{"id":64745,"date":"2014-02-20T14:47:33","date_gmt":"2014-02-20T13:47:33","guid":{"rendered":""},"modified":"2014-02-20T17:22:32","modified_gmt":"2014-02-20T15:22:32","slug":"beschleunigte-zuwanderung-im-letzten-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/beschleunigte-zuwanderung-im-letzten-jahr\/","title":{"rendered":"Beschleunigte Zuwanderung im letzten Jahr"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Bern (sda) <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Zuwanderung in die Schweiz hat sich 2013 beschleunigt. Unter dem <br \/> Strich lebten Ende letzten Jahres 61&#8217;570 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder mehr in <br \/> der Schweiz als zu Jahresbeginn. 2012 hatte die Zunahme noch 53&#8217;000 Personen <br \/> betragen.<br \/> &nbsp;<br \/> Die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung wuchs 2013 um 3,4 Prozent, w\u00e4hrend es <br \/> in den Jahren zuvor jeweils rund 3 Prozent gewesen waren. Insgesamt lebten Ende <br \/> letzten Jahres 1&#8217;886&#8217;630 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder in der Schweiz. Zwei <br \/> Drittel oder 1279&#8217;455 stammten aus EU\/EFTA-Staaten.<br \/> &nbsp;<br \/> Der EU\/EFTA-Anteil wuchs letztes Jahr \u00fcberdurchschnittlich um 4,5 Prozent. Die <br \/> Zunahme von B\u00fcrgern aus Drittstaaten liegt dagegen bei 1,2 Prozent. Dies geht <br \/> aus der am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Ausl\u00e4nderstatistik 2013 des Bundesamt <br \/> f\u00fcr Migration (BFM) hervor.<br \/> &nbsp;<br \/> Mit 301&#8217;254 Personen bilden Italienerinnen und Italiener die gr\u00f6sste Gruppe von <br \/> Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern in der Schweiz. Deutschland folgt mit 293&#8217;156 <br \/> Personen, Portugal mit 253&#8217;769, Frankreich mit 110&#8217;190 Personen und der Kosovo <br \/> mit 95&#8217;140 Personen.<br \/> &nbsp;<br \/> Der Kosovo verzeichnete letztes Jahr mit zus\u00e4tzlich 15&#8217;703 Personen auch den <br \/> gr\u00f6ssten Zuwachs &#8211; vor Portugal und Deutschland. Laut BFM hat dies in erster <br \/> Linie damit zu tun, dass sich serbische Staatsangeh\u00f6rige in der Schweiz seit <br \/> der Unabh\u00e4ngigkeit des Kosovo neu unter der kosovarischen Staatsangeh\u00f6rigkeit <br \/> eintragen lassen. Entsprechend verzeichnet das BFM bei den Serbinnen und Serben <br \/> in der Schweiz die markanteste Abnahme.<br \/> &nbsp;<br \/> Beschleunigte Zuwanderung<br \/> &nbsp;<br \/> Gesamthaft sind letztes Jahr 155&#8217;401 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder in die <br \/> Schweiz eingewandert. Dies entspricht einer Zunahme von rund 8 Prozent <br \/> gegen\u00fcber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist auch die Anzahl der Auswanderungen um <br \/> 6,3 Prozent auf 70&#8217;023 Personen gestiegen. Die so genannte Wanderungsbilanz <br \/> betr\u00e4gt f\u00fcr das Jahr 2013 damit insgesamt 81&#8217;087 Personen.<br \/> &nbsp;<br \/> Die Zahl der Geburten in der st\u00e4ndigen ausl\u00e4ndischen Wohnbev\u00f6lkerung stieg von <br \/> 19&#8217;600 im Vorjahr auf 21&#8217;400, die Zahl der Sterbef\u00e4lle von 6000 auf 6500. <br \/> Eingeb\u00fcrgert wurden 2013 gut 34&#8217;100 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder, gleich viele <br \/> wie im Jahr zuvor.<br \/> &nbsp;<br \/> Das BFM schl\u00fcsselt in der Ausl\u00e4nderstatistik auch die Gr\u00fcnde f\u00fcr die <br \/> Zuwanderung auf. Nahezu die H\u00e4lfte macht Erwerbst\u00e4tigkeit aus, gefolgt von <br \/> Familiennachzug mit einem Anteil von rund 32 Prozent. Gut 50&#8217;000 Personen sind <br \/> letztes Jahr aus diesem Grund in die Schweiz gezogen. Ausl\u00e4nder ohne <br \/> Erwerbst\u00e4tigkeit (4,6 Prozent) oder anerkannte Fl\u00fcchtlinge (1,5 Prozent) machen <br \/> vergleichsweise kleine Gruppen aus.<br \/> &nbsp;<br \/> Nicht enthalten sind in dieser Statistik Kurzaufenthalter, die weniger lange <br \/> als 12 Monate in der Schweiz weilten, sowie Asylsuchende und vorl\u00e4ufig <br \/> Aufgenommene.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahl der Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder w\u00e4chst um \u00fcber 60&#8217;000. 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