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Kurti trifft sich mit den Botschaftern Die Integration des Bildungs und des Gesundheitssystems ist notwendig

Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat bei einem Treffen mit internationalen Vertretern im Kosovo zur Umsetzung des Gesetzes über Ausländer sowie des Gesetzes über Fahrzeuge die Notwendigkeit einer schrittweisen Integration des serbischen Bildungs und Gesundheitssystems in Kosovo hervorgehoben und dazu aufgerufen, diesen Prozess gemeinsam voranzubringen.

„Der Premierminister informierte die anwesenden Botschafter zudem über die Notwendigkeit, mit der schrittweisen Integration der Gesundheits und Bildungssysteme zu beginnen, als Teil eines umfassenden und langfristigen Ansatzes. Er erklärte, dass dieser Integrationsprozess in Abstimmung mit der Europäischen Union erfolgen werde und dass die Anliegen und Empfehlungen der serbischen nicht mehrheitlichen Gemeinschaft im Kosovo berücksichtigt würden“, heißt es in der Mitteilung des Büros des Premierministers, berichtet albinfo.ch.

Das Treffen fand auf Einladung von Kurti statt, nachdem das Gesetz über Ausländer und das Gesetz über Fahrzeuge in Kraft getreten sind.

Laut der Mitteilung sind diese Gesetze mit der Gesetzgebung der Europäischen Union harmonisiert sowie mit den affirmativen Maßnahmen, die die Institutionen der Republik Kosovo zur vollständigen Umsetzung dieser beiden Gesetze ergreifen werden.

„Die erste Umsetzungsphase, die heute beginnt, sieht eine Informationsphase über die Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen vor. Besucher, die die Grenzübergänge passieren, werden mit Informationsmaterialien ausgestattet, die klare Hinweise zu Rechten, Pflichten und den entsprechenden Verfahren gemäß der geltenden Gesetzgebung enthalten. Parallel dazu werden Informationsveranstaltungen mit Bürgern organisiert, Informationskampagnen über die Medien durchgeführt, telefonische Informationslinien eingerichtet und weitere Maßnahmen ergriffen. Diese Phase dauert bis zum 15. März dieses Jahres, wenn die vollständige Umsetzung beginnt. Die Anwendung des Gesetzes über Ausländer und des Gesetzes über Fahrzeuge zielt darauf ab, den Aufenthalt von nicht ansässigen Staatsangehörigen im Kosovo zu erleichtern“, heißt es in der Mitteilung.

Serbien und die Serbische Liste haben die Umsetzung dieser Gesetze abgelehnt und ihre Bedenken auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft geäußert.