Kosova

Deutschland stellt einen Zuschuss von 5 Millionen Euro für die Modernisierung des Energienetzes im Kosovo bereit

Das mit der KfW unterzeichnete Abkommen wird KOSTT beim Ausbau der Stromübertragungsinfrastruktur unterstützen.

Das Finanzministerium des Kosovo hat mit der Deutschen Entwicklungsbank (KfW) einen Zuschussvertrag in Höhe von 5 Millionen Euro zur zusätzlichen Finanzierung des Projekts „Entwicklung des Energiesektors – Phase VII: Modernisierung des Stromübertragungsnetzes“ unterzeichnet.

Das Projekt wird vom Übertragungsnetz-, System- und Marktbetreiber KOSTT umgesetzt. Ziel ist die Modernisierung des Stromübertragungsnetzes, die Erhöhung der Versorgungs- und Systemsicherheit sowie die weitere Integration des Energiemarktes.

Der geschäftsführende Finanzminister Hekuran Murati würdigte die Unterstützung der deutschen Bundesregierung über die KfW und betonte, dass die zusätzlichen Mittel zur Umsetzung prioritärer Investitionen und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Energiesystems des Kosovo beitragen werden.

Der KfW-Landesdirektor für den Kosovo, Moritz Remé, bekräftigte seinerseits das Engagement seiner Institution, die Modernisierung des Energiesektors im Kosovo weiterhin zu unterstützen.

Auch KOSTT-Generaldirektor Trim Tërnava erklärte, dass die Projekte planmäßig umgesetzt würden und die zusätzliche Finanzierung neue Möglichkeiten für den weiteren Ausbau des Übertragungsnetzes schaffen sowie dessen Kapazitäten und die Sicherheit des Stromversorgungssystems stärken werde.

Nach Angaben des Finanzministeriums ist dieser Zuschuss Teil der Bemühungen, Finanzmittel für strategische Projekte bereitzustellen, die zur Stärkung der Energiesicherheit und zur nachhaltigen Entwicklung der kritischen Infrastruktur im Kosovo beitragen.