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Entschiedene Massnahmen zur Stärkung inländischer Produktion gefordert
Die wirtschaftliche Entwicklung kommt nicht durch politische Aussagen, sondern durch entschiedene konkrete Massnahmen. In der Führung wichtiger Wirtschaftsressorts sollten Experten sitzen.
Die Regierung müsse entschiedene wirtschaftspolitische Massnahmen ergreifen und die inländischen Produzenten zu unterstützen, damit wir eine günstige wirtschaftliche Entwicklung haben und somit auch neue Arbeitsplätze, sagen Wirtschaftsexperten in Prishtina.
Aktuelle Wirtschaftstrends in Kosova sind nicht positiv; die Wirtschaftspolitik wird in die falsche Richtung gesteuert. Infolgedessen verharrt die Arbeitslosigkeit bei 30% und die extreme Armut auf 10%
Kosova braucht tiefe Reformen
Wirtschaftsprofessor Musa Limani sagt für Radio Freies Europa, Kosova braucht tiefe Reformen. Die wirtschaftliche Entwicklung kommt nicht durch politische Aussagen, sondern durch konkrete entschiedene Massnahmen. Und wichtige Wirtschaftsressorts sollten von Experten geführt werden. Wenn man wichtige wirtschaftspolitische Instrumenten nicht zur richtigen Zeit einsetzt, verfehlen sie ihre Wirkung. Wegen mangelnde Professionalität werden wirtschaftspolitische Instrumente nicht zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Ort eingesetzt.
Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, rät der kosovarischen Regierung ein günstiges makroökonomisches Umfeld zu schaffen, sodass existierende Firmen sich gut weiterentwickeln können und dass Neugründungen nicht wieder schliessen.
Augen wieder auf Diaspora
Eine weitere gute Möglichkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung sehen Experten bei den Geldesendungen aus dem Ausland. In diesem Jahr sollen diese rund 600 Millionen Euro betragen.
Diese Geldsendungen spielen eine wichtige Rolle für das Leben viele Familien in Kosova. „Die Geldsendungen der Diaspora sollten für Kapitalinvestitionen genutzt werden, sodass daraus neue Arbeitsplätze entstehen“, so Ex-Finanzminister Haki Shatri. Bisher habe es aber keine Initiativen in diese Richtung gegeben.
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