{"id":64708,"date":"2014-01-27T09:30:13","date_gmt":"2014-01-27T08:30:13","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-01-31T16:06:17","modified_gmt":"2014-01-31T14:06:17","slug":"deza-und-seco-stellen-die-botschaft-fur-die-internationale-zusammenarbeit-2013-2016-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/deza-und-seco-stellen-die-botschaft-fur-die-internationale-zusammenarbeit-2013-2016-vor\/","title":{"rendered":"DEZA und SECO stellen die Botschaft f\u00fcr die Internationale Zusammenarbeit 2013 -2016 vor"},"content":{"rendered":"<p>Die Eidgen\u00f6ssische Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) pr\u00e4sentierte am 22.Januar&nbsp; der \u00d6ffentlichkeit den Jahresbericht f\u00fcr 2013 und den Bericht betreffend die f\u00fcr 2014 geplante T\u00e4tigkeit der DEZA und des SECO (dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft).<\/p>\n<p> In den R\u00e4umlichkeiten der DEZA in Bern wurden dabei&nbsp;die \u00dcbergangshilfen f\u00fcr die L\u00e4nder des Westbalkans und der ehemaligen Sowjetunion sowie die Unterst\u00fctzungsbeitr\u00e4ge an die neuen EU-Mitgliedsstaaten er\u00f6rtert.<br \/> &nbsp;<br \/> Zu Beginn der Veranstaltung gab Botschafter Kurt Kunz, Leiter des Bereichs Ostzusammenarbeit,&nbsp;einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber Planung und Start der &#8220;Botschaft 2013-2016&#8221;. Er sagte unter anderem, dass f\u00fcr die betreffende Periode in vier Bl\u00f6cke aufgeteilte Kredite einer Gesamth\u00f6he von bis zu 11,35 Milliarden Franken vorgesehen seien. Die Botschaft f\u00fcr die Internationale Zusammenarbeit umfasst Aktivit\u00e4ten der Schweiz im Bereich Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung der L\u00e4nder im Balkan und in der ehemaligen Sowjetunion. Dazu geh\u00f6ren Beitr\u00e4ge f\u00fcr humanit\u00e4re T\u00e4tigkeiten und f\u00fcr gemeinsame Projekte mit den L\u00e4ndern der erw\u00e4hnten Regionen. Kunz betonte, dass das Monitoring, das hinsichtlich der f\u00fcr die betreffenden L\u00e4nder gesprochenen Gelder durchgef\u00fchrt wurde, zeigte, dass die Beitr\u00e4ge vern\u00fcnftig waren und dazu investiert wurden, L\u00fccken in den Budgets&nbsp;jener Staaten zu f\u00fcllen.<br \/> &nbsp;<br \/> Martin Saladin, stellvertretender operationeller Leiter f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Ost\/S\u00fcd im Rahmen des SECO, erl\u00e4uterte die Zusammenarbeit zwischen DEZA und SECO in den erw\u00e4hnten Gebieten, wobei er betonte, dass sich die Arbeitsbereiche&nbsp;der beiden Organisationen erg\u00e4nzten.<br \/> &nbsp;<br \/> F\u00fcr den Balkan evaluierte Brigit&nbsp;Hagmann die Arbeit im Bereich der Regierungsf\u00fchrung und Verwaltung, wobei sie sich auf die Erfahrungen in den f\u00fcnf unterst\u00fctzten L\u00e4ndern abst\u00fctzte. Dort haben ganze Bev\u00f6lkerungsteile keinen Zugang zu Infrastrukturleistungen wie Wasserversorgung, Kanalisation etc.&nbsp;. Auf der andern Seite haben die Regierungen keine Mittel, diese M\u00e4ngel zu beheben. Deshalb f\u00fcllten in einem gewissen Mass das SECO und die DEZA mit spezifischen Projekten diese L\u00fccken in jenen Staaten, f\u00fchrte Hagmann aus.<\/p>\n<p> <strong>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Projekte in der Verwaltung<\/strong><\/p>\n<p> Die Verwaltungsprojekte, auf die sich die DEZA in letzter Zeit vermehrt konzentrierte, beinhalten das Angebot professioneller Hilfe f\u00fcr eine effizientere Verwaltung, auch auf lokaler Ebene, beziehungsweise Hilfe beim Dezentralisierungsprozess (wie im Falle Kosovos), Weiterbildung der Beamten, etc. Hagmann schilderte auch die Strukturen, die das Gelingen der Projekte im Westbalkan koordinieren und \u00fcberwachen.