Kosova

Spiropali: Der Kosovo verdient den Status eines EU Beitrittskandidaten

Pas katër vjetësh, Spiropali paralajmëron mbledhjen e përbashkët të qeverive Kosovë-Shqipëri

Die albanische Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Elisa Spiropali, erklärte, dass ihr erster Besuch in Pristina in dieser Funktion ein besonderes Privileg gewesen sei, zumal er unmittelbar nach der Bildung der neuen Regierung des Kosovo stattgefunden habe, berichtet albinfo.ch.

Auf einer Pressekonferenz betonte sie, dass der Kosovo für Albanien keine protokollarische Wahl, sondern eine historische und politische Entscheidung sei.

“Die Beziehung zwischen Albanien und dem Kosovo ist kein gewöhnliches Kapitel der Diplomatie, sondern die Fortsetzung eines gemeinsamen Weges, geprägt von Opferbereitschaft, Widerstand und historischer Entschlossenheit für nationalen Fortschritt”, sagte sie vor den Medien.

Zur Kosovo-Krise erklärte Spiropali, die Welt habe ein Volk gesehen, das nicht aufgehört habe, seine Freiheit einzufordern. Zum Unabhängigkeitstag sagte sie, es sei der Tag gewesen, an dem der Kosovo seinen Platz auf der Weltkarte gefunden habe.

“Das Jahr 2026 muss der Moment der vollständigen Konsolidierung seiner internationalen Subjektivität und der endgültigen Klärung seiner Stellung in Europa sein”, fügte sie hinzu.

Weiter betonte sie, dass die internationale Stärkung des Kosovo auch ein Erfolg für Albanien sei.

“Die europäische Integration des Kosovo ist ein Test für die Kohärenz der Europäischen Union mit den Werten, die sie vertritt. Der Kosovo hat euroatlantische Klarheit, Reformbereitschaft und institutionelle Stabilität bewiesen. Die Aufhebung der restriktiven Maßnahmen war notwendig, und ich glaube, es ist nun an der Zeit, klar auszusprechen, dass der Kosovo den Status eines EU-Beitrittskandidaten ohne doppelte Standards verdient”, sagte sie.

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kosovarischen Außenminister Glauk Konjufca erklärte Spiropali, dass bei diesem Treffen sowohl frühere Abkommen als auch neue Möglichkeiten für Vereinbarungen erörtert würden.

“Wir haben auch über ein gemeinsames Treffen der beiden Regierungen gesprochen, und wir sind überzeugt, dass es an der Zeit ist, im Jahr 2026 ein solches Treffen in Albanien oder im Kosovo abzuhalten. Dort sollen alle bisher unterzeichneten Abkommen, die gemeinsamen Interessensbereiche in allen Sektoren sowie unsere Prioritäten zwischen den beiden Regierungen, die bereits umgesetzt werden, und auch neue Kooperationsmöglichkeiten besprochen werden”, erklärte sie.