst\u00fctzt die am st\u00e4rksten betroffenen Bev\u00f6lkerungsgruppen<\/b><br \/>\nDas Umfeld, in dem die DEZA und ihre Partnerinnen und Partner operieren, ist gekennzeichnet von vielschichtigen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen, zunehmender Fragilit\u00e4t, Migration, Klimaver\u00e4nderung, Hungersn\u00f6ten und steigenden Ungleichheiten. Die daraus resultierenden Probleme treffen die \u00e4rmsten und am meisten benachteiligten Menschen am st\u00e4rksten. Der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf internationaler Ebene haben diese Entwicklungen noch verst\u00e4rkt, Hunger wird in vielen Weltgegenden zu einem immer gr\u00f6sseren Problem.<\/p>\n<p>Schweizer NGOs setzen sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der verletzlichsten Bev\u00f6lkerungsgruppen ein und engagieren sich in der Nothilfe sowie in der Krisenpr\u00e4vention und Entwicklungszusammenarbeit. Sie spielen eine wichtige Rolle in der St\u00e4rkung lokaler Organisationen und Systeme, welche sich f\u00fcr den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen (Gesundheit, Bildung, Arbeitspl\u00e4tze, Justiz, Land, Wasser, Informationen), eine transparente Regierungsf\u00fchrung und die Beteiligung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger einsetzen. Die NGOs f\u00f6rdern damit die Demokratisierung und den Schutz der Menschenrechte als Grundlage f\u00fcr Frieden und Stabilit\u00e4t. In Zusammenarbeit mit ihren lokalen Partnerinnen und Partnern schaffen Schweizer NGOs mit Unterst\u00fctzung der zum Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (EDA) geh\u00f6renden DEZA menschenw\u00fcrdige Arbeitspl\u00e4tze, setzen sich f\u00fcr eine nachhaltige Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen ein und vermitteln Schweizer Expertise und innovative Ans\u00e4tze an lokale Akteurinnen und Akteure. Die resultatorientierten Programme der Schweizer NGOs f\u00fcgen sich damit nahtlos in die Umsetzung der Schweizer Strategie zur Internationalen Zusammenarbeit 2021\u20132024 ein. Ein Bericht der Eidgen\u00f6ssischen Finanzkontrolle vom Juni 2022 best\u00e4tigte die Relevanz der Programmbeitr\u00e4ge f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit der Schweiz.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Programmbeitr\u00e4ge der DEZA an Schweizer NGOs\" width=\"587\" height=\"330\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1OaW-gSenps?start=3&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat mit 27 Partnerinnen und Partnern Beitragsvertr\u00e4ge f\u00fcr die Periode 2023\u20132024 in der H\u00f6he von rund 270 Millionen Franken unterzeichnet. 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