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“Auf den Spuren unserer Wurzeln”, ein Abend im Zeichen der albanischen Identität in der Diaspora

Die vierte Ausgabe der Kulturveranstaltung "Auf den Spuren unserer Wurzeln" wurde von der Albanischen Katholischen Mission in Luzern in Zusammenarbeit mit dem Humanitären Verein "Mutter Teresa" in der Schweiz veranstaltet.

“Am Samstagabend, dem 27. Juni 2026, fand im Centro Papa Giovanni in Emmen die vierte Ausgabe der Kulturveranstaltung “Auf den Spuren unserer Wurzeln” statt. Organisiert wurde sie von der Albanischen Katholischen Mission in Luzern in Zusammenarbeit mit dem Humanitären Verein “Mutter Teresa” in der Schweiz”, heißt es in einer Medienmitteilung der Mitveranstalter.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto “Die albanische Identität in der Diaspora: zwischen den Wurzeln und der Integration” und stellte die Herausforderungen sowie die Verantwortung für die Bewahrung der nationalen Identität in der Diaspora durch Sprache, Kultur und Glauben in den Mittelpunkt.

Durch das Programm führte der Moderator Dan Morina. Die Eröffnungsrede hielt Dr. Don Anton Uka, Leiter der Albanischen Katholischen Mission in Luzern.

In seiner Begrüßungsrede betonte der Botschafter der Republik Kosovo in der Schweiz, Seine Exzellenz Mentor Latifi, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und der albanischen Gemeinschaft in der Diaspora, um die nationalen Werte zu bewahren.

In seinem Vortrag behandelte Prof. Dr. Vehbi Miftari, Botschafter der Republik Kosovo beim Heiligen Stuhl, das Thema “Die albanische Identität in der Diaspora: zwischen den Wurzeln und der Integration”. Dabei bot er eine fundierte Analyse der Herausforderungen und Chancen, denen die albanische Diaspora bei der Bewahrung ihres kulturellen und geistigen Erbes begegnet.

Anschließend präsentierte Ermina Lekaj Përlaskaj, Magistra der Rechtswissenschaften und Beraterin im Justizministerium Kroatiens, das Thema “Die Rolle der albanischen Frau in der Diaspora bei der Bewahrung der Identität”. Sie hob dabei den unersetzlichen Beitrag der albanischen Frau innerhalb der Familie und der Gesellschaft hervor.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung des Buches “Unsere Mission für Heimat und Glauben”, präsentiert von Prof. Musa Jupolli, Präsident des Bundes albanischer Kulturschaffender in der Diaspora. Das Werk ist ein wertvolles Zeugnis eines langjährigen Engagements im Dienst des Glaubens, der Kultur und der nationalen Identität.

Das künstlerische Programm verlieh der Veranstaltung eine besonders emotionale Atmosphäre. Dazu trugen die Darbietungen von Shpejtim Krasniqi, Afërdita und Shpejtim Krasniqi, Ejona Bytyqi und Elion Krasniqi, der künstlerische Auftritt des Schauspielers Xhevat Limani sowie die Performance des Ensembles “Shqiponja” aus Luzern bei. Sie alle wurden vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus bedacht.

Zum Abschluss bedankte sich Nue Zalli, Präsident des Humanitären Vereins “Mutter Teresa” in der Schweiz, bei allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und Organisatoren. Er würdigte die Veranstaltung als einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verbundenheit der albanischen Gemeinschaft in der Diaspora.

“Diese Ausgabe hat erneut gezeigt, dass die Bewahrung der albanischen Identität nicht nur die Erinnerung an die Vergangenheit bedeutet, sondern auch eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft ist. Sprache, Kultur und Glaube bleiben die tragenden Säulen, auf denen die Kontinuität unseres nationalen Erbes aufgebaut ist, überall dort, wo Albaner leben”, heißt es abschließend in der Mitteilung der Organisatoren der Veranstaltung.