{"id":94229,"date":"2015-09-29T10:35:33","date_gmt":"2015-09-29T08:35:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=94229"},"modified":"2015-09-29T10:48:43","modified_gmt":"2015-09-29T08:48:43","slug":"2014-die-bevolkerung-der-schweiz-um-12-prozent-gewachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/2014-die-bevolkerung-der-schweiz-um-12-prozent-gewachsen\/","title":{"rendered":"2014: Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz um 1,2 Prozent gewachsen"},"content":{"rendered":"<p>Diese Entwicklung ist auf einen Einwanderungs\u00fcberschuss, einen Anstieg der Geburtenzahl sowie eine r\u00fcckl\u00e4ufige Anzahl Todesf\u00e4lle zur\u00fcckzuf\u00fchren und ist in s\u00e4mtlichen Kantonen zu beobachten. Die Einb\u00fcrgerungen bleiben der Hauptwachstumsfaktor der Bev\u00f6lkerung schweizerischer Staatsangeh\u00f6rigkeit. Soweit die definitiven Ergebnisse der Statistik der Bev\u00f6lkerung und der Haushalte des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS).<\/p>\n<p>Ende 2014 z\u00e4hlte die st\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung der Schweiz 8&#8217;237&#8217;700 Personen. Damit ist sie gegen\u00fcber 2013 um 98&#8217;000 Personen gewachsen (+1,2%). Diese Zunahme erkl\u00e4rt sich in erster Linie mit einem Wanderungssaldo \u2013 also einer Differenz zwischen Einwanderungen und Auswanderungen \u2013 von 76&#8217;200 Personen. Weitere Wachstumsfaktoren sind ein Geburten\u00fcberschuss, d.h. die Differenz zwischen Geburten und Todesf\u00e4llen, von 21&#8217;300 Personen und diverse statistische Bereinigungen (+500). Die Zunahme betrifft sowohl die Schweizerinnen und Schweizer (+37&#8217;000 Personen) als auch die ausl\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung (+61&#8217;000).<\/p>\n<p><strong>Einwanderung: Deutsche an der Spitze<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2014 registrierte die Schweiz 187&#8217;300 Einwanderungen, was gegen\u00fcber 2013 einem R\u00fcckgang um 3,1 Prozent entspricht. Bei 26&#8217;200 Personen handelte es sich um Schweizer Staatsangeh\u00f6rige, bei 161&#8217;100 um ausl\u00e4ndische. Deutsche (24&#8217;700), italienische (19&#8217;000), portugiesische (15&#8217;200), franz\u00f6sische (14&#8217;500) und spanische Staatsangeh\u00f6rige (8100) machen die Haupteinwanderungsgruppen aus. Diese f\u00fcnf Gruppen vereinen die H\u00e4lfte aller Einwanderungen ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6riger auf sich.<\/p>\n<p>Die Zahl der Auswanderungen belief sich auf 111&#8217;100, davon waren 28&#8217;500 schweizerische und 82&#8217;600 ausl\u00e4ndische Staatsangeh\u00f6rige. Im Vergleich zu 2013 nahmen die Auswanderungen um 4,6 Prozent zu. Wie bereits im Jahr 2013 wanderten die Schweizerinnen und Schweizer am h\u00e4ufigsten nach Frankreich aus (2014: 14,0%; 2013: 13,8%). Dahinter folgen als beliebteste Auswanderungsl\u00e4nder Deutschland (9,4%) und die Vereinigten Staaten (6,9%). Deutsche (16&#8217;300), italienische (7000), franz\u00f6sische (6700), portugiesische (5900) und britische Staatsangeh\u00f6rige (3800) sind die Hauptgruppen ausl\u00e4ndischer Auswanderinnen und Auswanderer. Diese f\u00fcnf Gruppen vereinen knapp die H\u00e4lfte aller Auswanderungen ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6riger auf sich.<\/p>\n<p>Der Wanderungssaldo, der sich aus der Differenz zwischen Einwanderungen und Auswanderungen ergibt, betrug 76&#8217;200 Personen und ging somit gegen\u00fcber 2013 (87&#8217;100) leicht zur\u00fcck. Der Auswanderungs\u00fcberschuss der Schweizerinnen und Schweizer (-2300) wird durch den Einwanderungs\u00fcberschuss der Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder kompensiert (78&#8217;500).