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Die GVZ übergibt Tanklöschfahrzeug an die Stadt Gjilan

Im Logistikzentrum der GVZ in Bachenbülach hat Regierungsrat und Verwaltungsratspräsident der GVZ, Mario Fehr, der Feuerwehr Gjilan im Kosovo ein Tanklöschfahrzeug übergeben.

Das Fahrzeug, das zuvor bei der GVZ im Einsatz war, wird als Sachspende nach Gjilan überführt und soll dort einen wichtigen Beitrag zur Einsatzfähigkeit und Sicherheit der Feuerwehr leisten. An der Übergabe nahm auch der Botschafter der Republik Kosovo in Bern, Mentor Latifi, teil.

Das 22 Jahre alte Tanklöschfahrzeug wurde bislang vor allem für Ausbildungszwecke genutzt und diente als Ersatzfahrzeug für Ortsfeuerwehren, deren Fahrzeuge vorübergehend nicht einsatzbereit waren. Nach Angaben der GVZ hat das Fahrzeug nun seinen Lebenszyklus in der Schweiz abgeschlossen.

«Feuerwehrleute stehen füreinander ein – auch über Landesgrenzen hinweg. Unser Fahrzeug kommt an einen Ort, wo es dank seines guten Zustands noch viele Jahre eingesetzt werden kann», sagte Mario Fehr bei der Übergabe.

Auf Initiative des Aktivisten Ilijaz Ilijazi, vom Verein «17 Shkurti», wurde dieses Projekt realisiert. Er betonte: «Die Feuerwehr Gjilan deckt ein sehr grosses Einsatzgebiet ab, entsprechend hoch ist der Bedarf an funktionstüchtiger Ausrüstung. Für Gjilan ist dieses Fahrzeug nicht nur ein technisches Mittel, sondern auch ein Symbol für Solidarität, Freundschaft und gegenseitige Verantwortung.»

Der Verein «17 Shkurti» mit Sitz in Glattbrugg unterstützt seit 2009 verschiedene Hilfsprojekte in der Region Gjilan, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Umweltschutz. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung der Feuerwehr, die aufgrund ihres grossen Einzugsgebiets auf eine gute Ausstattung angewiesen ist.

Die GVZ ist für die Gebäudeversicherung im Kanton Zürich zuständig und schützt diese vor Feuer- und Elementarschäden. Zudem engagiert sie sich in der Prävention sowie im Brand- und Feuerwehrwesen in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Die GVZ ist ein selbstständiges öffentliches Unternehmen mit rund 140 Vollzeit- und 250 Teilzeitmitarbeitenden.

Bilder: Copyright GVZ