Coronavirus: Minute für Minute

Werden wir dieses Jahr den Urlaub in unserem Heimatsland verbringen können?

Vier Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat diese immer noch einschneidende Auswirkungen auf unser Leben. Nebst ihren direkten Auswirkungen auf die Covid-19 Betroffenen scheint die Pandemie derzeit hauptsächlich unsere Urlaubspläne durcheinander zu bringen. Sie stellt uns vor die Frage, ob wir dieses Jahr unseren Urlaub im Heimatsland verbringen können oder nicht.

Die Frage des Urlaubs kennzeichnet die neueste Ausgabe unseres Magazins, albinfo.ch.

Trotz der erwarteten Schwierigkeiten aufgrund der Pandemie, kann dieser Ausgabe das Urlaubsangebot im Kosovo und in Albanien nicht fehlen. Weil diese Ausgabe zu Zeiten der Urlaubssaison veröffentlicht wird, ist ein erheblicher Teil diesem Angebot gewidmet. Ein ganzes Dossier von ungefähr 30 Seiten in drei Sprachen innerhalb des Magazins trägt den Titel “Trend 2020 – Ideen für Sommerferien in der Heimat” und behandelt das touristische Angebot im Kosovo.

Ausserdem wurden für diese Ausgabe des Magazins unsere Landsleute in der Schweiz porträtiert, die sich über die Frage äussern, ob sie den Urlaub im Balkan oder in der Schweiz verbringen sollen. In der kürzlich aufgekommenen Stimmung der Unsicherheit verbringen einige von ihnen ihren Urlaub lieber in der Schweiz oder in einem Nachbarland. Einige andere sind jedoch entschlossen, die Pandemie “herauszufordern” und trotzdem nach Hause zu gehen.

Mit der Frage des Urlaubs ist das “Problem” der Hochzeiten und anderen Freuden in der Heimat verbunden. Diese zogen bis jüngst eine grosse Anzahl von Landsleuten aus der Schweiz in den Kosovo, nach Nordmakedonien oder Albanien. Einige Artikel der aktuellen Ausgabe konzentrieren sich auf die Frage, ob Hochzeiten unter den gegebenen Umständen überhaupt stattfinden sollten.

Die Nr. 4/2020 von albinfo.ch bietet weitere Themen von aktuellen Angelegenheiten der Albaner in der Diaspora – hauptsächlich in der Schweiz – sowie Portraits über Persönlichkeiten, die im Leben unserer Gemeinde Spuren hinterlassen.