<\/p>\n<p><strong>Einb\u00fcrgerungen als Hauptwachstumsfaktor der Bev\u00f6lkerung schweizerischer Staatsangeh\u00f6rigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung schweizerischer Staatsangeh\u00f6rigkeit ist im Jahr 2014 um 37&#8217;000 Personen gewachsen und erreichte Ende des Jahres den Stand von 6&#8217;239&#8217;200 Personen. Sie nahm haupts\u00e4chlich durch den Erwerb des Schweizer B\u00fcrgerrechts (32&#8217;800) und durch einen leichten Geburten\u00fcberschuss (+2700 Personen im Jahr 2014) zu.<\/p>\n<p><strong>Seit langem in der Schweiz ans\u00e4ssige ausl\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/p>\n<p>Die Zahl der st\u00e4ndig in der Schweiz wohnhaften ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen belief sich 2014 auf 1&#8217;998&#8217;500 Personen. Dies entspricht 24,3 Prozent der gesamten st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung, verglichen mit 23,8 Prozent im Jahr 2013. Personen italienischer, deutscher, portugiesischer und franz\u00f6sischer Staatsangeh\u00f6rigkeit, die st\u00e4ndig in der Schweiz wohnen, machten drei Viertel der ausl\u00e4ndischen Personen, die aus einem EU-\/EFTA-Mitgliedsland stammen, und die H\u00e4lfte aller st\u00e4ndig in der Schweiz wohnhaften Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder aus. Der \u00fcberwiegende Teil der ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen lebt seit Langem in der Schweiz: Fast ein F\u00fcnftel davon ist in der Schweiz geboren. Es handelt sich um Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder der zweiten oder dritten Generation. Von den im Ausland geborenen ausl\u00e4ndischen Personen lebt fast jede zweite seit zehn oder mehr Jahren ununterbrochen in der Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Bev\u00f6lkerungszuwachs in allen Kantonen<\/strong><\/p>\n<p>Die st\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung nahm in allen Schweizer Kantonen zu. Im Jahr 2014 lag das Bev\u00f6lkerungswachstum in acht von 26 Kantonen \u00fcber dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von +1,2%, namentlich in den Kantonen Freiburg (+1,9%), Genf und Zug (je +1,7%), Waadt (+1,6%), Z\u00fcrich und Wallis (je +1,5%), Aargau (+1,4%) und Thurgau (+1,3%). Die Kantone Nidwalden, Graub\u00fcnden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Neuenburg (je +0,5%) und Uri (+0,4%) verzeichneten das geringste Bev\u00f6lkerungswachstum.<\/p>\n<p>Drei Faktoren beeinflussen die Bev\u00f6lkerungsentwicklung der Kantone: der Geburten\u00fcberschuss, der internationale Wanderungssaldo und der interkantonale Wanderungssaldo. Der Geburten\u00fcberschuss hat in praktisch allen Kantonen zu einem Bev\u00f6lkerungswachstum gef\u00fchrt. Einzig in den Kantonen Tessin, Schaffhausen und Basel-Stadt lag die Zahl der Todesf\u00e4lle \u00fcber jener der Geburten. Der internationale Wanderungssaldo ist in allen Kantonen positiv. Die Kantone Genf, Basel-Stadt und Tessin weisen im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerungszahl die h\u00f6chsten Einwanderungs\u00fcbersch\u00fcsse auf, die Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden sowie Schwyz die niedrigsten. Die interkantonalen Wanderungssaldi fallen unterschiedlich aus. Zu den Kantonen, die dadurch einen Zuwachs verzeichneten, geh\u00f6ren zum Beispiel Freiburg, Zug und Basel-Landschaft. In Genf, Neuenburg und Basel-Stadt f\u00fchrten sie zu einer Abnahme der Bev\u00f6lkerungszahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl der Auswanderungen belief sich auf 111&#8217;100, davon waren 28&#8217;500 schweizerische und 82&#8217;600 ausl\u00e4ndische Staatsangeh\u00f6rige<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":44662,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1141,1140,1156],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-94229","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-themen","category-leben-in-der-schweiz","category-fotolajmi-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94229"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=94229"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=94229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}