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23-jährige Albanerin in Dänemark baut eine erfolgreiche Karriere in Wirtschaft und Forschung auf
Mit hervorragenden akademischen Leistungen, renommierten Auszeichnungen und ihrem Engagement in Forschungsinstitutionen und internationalen Organisationen entwickelt sich Lajza Prekazi zu einer der inspirierendsten Erfolgsgeschichten der albanischen Jugend in der Diaspora.
Die Erfolge junger Albanerinnen und Albaner in der Diaspora zeigen weiterhin, welches Potenzial, Engagement und hohe berufliche Niveau sie in den Ländern erreichen, in denen sie leben und wirken. Eine dieser inspirierenden Geschichten ist jene der 23-jährigen Lajza Prekazi, die im dänischen Kolding geboren wurde und aus Mitrovica im Kosovo stammt, berichtet albinfo.ch.
Bereits in den ersten Schuljahren zeichnete sich Lajza durch hervorragende Leistungen und ein besonderes Interesse an den exakten Wissenschaften aus. Ihre Grundschulbildung absolvierte sie an der Vonsild Skole, ihre weiterführende Ausbildung am Munkensdam Gymnasium im STX-Programm mit den Schwerpunkten Mathematik A, Physik A und Chemie B.
Ihr akademischer Weg führte sie an die Süddänische Universität (SDU), wo sie ihren Bachelor in Mathematik und Wirtschaft abschloss und anschließend ein Masterstudium in derselben Fachrichtung aufnahm. Während ihres gesamten Studiums zeichnete sie sich als hervorragende Studentin aus, erzielte sehr gute Ergebnisse und erlangte die Anerkennung des akademischen Personals.
Ihr Talent wurde bereits früh erkannt, als sie für die renommierten dänischen Programme “Akademiet for Talentfulde Unge” und “Junior Talent Kolding Gymnasium” ausgewählt wurde, Initiativen, die den talentiertesten Schülerinnen und Schülern des Landes gewidmet sind.
Parallel zu ihrem Universitätsstudium übernahm Lajza mehrere akademische und wissenschaftliche Aufgaben. Sie arbeitete als Forschungsassistentin am Fachbereich Wirtschaft, als Tutorin und Lehrassistentin am Institut für Mathematik und Informatik (IMADA) sowie am Wirtschaftsinstitut der SDU und wirkte dabei an der Lehre für Bachelor- und Masterstudierende mit.
Neben ihrem akademischen Engagement war sie Studienberaterin für Studierende der Studiengänge Mathematik und Wirtschaft, Wirtschaft sowie Bevölkerungsstudien, Studienmentorin, E-Guide für neue Studierende sowie stellvertretende Vorsitzende und Studierendenvertreterin im Studienausschuss der Universität für die Bereiche Wirtschaft und Mathematik.
Einer ihrer bedeutendsten Erfolge war der Gewinn des Deloitte-Preises 2024, der ihr für das beste Bachelorprojekt in Wirtschaft und Mathematik und Wirtschaft an der Süddänischen Universität verliehen wurde.
Auch beruflich hat Lajza eine beeindruckende Karriere aufgebaut. Zunächst war sie als studentische Mitarbeiterin beim Forschungsinstitut CEPOS in Kopenhagen tätig. Seit dem 1. Juni 2026 arbeitet sie, noch vor dem offiziellen Abschluss ihres Masterstudiums, als Ökonomin und befasst sich dort mit Analysen zur wirtschaftlichen Regulierung und Deregulierung.
Ihre Analysen und Artikel wurden von bekannten dänischen Medien zitiert, während ihre berufliche Arbeit auch auf der internationalen EduBest-Konferenz in Porto, Portugal, vorgestellt wurde, berichtet albinfo.ch weiter.
Zu ihrer internationalen Erfahrung gehört auch ein Praktikum an der Königlich Dänischen Botschaft in Warschau in der Abteilung für Wirtschaftsdiplomatie und Handel mit Schwerpunkt auf dem Verteidigungssektor.

Lajza engagiert sich auch für die Förderung der Demokratie und der Bürgerbeteiligung. Sie war Demokratiebotschafterin bei der Organisation DEO – Demokrati i Europa Oplysningsforbundet, nahm am “Forum on the Future of the EU” in Madrid teil und engagierte sich zudem in der Organisation SILBA – Initiative for Dialogue and Democracy. Ihre jüngste Mission war die Beobachtung der Wahlen in Ungarn im Frühjahr 2026.
Die Geschichte von Lajza Prekazi zeigt, dass Engagement für Bildung, kontinuierliche Arbeit und beruflicher Einsatz zu großen Erfolgen auf internationaler Ebene führen können. Sie repräsentiert das Potenzial der albanischen Jugend in der Diaspora auf würdige Weise und ist ein inspirierendes Beispiel für junge Generationen, die in Bildung und Karriere nach Exzellenz streben./Albinfo.ch
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