Kosova
Der Kosovo feiert 18 Jahre Unabhängigkeit
18 Jahre Staatlichkeit, der Kosovo feiert seine Unabhängigkeit mit einem dichten Programm und einem gefestigten internationalen Weg
Heute, am 17. Februar, begeht der Kosovo den 18. Jahrestag der Ausrufung seiner Unabhängigkeit, eines der wichtigsten Daten in der modernen Geschichte des Landes. Am 17. Februar 2008 wurde in der Versammlung des Kosovo in Pristina die Unabhängigkeit offiziell erklärt und damit ein neues Kapitel im Staatsaufbau und in der institutionellen Konsolidierung eröffnet, schreibt albinfo.ch.
Dieser Tag erinnert an den Moment, als die gewählten Vertreter des Volkes die Unabhängigkeitserklärung verabschiedeten und den Kosovo zu einem unabhängigen, souveränen und demokratischen Staat erklärten. Seitdem hat das Land zahlreiche politische, wirtschaftliche und diplomatische Herausforderungen durchlaufen, zugleich jedoch bedeutende Fortschritte auf internationaler Ebene erzielt.
Festprogramm und staatliche Aktivitäten
Auch in diesem Jahr haben die Institutionen ein dichtes Programm zur Feier des 18. Jahrestages vorgesehen. Staatliche Zeremonien, Kranzniederlegungen an wichtigen Denkmälern, die feierliche Flaggenhissung sowie kulturelle und künstlerische Veranstaltungen sind Teil des offiziellen Programms.
In der Hauptstadt und in anderen Städten werden Festkonzerte, Ausstellungen und verschiedene Aktivitäten für die Bürgerinnen und Bürger organisiert, wodurch dieser Tag zu einem landesweiten Fest wird, das Menschen im In und Ausland verbindet.
Der Weg der internationalen Anerkennungen
In diesen 18 Jahren hat der Kosovo wichtige Schritte zur Stärkung seiner internationalen Subjektivität unternommen. Diplomatische Anerkennungen durch eine beträchtliche Anzahl von Staaten haben seine Position auf internationaler Ebene gefestigt, während die Mitgliedschaft in verschiedenen regionalen und internationalen Organisationen seine globale Präsenz gestärkt hat.
Auch das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 2010, das feststellte, dass die Unabhängigkeitserklärung nicht gegen das Völkerrecht verstossen hat, gilt als einer der Schlüsselmomente für die Stärkung der internationalen Legitimität des Kosovo.
Ein Staat im Aufbau
Achtzehn Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung setzt der Kosovo den Prozess der institutionellen Konsolidierung, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Stärkung der Demokratie fort. Herausforderungen bleiben bestehen, doch Fortschritte in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und internationale Integration zeugen vom Weg des jungen Staates in Europa.
Der 17. Februar bleibt ein Tag des Gedenkens an die Opfer vergangener Generationen und zugleich ein Tag der Hoffnung für die Zukunft. Mit dem heutigen Festprogramm und dem Engagement für weitere Entwicklung begeht der Kosovo 18 Jahre Staatlichkeit mit dem Ziel, seine Position in der Gemeinschaft der Nationen weiter zu stärken.
Weitere aus Kosova
E-Diaspora
-
Diaspora: 15 Milliarden Euro in 18 Jahren für den Kosovo Von 608 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro: Wie die Unterstützung der Diaspora für den Kosovo gewachsen... -
Das Magazin albinfo.ch nahe bei den Leserinnen und Lesern, auch über den Wolken, mit Chair Airlines -
Die Diaspora und britische Institutionen unterstützen die Medizinische Fakultät in Pristina mit klinischen Handbüchern -
Lea Ypi hielt ihre Antrittsvorlesung in Paris -
Die albanisch britische Anwaltsvereinigung begeht ihr 10 jähriges Bestehen und der Einfluss albanischer Juristen in Grossbritannien wächst
Leben in der Schweiz
-
Der EuroAirport stellt das automatische Check in vor Passagiere ausgewählter Fluggesellschaften können sich am EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg neu automatisch einchecken. Weitere Airlines sollen... -
Air Canada wegen Verstoßes gegen Schweizer Vorschriften gebüsst -
Die albanische Community als Brücke in einem multikulturellen Winterthur -
Rekordgehälter des Novartis-CEO lösen Debatte in der Schweiz aus -
Was braucht Zürich, um eine inklusive Stadt zu sein?











