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Kosova hat noch kein Schienennetz
Zur Zeit funktioniert in Kosova nur eine Bahnlinie – von Fushë Kosova nach Skopje. Zwei Linien Richtung Serbien sind seit 15 Jahren blockiert.
Nach dem Ende des Krieges wurde in Kosova viel in den Strassenbau investiert. Doch das Schienennetz bleibt weiterhin nicht funktionsfähig. Zur Zeit funktioniert nur eine Bahnlinie: Fushë Kosova – Skopje. Doch seit 15 Jahren bleiben zwei Bahnverbindungen nach Serbien blockiert.
Agron Thaci von „Infrakos“ bestätigt diese Angaben. „Wir haben nur eine funktionierende Bahnlinie. Es fahren Züge zwischen Prishtina – Fushë Kosova – Hani i Elezit – Skopje. Eine weitere Bahnverbindung nach Serbien – über Mitrovica – ist technisch funktionsfähig. Doch sie ist seit 15 Jahren blockiert. Wir erwarten, dass durch den Prozess des Dialogs mit Serbien dieses Problem gelöst wird. Die zweite Linie, die über Podujeva und Serbien uns Zugang zum Korridor 10 und somit Verbindung zur Zentral-Europa schafft, ist zur Zeit nicht funktionsfähig“.
Als vor vier Jahren der Bau der Autobahn Kosova – Albanien gestartet wurde, sprachen die Verantwortlichen aber auch Infrastrukturexperten auf beiden Seiten über die Notwendigkeit einer Bahnlinie zwischen den beiden Ländern.
„Für die künftigen Generationen ist der Bau einer schnellen Bahnverbindung zwischen Tirana und Prishtina enorm wichtig. Während man von Brüssel nach Paris – eine Distanz von 500 Kilometern – in 1 Stunde und 15 Minuten kommt, bleibt die schnellste Möglichkeit, von Prishinta nach Tirana zu reisen, die Autobahn. Dafür braucht man 3 Stunden und 15 Minuten“, rechnet Florim Grajcevci von der Universität Prishtina vor. Das Schienennetz des Kosova ist in einem katastrophalen Zustand, beklagt Grajcevci.
Während des Kosova-Krieges 1998-1999 wurde auch die Bahninfrastruktur zerstört. Wegen der mangelnden Investitionen sind viele Bahnlinien im Inland nicht funktionstüchtig.
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