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Rund 40 000 Menschen verlassen jedes Jahr die Stadt Zürich
Arsye kryesore për largimin nga Cyrihu
Jedes Jahr verlassen rund 40 000 Menschen die Stadt Zürich, was etwa 10 % der Bevölkerung entspricht. Laut einer Analyse der Stadt handelt es sich bei vielen von ihnen um junge Menschen mit hohen Einkommen, berichtet albinfo.ch.
55 % der Wegzüge entfallen auf ausländische Staatsangehörige, ein deutlich höherer Anteil als ihr Bevölkerungsanteil in der Stadt, der bei 32 % liegt. Rund 65 % der Wegziehenden sind zwischen 20 und 39 Jahre alt, und fast ein Drittel stammt aus den wohlhabendsten Quartieren der Stadt.
Familien ziehen seltener weg als Paare oder alleinlebende Personen. Die meisten Wegziehenden leben allein oder in kleinen Wohngemeinschaften. Die Mehrheit hat weniger als fünf Jahre in Zürich gelebt, ein Drittel sogar weniger als ein Jahr.
Wegzüge aufgrund von Neubauten oder Wohnungsumbauten sind mit rund 4 % vergleichsweise gering und zeigten bis 2022 keinen deutlichen Anstieg. Die Analyse umfasst den Zeitraum von 2013 bis 2022 und ergänzt die jährliche städtische Migrationserhebung.
Die wichtigsten Gründe für den Wegzug aus Zürich
Vorübergehender Aufenthalt
Die meisten Wegziehenden bleiben nur kurze Zeit in der Stadt.
77 % lebten weniger als fünf Jahre in Zürich, 33 % sogar weniger als ein Jahr.
Dies zeigt, dass viele junge Menschen oder Fachkräfte nur für begrenzte Arbeits oder Studienaufenthalte kommen.
Hohe Lebenshaltungskosten
Viele Wegziehende sind jung und verfügen über hohe Einkommen, dennoch ist das Leben in Zürich langfristig schwer finanzierbar.
Die meisten leben allein oder in kleinen Wohneinheiten und nicht als Familien.
Familien ziehen seltener weg
Nur 28 % der Wegziehenden sind Familien, während der Rest aus Einzelpersonen oder kinderlosen Paaren besteht.
Dies deutet darauf hin, dass Zürich für junge Familien langfristig schwieriger ist.
Fehlende langfristige Bindung an die Stadt
Die Wegzüge sind nicht in erster Linie auf Bauprojekte oder Wohnungsumbauten zurückzuführen. Nur 4 % der Betroffenen sind davon betroffen.
Das bedeutet, dass die meisten aus persönlichen, beruflichen oder finanziellen Gründen wegziehen.
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