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Eine Albanerin aus dem Kosovo promoviert in den USA mit einer Studie über Kriegsverbrechen
Valeza Ukaj Elshani schließt ihre Promotion an der Clemson University in den USA ab
La professeure kosovare à la Faculté de droit de l’Université de Pristina, Valeza Ukaj Elshani, a achevé avec succès ses études doctorales à Clemson University aux États Unis d’Amérique, où la cérémonie officielle de remise du doctorat s’est tenue la semaine dernière, schreibt albinfo.ch.

Das Thema ihrer Doktorarbeit befasst sich mit den rechtlichen Implikationen der sexuellen Gewalt, die von serbischen Kräften während des Krieges im Kosovo ausgeübt wurde, einer sensiblen Fragestellung von besonderer Bedeutung für die Übergangsjustiz und das humanitäre Völkerrecht. Auf Wunsch des Promotionskomitees wurde die Forschung erweitert und umfasst auch vergleichbare Fälle in Bosnien Herzegowina und Kroatien, wodurch eine vergleichende Analyse der Kriegsverbrechen in der Region ermöglicht wird.

Die Studie hat das Promotionskomitee nicht nur durch ihren vertieften akademischen Ansatz und ihre wissenschaftliche Stringenz beeindruckt, sondern auch durch ihre praktische Bedeutung für die Dokumentation, die rechtliche Analyse und die Auseinandersetzung mit Verbrechen sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten, insbesondere im Kontext des Kosovo.
Die systematische Dokumentation dieser Fälle sowie die Analyse ihrer rechtlichen Folgen stellen einen wesentlichen Beitrag für das Kosovo der Nachkriegszeit dar und unterstützen den Aufbau von Mechanismen der Gerechtigkeit, des kollektiven Gedächtnisses und der institutionellen Verantwortung.
Diese wissenschaftliche Arbeit gilt als wichtige Referenzgrundlage für junge Forschende, Juristinnen und Juristen, Historikerinnen und Historiker sowie für alle, die sich künftig im Rahmen akademischer Studien und internationaler rechtlicher Verfahren mit dieser Thematik befassen werden. /Albinfo.ch.

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