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20 Jahre Vali Ranch: Ein Traum, der zu einem bekannten Touristenziel im Kosovo wurde

In einer Zeit, in der der Tourismus im Kosovo zunehmend an Bedeutung gewinnt, feiert Vali Ranch ein bedeutendes Jubiläum, 20 Jahre Bestehen. Aus einer Idee, die mit großem Engagement und durch Investitionen der Diaspora verwirklicht wurde, ist der Komplex zu einem der bekanntesten Tourismus und Hotelziele des Landes geworden.

In einem Interview mit albinfo.ch spricht der Gründer von Vali Ranch, Fehmi Fetahi, über die Anfänge, die Herausforderungen, die Rolle der Diaspora, die Entwicklung des Komplexes sowie über die Pläne für die Zukunft.

Albinfo.ch: Herr Fetahi, Vali Ranch feiert in diesem Jahr sein 20 jähriges Bestehen. Wie erinnern Sie sich an den Beginn dieses Weges?

Fehmi Fetahi: Wenn ich an den Anfang zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre es erst gestern gewesen. Wir hatten einen großen Traum, aber auch viele Unsicherheiten. Wir konnten uns keine Fehler leisten. Jede Investition war das Ergebnis unserer langjährigen Arbeit in der Schweiz. Wir waren überzeugt, dass der Kosovo einen Ort verdient, an dem sich Familien wohlfühlen und an dem Natur und Gastfreundschaft im Mittelpunkt stehen. Das war damals unsere Idee und sie ist es bis heute geblieben.

Albinfo.ch: Hätten Sie sich vorstellen können, dass sich Vali Ranch zu einem der bekanntesten Reiseziele im Kosovo entwickeln würde?

Fehmi Fetahi: Nein. Ich habe nie mit dem Ziel gearbeitet, der Größte oder Bekannteste zu werden. Mein Ziel war immer, dass jeder Gast zufrieden nach Hause geht. Wenn die Menschen wiederkommen und Sie ihren Freunden weiterempfehlen, dann wissen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Ein guter Ruf entsteht über viele Jahre und nicht durch Werbung.

Albinfo.ch: Was bedeutet dieses 20 jährige Jubiläum für Sie?

Fehmi Fetahi: Es ist ein Moment der Dankbarkeit. Ich danke Gott, meiner Familie, meinen Mitarbeitenden und den Tausenden von Gästen, die uns in all diesen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Ohne sie wäre Vali Ranch nicht das, was es heute ist.

Albinfo.ch: Was war der Schlüssel zum Erfolg von Vali Ranch?

Fehmi Fetahi: Ich glaube nicht an Geheimnisse. Ich glaube an harte Arbeit. Man muss jeden Tag im Unternehmen präsent sein, den Gästen zuhören, kontinuierlich investieren und niemals denken, dass man bereits alles erreicht hat. Jedes Jahr sollte man besser sein als im Jahr zuvor.

Albinfo.ch: Wie hat sich Vali Ranch in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt?

Fehmi Fetahi: Es hat sich sehr stark verändert. Wir haben mit kleineren Kapazitäten begonnen, heute ist Vali Ranch zu einem großen Tourismus und Hotelkomplex geworden. Jede Investition erfolgte schrittweise und wurde an die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Gäste angepasst. Heute umfasst der Komplex das Park Hotel, das Royal Hill Palace, das Quin Vali Palace, den Sun Garden, das Piazzo Giardino, die Restaurants Romantika, Daris, Steak House, Rubin, Pavion und Leon sowie ein Reitzentrum. Darüber hinaus verfügen wir über moderne Räumlichkeiten für Hochzeiten, Konferenzen und verschiedene Veranstaltungen sowie über Freizeitanlagen und Aktivitäten für die ganze Familie. Unser Ziel war es immer, jedem Besucher im Vali Ranch ein umfassendes, hochwertiges und besonderes Erlebnis zu bieten.

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Albinfo.ch: Die albanische Diaspora gehört zu den treuesten Gästen Ihres Resorts. Was bedeutet das für Sie?

Fehmi Fetahi: Die Diaspora ist das Herz des Kosovo. Viele Landsleute kommen jeden Sommer zurück und möchten wertvolle Zeit mit ihren Familien verbringen. Wir bemühen uns, ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie sich wie zu Hause fühlen. Das Vertrauen, das sie uns über all die Jahre entgegengebracht haben, ist für uns eine große Verantwortung.

Albinfo.ch: Wie wichtig war die Rolle Ihrer Familie beim Aufbau dieses Erfolgs?

Fehmi Fetahi: Sie war entscheidend. Ein Familienunternehmen wird nicht von einer einzigen Person aufgebaut. Jeder hat seinen eigenen Beitrag geleistet. Wenn die Familie zusammenhält, entwickelt sich auch das Unternehmen erfolgreicher.

Albinfo.ch: Worauf sind Sie nach 20 Jahren Arbeit am meisten stolz?

Fehmi Fetahi: Am meisten machen mich die Menschen stolz, die uns über all die Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben. Viele Paare haben vor 15 oder 20 Jahren ihre Hochzeit im Vali Ranch gefeiert und kommen heute wieder, diesmal mit ihren Kindern. Für mich ist das der größte Erfolg. Das bedeutet, dass wir nicht nur ein Unternehmen aufgebaut haben, sondern Teil der wichtigsten Momente ihres Lebens geworden sind und Erinnerungen geschaffen haben, die von Generation zu Generation weiterleben.

Albinfo.ch: Wie beurteilen Sie das touristische Potenzial des Kosovo?

Fehmi Fetahi: Der Kosovo verfügt über ein außergewöhnliches touristisches Potenzial. Wir haben eine beeindruckende Natur, große Gastfreundschaft und eine ausgezeichnete Gastronomie. Jetzt müssen wir stärker in die Vermarktung, die Infrastruktur und die Qualität der Dienstleistungen investieren. Der Tourismus bietet eine große wirtschaftliche Chance für das Land.

Albinfo.ch: Welche Pläne und Ziele haben Sie für die kommenden Jahre?

Fehmi Fetahi: Wir machen weiter. Wir haben neue Ideen und Projekte, um unser Angebot zu erweitern, zusätzliche Freizeitbereiche zu schaffen und Vali Ranch für Familien und Gäste aus dem Ausland noch attraktiver zu machen. Investitionen hören niemals auf.

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Albinfo.ch: Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten?

Fehmi Fetahi: Sie sollten nicht nach schnellem Erfolg streben. Sie sollen ehrlich arbeiten, Geduld haben und nach dem ersten Rückschlag nicht aufgeben. Die Ergebnisse kommen, wenn man jeden Tag mit Engagement und Ausdauer arbeitet.

Albinfo.ch: Zum Schluss, welche Botschaft möchten Sie den Leserinnen und Lesern von albinfo.ch sowie der albanischen Diaspora mit auf den Weg geben?

Fehmi Fetahi: Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken, die sie uns all die Jahre entgegengebracht haben. Ich lade sie ein, bei jedem Besuch im Kosovo ihre Heimat zu besuchen, die einheimischen Unternehmen zu unterstützen und weiterhin in ihr Heimatland zu investieren. Der Kosovo entwickelt sich weiter, wenn wir alle unseren Beitrag leisten.