{"id":890617,"date":"2026-01-05T18:29:07","date_gmt":"2026-01-05T17:29:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=890617"},"modified":"2026-01-05T18:30:37","modified_gmt":"2026-01-05T17:30:37","slug":"der-igel-wird-zum-schweizer-tier-des-jahres-2026-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/der-igel-wird-zum-schweizer-tier-des-jahres-2026-erklaert\/","title":{"rendered":"Der Igel wird zum Schweizer Tier des Jahres 2026 erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"2044\" data-end=\"2293\">Der Igel wurde von der Naturschutzorganisation <span class=\"hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline\"><span class=\"whitespace-normal\">Pro Natura<\/span><\/span> zum Tier des Jahres 2026 erkl\u00e4rt. Als eines der beliebtesten Wildtiere der Schweiz ist der Igel mit einem schrittweisen Verlust geeigneter Lebensr\u00e4ume konfrontiert.<\/p>\n<p data-start=\"2295\" data-end=\"2608\">Der Igel ist seit rund 20 000 Jahren in der Schweiz heimisch, teilte Pro Natura am Montag in einer Medienmitteilung mit. Seine lange Pr\u00e4senz l\u00e4sst sich durch eine Landwirtschaft erkl\u00e4ren, die an seinen Lebensstil angepasst war, mit mittelhoher Vegetation sowie ausreichend Insekten und W\u00fcrmern als Nahrungsquelle.<\/p>\n<p data-start=\"2610\" data-end=\"2933\">Diese Situation hat sich im vergangenen Jahrhundert jedoch stark ver\u00e4ndert, warnt Pro Natura. Hecken, Laub und Asthaufen sind seltener geworden, B\u00e4che wurden unterirdisch kanalisiert und die Landwirtschaft intensiver betrieben, wodurch der Igel den Gro\u00dfteil seiner Lebensr\u00e4ume in landwirtschaftlichen Gebieten verloren hat.<\/p>\n<p data-start=\"2935\" data-end=\"3168\">Als Reaktion darauf hat der Igel alternative Lebensr\u00e4ume in G\u00e4rten und Parks von D\u00f6rfern und St\u00e4dten gefunden. Dieser Wandel ist jedoch nicht ohne Risiken, da die N\u00e4he zu Menschen, Autos und Rasenm\u00e4hern f\u00fcr Igel h\u00e4ufig t\u00f6dlich endet.<\/p>\n<p data-start=\"3170\" data-end=\"3371\">Sowohl f\u00fcr junge als auch f\u00fcr ausgewachsene Igel ist die Ern\u00e4hrung von zentraler Bedeutung. Obwohl Igel vieles probieren, k\u00f6nnen sie ausschlie\u00dflich Nahrung tierischen Ursprungs verdauen, so Pro Natura.<\/p>\n<p data-start=\"3373\" data-end=\"3625\">Sie spezialisieren sich daher auf Insekten und halten im Winter Winterschlaf, wenn Insekten fehlen. Allerdings wird auch w\u00e4hrend des \u00fcbrigen Jahres Insektennahrung zunehmend knapper, was das \u00dcberleben der Igel zus\u00e4tzlich erschwert, schreibt albinfo.ch.<\/p>\n<p data-start=\"3627\" data-end=\"3921\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Pro Natura betont, dass der Igel seit 2022 in der Schweiz und seit 2024 in der Europ\u00e4ischen Union als &#8221; potenziell gef\u00e4hrdet &#8221; eingestuft ist. Im M\u00e4rz 2026 startet die Organisation das Projekt &#8221; Bonjour nature &#8220;, das Menschen unterst\u00fctzen soll, ihre G\u00e4rten in der Schweiz naturnah zu gestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Igel wurde von der Naturschutzorganisation Pro Natura zum Tier des Jahres 2026 erkl\u00e4rt. Als eines der beliebtesten Wildtiere der Schweiz ist der Igel mit einem schrittweisen Verlust geeigneter Lebensr\u00e4ume konfrontiert. 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