Kosova

Mehrdimensionale Entwicklung von Prizren als Touristenziel

Die Direktorin für Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Prizren, Sevil Kazaz, erläutert albinfo.ch die Strategie für die Tourismusentwicklung in Prizren

Seit 2019 hat die Gemeinde Prizren moderne Strategien für die Tourismusentwicklung aufgestellt, die auf nachhaltigen Tourismuspraktiken basieren. Tatsächlich ist diese Strategie nach dem Schweizer Modell von St.Gallen für das Destination Management konzipiert. Diese Strategie hat der Entwicklung neuer Tourismusprodukten und -dienstleistungen durch den privaten Sektor als Katalysator für das Reiseziel Prizren einen besonderen Schwerpunkt verliehen. Die Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Tourist:innen, die Anziehung dieser aus verschiedenen Segmenten und höhere Ausgaben am Zielort gehören zu den Hauptpfeilern dieses Modells, die sich neben einer besseren Förderung der Destination direkt auf die lokale Wirtschaft auswirken und neue Arbeitsplätze schaffen sollen.

Die Direktorin für Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Prizren, Sevil Kazaz, erklärt gegenüber Albinfo.ch, dass der Schwerpunkt der Strategie zur Entwicklung des Tourismus in Prizren, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Organisation Swisscontact ausgearbeitet wurde, auf der Entwicklung des Berg- und Landtourismus basiert. Auch sind die Entwicklung des Kulturtourismus, die des Städtetourismus, die Eröffnung von Museen, die Generierung von touristischen Aktivitäten, die Erhöhung des touristischen Angebots und viele andere Punkte Teil dieser Strategie.

“Diese Aspekte haben dazu geführt, dass Prizren eine ausgeprägtere Entwicklung des Tourismus hat, da unsere Stadt alle klimatischen, geografischen und natürlichen Bedingungen aufweist”, sagt sie.

Warum hat die Gemeinde Prizren beschlossen, in die Entwicklung des Klettersteigs „Panorama“ zu investieren?

Die Gemeinde Prizren hat beschlossen, in diese touristische Attraktion zu investieren, nicht nur, weil dieser Sport das Adrenalin bei Sportfans anregt, sondern es auch ermöglicht, besondere Ortsschönheiten zu bewundern. Andererseits hat die Gemeinde Dank dieser Attraktion einen wirtschaftlichen Vorteil, da viele Tourist:innen dieses beansprucht haben. Es hat viele Besucher:innen und Tourist:innen angezogen, insbesondere diejenigen, die Extremsport betreiben.

Welche strategische Bedeutung hat diese Attraktion für die Entwicklung des Tourismus in Ihrer Gemeinde?

Diese Attraktion ist von hoher strategischer Bedeutung für die Entwicklung des Tourismus, da die geografische Position dieser, die Verbindung zu Prizren und der Region Recan, es Tourist:innen ermöglicht, die von Prizren angebotenen Reiseziele kennenzulernen und zu erleben. Unser Ziel und unsere Priorität ist es, dass die Besucher:innen länger in Prizren bleiben und unsere Stadt nicht nur für die Durchfahrt nutzen.

Prizren ist bereits ein Reiseziel des kulturellen und spirituellen Tourismus, aber wie sehr hat sich die Entwicklung vom Outdoor-Tourismus auf dieses Reiseziel ausgewirkt?

Die Entwicklung von Outdoor-Aktivitäten und deren Förderung hat die neuen Orte unserer Gemeinde beeinflusst, die bei einheimischen und ausländischen Tourist:innen bekannt sind. Die Entwicklung von Outdoor-Aktivitäten hat es der Gemeinde Prizren auch ermöglicht, neue Orte oder Destinationen zu schaffen, die die Bürger:innen beglücken und an die Natur gewöhnen und sie respektieren lassen.

In den letzten Jahren haben wir als Direktion in das Ziel des Dorfes Korisha investiert und geeignetere Einrichtungen für die Einheimischen des Dorfes und für die Besucher:innen geschaffen, welche nun Korisha und den nahe gelegenen Wasserfall besuchen können.

Wir haben auch eine andere Umgebung in Jablanica in Prizren kreiert, wo es einen Spielplatz und einen Platz für ein Picknick gibt.

Das Dorf Nashec und das Dorf Vlashnje stehen im Mittelpunkt der jüngsten Investitionen der Direktion für Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung.

Auch in diesem Kalenderjahr setzt die Direktion das Projekt “Gurra e Poslishtit” um.

Wir begutachten und gehen vor Ort, um die Situation in der Region “Zhupe” zu überprüfen und das Projekt der Wanderwege in “Lubinjë e Epërme” und “Lubinjë i Poshtme” umzusetzen.

Auch zu erwähnent, dass unsere Direktion seit zwei Jahren kontinuierlich vereinbart hat, Kurse für das Handwerk des Goldschmeides zu organisieren, um alle Interessierten auszubilden, damit dieses Handwerk nicht ausstirbt.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Darüber hinaus investieren wir in neue Tourismusattraktionen wie “Pumptruck”, ein Projekt in der Haushaltsplanung für die Entwicklung des Kulturtourismus in Prizren. Wir sind auch in der Phase der Planung von Museen, die ebenfalls in der Tourismusstrategie vorgesehen sind, wie das Museum der Märtyrer in Landovica und das von Mutter Teresa, aber wir prüfen auch die Möglichkeit, die Anzahl und Funktionalität der Museen zu steigern.

Neue touristische Attraktionen

Im Rahmen der Tourismusstrategie der Gemeinde wurden folgende Tourismusattraktionen entwickelt: Über Klettersteig – Panorama; Paragliding; Kajak; Downhill Campgrounds; Radweg; Neue Picknickplätze.

Tourismusstrategie in Zusammenarbeit mit Swisscontact

Der Schwerpunkt der Tourismusentwicklungsstrategie von Prizren, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Organisation Swisscontact ausgearbeitet wurde, lag auf der Entwicklung des Berg- und Landtourismus. Sowie auch die Entwicklung des Kulturt- und Städtetourismus, die Entwicklung von Museen und die Generierung von touristischen Aktivitäten.


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