{"id":64923,"date":"2014-08-30T09:45:26","date_gmt":"2014-08-30T08:45:26","guid":{"rendered":""},"modified":"2015-02-16T15:11:46","modified_gmt":"2015-02-16T14:11:46","slug":"das-konservative-zuger-parlament-braucht-einen-albaner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/das-konservative-zuger-parlament-braucht-einen-albaner\/","title":{"rendered":"\u201eDas konservative Zuger Parlament braucht einen Albaner\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der 28-j\u00e4hrige, urspr\u00fcnglich aus Gostivar stammende Zari Xhaferi kandidiert bei den Wahlen im Oktober erneut f\u00fcr den Zuger Kantonsrat.<\/p>\n<p>Er wird im Kantonsparlament wiederum die Sozialdemokratische Partei vertreten, f\u00fcr welche er auch w\u00e4hrend seines ersten vierj\u00e4hrigen Mandats von 2011- 2014 im Rat sass.<\/p>\n<p>Der albanische Politiker sagt, f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Wahlkampf sei er besser vorbereitet als vor vier Jahren.<\/p>\n<p>\u201eIn den vergangenen vier Jahren investierte ich viel Zeit daf\u00fcr, die Abl\u00e4ufe in der kantonalen Politik und Verwaltung kennenzulernen. Nach dieser Legislaturperiode bin ich nun besser vorbereitet, um mich erfolgreich f\u00fcr die Zuger Bev\u00f6lkerung einzusetzen. Das Parlament in Zug ist sehr konservativ, deshalb braucht es unbedingt Leute wie mich, um die Interessen der Bev\u00f6lkerung zu vertreten, um die Integration zu verbessern. Deshalb investierte ich meine Zeit in die Zuger Politik, als Kantonsrat\u201c, sagt Zari Xhaferi zu albinfo.ch.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es ihm gelungen sei, in den vier Jahren, die er nun Kantonsrat ist, seine Ziele zu erreichen, sagt der albanische Politiker ja, obwohl es nicht einfach gewesen sei, zu verstehen, wie der Hase l\u00e4uft im Zuger Kantonsparlament. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u201eIch investierte viel Energie und Zeit f\u00fcr die Aufgaben im Kantonsrat und nahm an vielen Debatten teil. Meiner Meinung nach war ich ein gutes Beispiel f\u00fcr die Zuger Bev\u00f6lkerung, obwohl ich nicht hier geboren bin. Ich war einer der j\u00fcngsten Abgeordneten im Parlament und ich glaube, dass ich mir den Respekt der andern Abgeordneten verdient habe\u201c, sagt der albanische Parlamentarier Zari Xhaferi \u00fcber seine bisherige Arbeit im Zuger Kantonsrat.<\/p>\n<p>Zari versuchte vor drei Jahren, einen Verein f\u00fcr integrierte Albaner im Kanton Zug zu gr\u00fcnden. Der Verein soll, laut Xhaferi, sich f\u00fcr die Albaner im Kanton Zug einsetzen.<\/p>\n<p>\u201eIm Kanton Zug gibt es viele Albaner, die sehr gut integriert sind und gute Arbeitspl\u00e4tze gefunden, gute Schulen abgeschlossen haben. Uns fehlt eine Organisation, um bessere Kontakte zu schaffen und einander zu helfen. Und ein solcher Verein ist ein gutes Signal an die Schweizer, denn normalerweise schreiben die Medien nur \u00fcber Albaner, wenn sie Probleme machen\u201c, sagt Zari Xhaferi im Gespr\u00e4ch mit albinfo.ch.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich ist wichtig, in die Erziehung der Kinder zu investieren, und es braucht Investitionen in die \u00f6ffentliche Infrastruktur (Zug- und Buslinien). Zudem wird es Zeit, an die \u00e4lteren Personen zu denken\u201c, sagt Xhaferi.<\/p>\n<p>Zari Xhaferi kam als Siebenj\u00e4hriger von Gostivar (Makedonien) in die Schweiz. Er lebt mit seinen Eltern in Baar. Er schloss das Gymnasium und die P\u00e4dagogische Hochschule ab, mit den F\u00e4chern Deutsch, Englisch, Geschichte und Sport.<\/p>\n<p>Seiner Leidenschaft f\u00fcr den Journalismus geht er in der lokalen Wochenzeitung \u201eZugerbieter\u201c nach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Zari Xhaferi, dem einzigen albanischen Parlamentarier im Kanton Zug<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":74891,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1134,1133],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-64923","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-integration","category-e-diaspora-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64923"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=64923"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=64923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}