{"id":71268,"date":"2015-01-16T10:37:57","date_gmt":"2015-01-16T10:37:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=71268"},"modified":"2015-01-20T11:15:33","modified_gmt":"2015-01-20T10:15:33","slug":"ne-st-gallen-me-studente-shqiptare-te-universitetit-nr-1-per-ekonomi-ne-zvicer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/ne-st-gallen-me-studente-shqiptare-te-universitetit-nr-1-per-ekonomi-ne-zvicer\/","title":{"rendered":"In St.Gallen unter albanischen Studenten an der besten Schweizer Universit\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften"},"content":{"rendered":"<p>Wie in vielen Schweizer Universit\u00e4ten ist auch an der Universit\u00e4t St.Gallen (HSG) die Anzahl albanischer Studierender kontinuierlich gewachsen. Sie sind in der Albanischen Studenten Liga organisiert, die am 28.12.2012 gegr\u00fcndet wurde \u2013 am 100. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Albaniens. Sie z\u00e4hlt 50 Mitglieder und ist offen f\u00fcr alle, so Faton Musliu, Vorstand der Albanischen Studenten Liga.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t St.Gallen ist zum dritten Jahr in Folge in der Gruppe der zehn besten Universit\u00e4ten Europas f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften gew\u00e4hlt worden. In der Rangliste der Financial Times kommt die wirtschaftswissenschaftliche Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t St.Gallen auf dem sechsten Platz in Europa.<\/p>\n<p><strong>HSG-Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, insbesondere im Bereich Finance und Accounting<\/strong><\/p>\n<p>Das Ansehen der HSG hat den aus Vlora (Albanien) stammenden Loren Sinaj dazu motiviert, von Lausanne nach St.Gallen zu ziehen, um dort zu studieren. \u201eWenn man sich die Namen der Absolventen der HSG anschauert, dann sieht man, dass sie sehr wichtige Positionen in der Wirtschaft innehaben. Meine Eltern leben in Lausanne, aber ich bin hierher gezogen, denn die HSG ist ein Name mit hohem Ansehen\u201c, sagt Sinaj an der Runde mit der Albanischen Studenten Liga an der HSG, die von <a href=\"http:\/\/albinfo.ch\" target=\"_blank\">albinfo.ch<\/a> organisiert wurde. \u201eDie Universit\u00e4t St.Gallen ist international eine sehr bekannte Adresse. Ich kenne viele Studenten aus Z\u00fcrich, Lausanne, Bern oder Luzern, die in dieser Universit\u00e4t studieren\u201c, f\u00fcgt Sinaj hinzu, der in Z\u00fcrich und Lausanne aufgewachsen ist.<\/p>\n<p><strong>Universit\u00e4t St.Gallen ist f\u00fchrend im deutschsprachigen Raum und hat eine mehr als hundertj\u00e4hrige Tradition in Finanzen und Buchhaltung<\/strong><\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t St.Gallen bietet f\u00fcnf Studieng\u00e4nge an und hat 7666 Studierende, 2700 Mitarbeitende und ein Jahrsbudget von 212 Millionen Franken. Die Anzahl der albanischen Studenten an der HSG ist aber relativ klein, wenn man sich die grosse albanische Gemeinde in der Schweiz vor Augen f\u00fchrt. Vielleicht liegt es aber daran, dass das Studium an der Uni St.Gallen sehr anspruchsvoll ist. Das erste Jahr ist sehr sehr schwierig, sagt Sinaj. \u201eF\u00fcr mich pers\u00f6nlich war es wirklich schwer. Es hat grossen Einsatz und grosses Selbstvertrauen gebraucht\u201c. Dies best\u00e4tigt auch ein anderer Student, Fitim Dibrani. Rund 50% der Studierenden schaffen es nicht, ins zweite Jahr zu kommen. Jedes Jahr bewerben sich 1200 bis 1400 Studenten aus der ganzen Welt um einen Studienplatz an der Universit\u00e4t St.Gallen zu ergattern, erz\u00e4hlt Dibrani.<\/p>\n<p>So auch die 21 j\u00e4hrige Xheneta Rexhepi aus Gostivar (Mazedonien). Bis zur siebten Klasse hatte sie mit ihren Eltern noch in der Schweiz gelebt. Dann entschieden die Eltern in die alte Heimat zur\u00fcckzukehren. Die achte Klasse und das Abitur machte Xheneta in Gostivar und bewarb sich an der HSG.<\/p>\n<p>\u201eMein grosser Wunsch war immer, in die Schweiz zur\u00fcckzukommen. So bewarb ich mich um einen Studienplatz an der HSG und an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u201c, so Xheneta Rexhepi. Sie erz\u00e4hlt \u00fcber den langen und m\u00fchsamen Weg von Gostivar zur\u00fcck in die Schweiz nach St.Gallen, wo sie nun im ersten Jahr studiert.