Religion

Brandanschlag auf albanische Moschee in Flums

Am gestrigen Morgen gegen 6.30 Uhr war er auf dem Weg zur Moschee als er merkte, dass vom Gebäube Rauch aufstieg, erzählt für albinfo.ch Irfan Musliu, seit fünf Jahren Imam der Moschee in Flums (SG).

  Ein Teil der Moschee sei von den Flammen erfasst worden. Die Polizei wurde umgehend informiert und die Feuerwher brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Stühle und Tische der Caffeteria der Moschee wurden stark beschädigt, der Raum ist stark verkohlt.

Die Polizei in Flums (SG) ermittelt auf Hochtouren. Bisher unbekannte Personen haben Molottow-Coctails durch eine eingeschlagene Glastür geworfen in den Innenrum der Moschee geworfen.
 
Der Brandanschlag hat die Mitglieder der Gemeinde erschüttert und sie ratlos gemacht. “Wir haben gute Bezihungen zu unserer Gemeinde, zu anderen Religionsgemeinschaften und zu den Bürgern in Flums”, sagt der Imam. Das Objekt gehört der islamisch-albanischen Gemeinde. In der Mosche werden auch rund 300 Kinder unterrichtet.
 
“Wir werden keine strengeren Sicherheitsmassnahmen ergreifen – dies ist ein Gotteshaus und wir verstehen nicht, wie man ein Gotteshaus angreiffen kann. Wie auch immer, bleibt die Moschee vorerst geschlossen”, erklärt Imam Musliu.
 
Der Vorsitzende des islamisch-albanischen Gemeinde in Flums Arben Sylejmani erklärt, der Kulturverein wurde im Jahr 1993 gegründet. “Wir haben nie Probleme mit der Gemeinde gehabt. Es hat auch keine Konflikte innerhalb unserer Gemeinde gegeben. Es ist ein sicherer und ruhiger Ort gewesen. Wir sind fassungslos”, so Sulejmani.