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Angespannte Situation in Skopje
In einigen Stadtteilen der Haupstadt Skopje bleibt die Sicherheitslage sehr angespannt. Rund 50 Personen wurden bei den jüngsten Unruhen verletzt, davon 9 Polizisten.
Nach dem Tod eines mazedonischen Jugendlichen bleibt die Sicherheistlage in der Haupstadt Skopje sehr angespannt. Auch in der zweiten Nacht hält die Polizei den Stadtteil Gjorce Petrov blockiert. Lokale Medien melden, dass bei den Unruhen bis zu 50 Personen verletzt sind, einsschliesslich 9 Polizisten. Die Zahl der verletzten kann auch höher liegen – viele Personen, besonders alte Menschen, können keine medizinische Hilfe fordern, denn rund 700 Polizeikräfte halten die Strassen weiterhin blockiert.
Die Polizei habe die Protestierenden daran gehindert, zum Stadteil Nerez zu gelangen, in dem mehrheitlich Albaner leben. In der vergangenen Nacht hat die Polizei die Brücke von Saraj bewacht, die Protestierende überqueren wollten.
“Die Polizei hat 27 Personen festgenommen, die in Gewalttaten während der Proteste verwickelt waren. Sie werden auch strafrechtlich verfolgt. Die Proteste wurden durch Aufrufe in sozialen Netzwerken organisiert – nach dem gewalttätigen Tod von Angel Petkovski. Die Protestierenden sind zwischen 15 und 18 Jahre alt”, heisst es in der Medienmitteilung der Polizei.
Ein 19 Jähriger Albaner hat einen gleichartrigen mazedonischen Jungen niedergestoschen, nach einem Konflikt um ein Fahrrad.
Die aufflammenden Unruhen machen nochmal deutlich, wie angespannt die Sicherheitslage in Mazedonien ist – besonders in Regionen und Stadtteilen, die ethnisch gemischt sind.
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