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Ein Blick hinter den Kulissen des Erdbebenspezialisten und Bauingenieurs Besnik Halili

Wenn Sie sichere Gebäude suchen, die eine hohe Beständigkeit gegen seismische Schwingungen gewährleisten, suchen Sie nach den Projekten des albanischen Ingenieurs Besnik Halili.

Besnik ist ein Bauingenieur, der sich im seismischen Gebiet spezialisiert hat. Die von ihm entworfenen Konstruktionen garantieren eine hohe Stabilität der Objekte bei seismischer Aktivität. Sein Masterdiplom im Gebiet der Seismik, hat er an der Universität von Skopje «Cyril und Methodius» absolviert – ein Ort, der für sein hohes Erdbebenrisiko bekannt ist. An der Hochshule Luzern hat er sich in diesem Gebiet weiter spezialisiert.

Vor einem Jahr gründete er die Design- und Überwachungsfirma “Halili + Partner, Ingenieure und Planer” mit Standorten in Balzers, Lichtenstein und Opfikon, Zürich. Das Unternehmen wächst rasant und seine Nachfrage auf dem Baumarkt nimmt zu.

Besnik ist ein Ingenieur, der einen sehr herausfordernden Weg gegangen ist, um seinen Traum zu verwirklichen. Die besten Jahre seiner Jugend verbrachte er lernend über seinen  Bücher. Vom Jahr 2000 bis 2004 gehörte der ambitionierte Ingenieur zur goldenen Generation der Schüler “Yahya Kemal College” in Skopje. Einige der bekanntesten Namen in Nordmazedonien sind aus derselben Generation hervorgegangen und Besnik gehört zu diesen. Aber er hat seinen Traum in der Schweiz verfolgt und hat so einen herausfordernden Weg gewählt.

Startschuss in der Schweiz

Jeder der Besnik kennt und mit ihm arbeitet, beschreibt ihn als einen glücklichen Mann, der seinen Beruf bis ins kleinste Detail kennt. Durch seine ausgezeichneten Kenntnissen im Bauingenieurwesen, konnte er die bekanntesten Architekturbüros der Schweiz und Lichtenstein beeindrucken und dies mit minimalen Deutschkenntnissen.

«Mein erster Arbeitgeber war die Firma “Vogt Gruppe” mit rund 250 Mitarbeitern. » Nach zweijähriger Berufserfahrung bat er seinen Arbeitgeber im Jahr 2016 ihn zu entlassen, damit er seine Spezialisierung in Erdbeben oder nicht linearer an der Hochschule Luzern fortsetzen konnte. “Sie haben mich nicht nur unterstützt, sondern haben auch jegliche Studiengebühren übernommen, unter der Voraussetzung, dass ich sie während den nächsten drei Jahre beruflich unterstütze.”

In kurzer Zeit hat Besnik über 45 Projekte verwirklicht und war mit Thomas Vogt, der in der Schweiz und Lichtenstein bekannt ist, an 20 weiteren Projekten beteiligt.

Nur von den besten Professoren gelernt

“An der Hochschule Luzern hatte ich bedeutende Professoren wie Prof. Dr. Alesandra Dacion, sie ist bekannt als erste Pionierin auf dem Gebiet der nichtlineare Stabstatik an der ETH Zürich, zusammen mit Prof. Dr. Hugo Bachmann. Es bereitete mir grosse Freude. Die Energie die ich durch das Interesse erhielt ermöglichte es mir manchmal bis zu 15 Stunden täglich zu arbeiten”, erinnert er sich.

Besniks Absicht war es, Partner oder Leiter des Unternehmens zu werden, in dem er arbeitete. Leider wurde ihm diese Gelegenheit nicht gegeben. Aus diesem Grund verliess er seinen Arbeitgeber und gründete seine eigene Firma “Halili + Partner, Ingenieure und Planer”.