<\/p>\n<p><strong>Nicht mehr als 1% albanische Studenten an der Universit\u00e4t St.Gallen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eVerglichen mit dem Anteil der albanischst\u00e4mmigen Bev\u00f6lkerung in der Schweiz ist die Anzahl albanischer Studierender an der Uni St.Gallen gering\u201c, sagt der Vorsitzende der Albanischen Studenten Liga, Faton Musliu. Der 26 J\u00e4hrige stammt aus Kumanovo (Mazedonien) und ist fast am Ende seines Masterstudiums in Finance und Accounting. \u201eMeine Abschlussarbeit habe ich schon geschrieben und die Pr\u00fcfungen fast alle abgelegt.\u201c Er ist sich sicher, dass es an der Universit\u00e4t nicht mehr als 80 albanischst\u00e4mmige Studenten gibt.<\/p>\n<p>\u201eVon den Listen, die ich gesehen habe, ist es ersichtlich, dass es an der HSG rund 80 albanischst\u00e4mmige Studenten gibt\u201c, so Musliu. Die Studentenorganisation hilft jungen Studenten, mit dem Studentenleben an der Universit\u00e4t besser klar zu kommen. \u201eWir haben ein Treffen im kleinen Kreis organisiert, in dem einer unserer Doktoranden die jungen Studenten bei der Verfassung von wissenschaftlichen Arbeiten beraten hat.\u201c<\/p>\n<p>Arbana Nuhiu ist eine der seltenen albanischen StudentInnen, die slawische Sprachen studiert. Heute ist sie im ersten Jahr des Masterstudiums in Business Administraaion. \u201eIm Gymnasium war Latein mein Hauptfach und Sprachen haben mich schon immer interessiert. Als ich mich f\u00fcr das Studium entscheiden musste, haben mich alle geraten, ich soll Jura oder Wirtschaft studieren. Doch ich hatte etwas ganz anderes im Kopf \u2013 ich wollte slawische Sprachen studieren: Russisch und Serbisch\u201c.<\/p>\n<p><strong> Wie ist das Nachtleben der albanischen Studenten in St.Gallen<\/strong><\/p>\n<p>Sie sind gut organisiert in ihrem Verein, \u00fcber Facebook oder whatsapp. Aber das Nachtleben in St.Gallen erleben sie nicht als etwas Besonderes. \u201eIn St.Gallen ist es immer kalt, es hat viel Nebel und es ist fast immer grau\u201c, sagt Loren Sinaj. In St.Gallen ist es sehr ruhig. Die Universit\u00e4t selbst ist farblos, sagt Arbana.<\/p>\n<p>Die 21 j\u00e4hrige Argona Kajtazi studiert Internationale Beziehungen. \u201eIch studiere Internationale Beziehungen, denn ich bin in zwei Kulturen aufgewachsen; andere Kulturen haben mich schon immer interessiert.\u201c<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Studenten geht neben dem Studium noch arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren.<\/p>\n<p>Auch die in Z\u00fcrich aufgewachsene Studentin Kaltrina Abdili hat die Universit\u00e4t St.Gallen ausgewh\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Venera Halimi ist eine weitere albanische Studentin der Universit\u00e4t St.Gallen. Auch sie hat das hohe Ansehen der Universit\u00e4t \u00fcberzeugt. \u201eAn dieser Fakult\u00e4t gibt es mehr Seminararbeiten als sonst irgendwo anders. Zudem muss man pro Seminararbeit 10 Seiten schreiben; an der Uni Basel muss mal lediglich 4 bis 5 Seiten schreiben\u201c, sagt Venera.<\/p>\n<p>Die Albanerin mit zwei Fakult\u00e4ten, Nora Dushica, kn\u00fcpft den Erfolg der Studenten an die Unterst\u00fctzung, die sie von ihren Eltern schon in fr\u00fchen Jahren erhalten. \u201eAnfang waren es die Eltern, die mich zum Lernen motivierten.\u201c Sie erz\u00e4hlt \u00fcber ihren langen Bildungsweg. Sie machte eine Lehre bei der UBS, dann den ersten Abschluss an der Universit\u00e4t St.Gallen und nun das zweite Studium. \u201eDas Studentenleben ist so gut und dynamisch, dass ich mich gleich f\u00fcr ein weiteres Studium an der Uni St.Gallen entschieden habe\u201c, sagt Nora, die als wissenschaftliche Assistentin an der Uniservit\u00e4t St. Gallen arbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund achtzig albanische Studenten studieren an der besten Schweizer Universit\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften in St.Gallen<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":71264,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1134,1133,1158],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-71268","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-integration","category-e-diaspora-de","category-themen-vor-ort"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71268"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71268\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71268"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=71268"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=71268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}