Die Präsidentin des Landes, Vjosa Osmani, hat an den Jahrestag des Massakers vom 3. und 4. Februar 2000 in Mitrovica erinnert und dieses als eine der schwersten Wunden der Nachkriegszeit bezeichnet, berichtet albinfo.ch.
In der vom Büro der Präsidentin auf Facebook veröffentlichten Erklärung heißt es, Osmani habe betont, dass in jenen Tagen serbische kriminelle Banden 10 unschuldige Zivilisten ermordeten, 25 weitere verletzten und 1 564 Familien mit insgesamt 11 364 Mitgliedern gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben.
In ihrer Erklärung sagte Osmani, es habe sich um ein offenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit und um einen brutalen Versuch gehandelt, die Präsenz der Albaner im nördlichen Teil der Stadt auszulöschen.
“Mitrovica hat standgehalten und ist nicht gebrochen, deshalb wird dieses Verbrechen niemals vergessen werden und Gerechtigkeit bleibt eine unaufhaltsame Forderung. Wir verneigen uns vor den Opfern und stehen ihren Familien zur Seite, denn Wahrheit, Erinnerung und Gerechtigkeit sind das Fundament, auf dem ein dauerhafter Frieden aufgebaut wird”, heißt es weiter in der Erklärung.