«Das erste Projekt, dass mir nach meiner Eröffnung im Dezember 2019 anvertraut wurde kam von Rilind Shkodra mit der Frima «homelife.ch». Sie haben mich sehr unterstützt und mit geholfen meine Angstbarriere zu durchbrechen», erzählt Halili.

Innerhalb eines Jahres nach Gründung seiner Firma, hat Besnik 24 Arbeitsverträge unterzeichnet.

Der aus Gostivar stammende Ingenieur geht in seinem Beruf keine Kompromisse mit den Architekten ein, doch er ist fair, ehrlich und kommunikativ. “Zu lieben, was Sie herstellen, ehrgeizig zu sein, ein guter Manager zu sein und Lösungen für Konflikte anzubieten, ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Besnik.

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Wie “Halili + Partner, Ingenieure und Planer” funktioniert und welche Projekte angesagt sind. 

«Zurzeit beschäftige ich fünf Mitarbeiter. Als Gründer baue ich eine Plattform auf welches gar nicht einfach ist. Ich stehe unter dem Druck, dass alles funktioniert. Aber man muss positiv bleiben, denn all dies gehört zum Wesen eines CEOs.

Gleichzeitig bin ich auch Partner bei IPB Planungen, ein Unternehmen in welchem ich einst gearbeitet habe. Ebenfalls bin ich als externer Berater für Strukturen von Wasserschutz- und Injektionskanälen tätig.

Die Projekte, die wir mit der Firma “Halili + Partner, Ingenieure und Planer” entwerfen, sind Ingenieursdienstleistungen im Hoch- und Tiefbau.

Die Projekte sind: Neubauten, Wiederaufbau, Sanierung oder Umbau bestehender Bauwerke, Erdbebensicherheit, vorgefertigte geotechnische Elemente, spezielle Barrieren für Neubauten, die aus Stahlbetonmaterial, Fertigbeton, Ziegel, Stahl, Aluminium, Holz, Glas und CFK-Lamellen bestehen.

 

Die Schweiz – Ort des Wissens und der Arbeit

«Das Thema der Diplomarbeit war ein Pilotprojekt: “Prototyp des kollektiven Wohnens”. Für dieses erhielt ich viel Lob und die Arbeit wurde als die am besten geschriebene Arbeit vom Department of Metal und dem Department of Dynamics im Bereich der nichtlineare Stabstatik gewählt. Leider erhielt sie aber nicht den Preis für das Thema des Jahres 2009», erinnert er sich.

Nach seinem Bachelor und Master an der Universität von Mazedonien, “Cyril und Methodius, Fakultät für Bauingenieurwesen” in Skopje, musste er eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Mit seiner Berufsausbildung hätte Besnik einen guten Job in Mazedonien bekommen können. “Ich hatte ein Angebot erhalten, als Bauingenieur zu arbeiten oder eine hochrangige politische Position im Ministerium für Kommunikation und Verkehr im städtischen Sektor einzunehmen. Ich hätte auch als Assistent an der Universität Tetova arbeiten können. Ich habe keinen dieser Jobs angenommen, weil mein Ziel die Schweiz. Dort wollte ich meine Zukunft verbringen”, sagt Besnik und fährt fort: «Die Schweiz ist ein Ort des Wissens und der grossen Taten. Spezielle Architektur und Einrichtungen, hohe Stadtentwicklung, Arbeitskultur und Koexistenz.

Ich habe mich immer gefragt, wie sich dieses aussergewöhnliche Land zu einer solch starken Wirtschaft entwickelt hat. Da entstand mein Wunsch nach architektonischen Effekten in urbaner Form.

Das Interesse für charmante und altertümliche, historische Bauten wird nach wie vor sehr geschätzt und gewünscht. Da wusste ich, dass es das perfekte Ambiente für meine eigenen Arbeiten bietet. Nach dem Abschluss meines Master Studiums verliess ich von heute auf Morgen Skopje und zog nach Zürich, dem Ort, an dem ich meinem beruflichen Traum nachgehen konnte.

 

 

 

 

 


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