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Lea Ypi präsentiert in Triest die italienischen Ausgaben ihrer Bücher.

Großes Interesse des italienischen Publikums am Gespräch mit der albanischen Schriftstellerin und Philosophin.

Die albanische Schriftstellerin und Philosophin Lea Ypi war zu Gast in Triest, wo im Rahmen einer Veranstaltung des Verlags “Feltrinelli” eine Gesprächsrunde sowie die Präsentation von zwei ihrer ins Italienische übersetzten Bücher stattfanden, berichtet albinfo.ch.

Die Veranstaltung wurde in der Buchhandlung Lovat durchgeführt und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und vereinte einheimisches Publikum sowie Literaturbegeisterte.

Anwesend waren außerdem Vertreter des Vereins “ARBËRIA” in Triest, der Journalist und Unterstützer des Vereins Antonio Caiazza sowie viele Mitglieder der albanischen Gemeinschaft in Italien.

Während der Präsentation stellte Lea Ypi ihren Roman über ihre Großmutter vor, eine Erzählung, die persönliche Geschichte mit den großen historischen Entwicklungen des Balkans verbindet, von dem Untergang des Osmanischen Reiches über den Aufstieg des Kommunismus bis hin zu Exodusbewegungen und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen in der Region.

Die Geschichte der Großmutter der Autorin, die in Thessaloniki in einer albanischen Familie geboren wurde und sich in verschiedenen Ländern als “Fremde” erlebte, wurde als Metapher für die komplexe Geschichte des Balkans und seiner vielfältigen Identitäten beschrieben.

Mit einer emotionalen und zugleich philosophischen Erzählweise brachte Lea Ypi dem Publikum eine Geschichte über Würde, Verlust und innere Freiheit näher und berührte die Zuhörerinnen und Zuhörer tief.

Die Organisatoren dankten der Buchhandlung Lovat für die Gastfreundschaft und die Organisation dieser kulturellen Veranstaltung, die in der italienischen Stadt auf großes Interesse gestoßen ist./Albinfo.ch