<br \/> &nbsp;<br \/> Martin Saladin unterstrich, dass durch die Hilfe, die die Schweiz diesen L\u00e4ndern bietet, auch&nbsp;der Schweizer Wirtschaft Vorteile erwachsen. Er erw\u00e4hnte dabei die Investition der Schweiz in die Gaspipeline TAP, die durch Albanien verl\u00e4uft. Laut ihm wird auch die Schweiz von dem durch die TAP transportierten Gas profitieren.<br \/> Ulrich Sturzinger erl\u00e4uterte das&nbsp;Hilfsprogramm der Schweiz f\u00fcr die neuen EU-Mitgliedstaaten, w\u00e4hrend Hugo Bruggmann \u00fcber die&nbsp;Beteiligung der Schweiz am Koh\u00e4sionsfond f\u00fcr diese Staaten sprach, mit besonderer Betonung auf der Hilfe f\u00fcr Kroatien, als neuestem EU-Land.<\/p>\n<p> <strong>Kosova: Schwerpunkt liegt auf der Trinkwasserversorgung und der Unterst\u00fctzung der Roma-Bev\u00f6lkerung<\/strong><br \/> &nbsp;<br \/> \u00dcber Kosovo als Teil des Westbalkans sprachen mehrere Referenten. Betreffend das spezifische Engagement der DEZA in Projekten in Kosovo befragte albinfo.ch Anne Moulin, Programmleiterin der DEZA f\u00fcr die Division Westbalkan und Verantwortliche f\u00fcr Kosovo.<br \/> &nbsp;<br \/> Nach Regionen betrachtet, ist die DEZA im S\u00fcdosten Kosovas bzw. in der Region Anamorava und Ferizaj am aktivsten. &#8220;Wir arbeiteten stets am meisten in diesem Gebiet, weil viele der Kosovaren in der Schweiz genau von hier kommen. Wir arbeiten dort in Verwaltungsprojekten, die sich \u00fcber neun Gemeinden erstrecken. Ebenso arbeiten wir intensiv mit den dortigen neuen Gemeinden der serbischen Bev\u00f6lkerung zusammen, um diese zu st\u00e4rken. Doch wir sind auch in anderen Regionen Kosovas engagiert. Ein Indikator dieses Engagements ist beispielsweise, dass&nbsp; die Schweiz 2013 60&#8217;000 Personen in 31 kosovarischen Gemeinden &nbsp;den Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser erm\u00f6glichte&#8221;, betonte Moulin.<br \/> &nbsp;<br \/> Die DEZA ist in Kosovo auch in Fragen der Arbeitssituation der Jungen engagiert. &#8220;Wir versuchen, den Jungen eine Chance f\u00fcr einen Beruf zu bieten. Die jungen Leute sind durchschnittlich trotz abgeschlossener Schulbildung zehn Jahre arbeitslos; wir versuchen, diese Zeitspanne zu verk\u00fcrzen.&#8221;<br \/> &nbsp;<br \/> Speziell im Fokus der DEZA in Kosova ist die Hilfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur gesellschaftlichen&nbsp; Integration der Bev\u00f6lkerungsgruppe der Roma. &#8220;Wir unterst\u00fctzen die Roma in Kosova aktiv. Gemeinsam mit der kosovarischen Regierung arbeiten wir seit langem im Stadtviertel Ali Ibra in Gjakov\u00eb, einer Siedlung von 700 Einwohnern, wo wir zusammen mit der Gemeinde und mit der Caritas Schweiz neue H\u00e4user f\u00fcr die dortigen Roma bauten. Wir helfen in diesem Quartier auch den Kindern, die Schule zu besuchen, was ein langfristiges Programm ist. Diesbez\u00fcglich arbeiten wir auch mit Schweizer NGO&#8217;s (HEKS und Terre des Hommes) zusammen, jedoch auch mit jenen an Ort, wie &#8216;Voice of RAE&#8217;. Alle gemeinsam arbeiten wir am sozialen Einbezug der Roma in die lokale Gesellschaft. In Kosova haben wir ein Team von zwei Schweizern und rund achtzehn Kosovarinnen&#8221;, schliesst Anne Moulin, Kosovaverantwortliche bei der DEZA.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An dem Anlass in Bern erl\u00e4uterten die DEZA und das SECO die \u00dcbergangshilfen f\u00fcr die L\u00e4nder des Westbalkans und der ehemaligen Sowjetunion sowie die Unterst\u00fctzungsbeitr\u00e4ge an die neuen EU-Mitgliedsstaaten<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":49461,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1130,1129],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-64708","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-ch-balkan"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64708"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=64708"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=64708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}