Themen
Nationaler Aktionsplan gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus: Umsetzung des Impulsprogramms
Während fünf Jahren kann der Bund Projekte und Programme finanziell unterstützen, die die Verhinderung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus zum Ziel haben
Der Bund unterstützt im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans (NAP) Projekte von Kantonen, Gemeinden, Städten und der Zivilgesellschaft mit dem Impulsprogramm. Er setzt dafür während fünf Jahren fünf Millionen Franken ein. Finanzhilfen für bewilligte Projekte werden seit diesem Jahr gesprochen. Gesuche können ab dem 1. April 2019 wieder eingereicht werden. In den Folgejahren wird es weitere Möglichkeiten für Anträge zur finanziellen Unterstützung geben.
Bewilligte Projekte der ersten Ausschreibung
Während fünf Jahren kann der Bund Projekte und Programme finanziell unterstützen, die die Verhinderung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus zum Ziel haben. Der Bundesrat hat am 16. Mai 2018 die dafür nötige Verordnung gutgeheissen. Im Rahmen der ersten Ausschreibung wurden zahlreiche Gesuche sowohl von staatlichen als auch von zivilen Institutionen aus der ganzen Schweiz bis Ende September 2018 eingereicht. Diese haben den Betrag von einer Million Schweizer Franken überschritten. Nach eingehender Prüfung und Priorisierung der zuständigen Stellen wurden zehn Anträge bewilligt, die insbesondere die folgenden Kriterien erfüllen: zu erwartender Multiplikationseffekt des Projekts; Bezugnahme des Projektinhalts auf die aktuelle Bedrohungslage; Weiterführung existierender Projekte, insbesondere Fachstellen, mit ausgewiesenem Erfolg in der Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung und Extremismus; Berücksichtigung von Projekten verschiedener staatlicher Ebenen und Institutionen sowie der Zivilgesellschaft und ausgewogene sprachregionale Verteilung. Angaben zu diesen Projekten sind den Webseiten des Bundesamts für Polizei und des Sicherheitsverbunds Schweiz zu entnehmen.
Die verschiedenen Massnahmen des NAP werden primär auf der lokalen Ebene umgesetzt. Die Realisierung der Projekte erfolgt deshalb in Absprache mit den zuständigen Behörden.
Eingabemöglichkeiten in den Folgejahren
Die Umsetzung des Impulsprogramms dauert noch bis Mitte 2023. In den Folgejahren können deshalb weitere Gesuchen zur finanziellen Unterstützung (bei der Geschäftsstelle SVS) eingereicht werden. Die nächste Ausschreibung findet vom 1. April 2019 bis am 30. Juni 2019 statt. Alle erforderlichen Informationen für die Projekteingabe sind auf der Webseite des Sicherheitsverbunds Schweiz zu finden.
E-Diaspora
-
In Bern findet ein Literaturabend zum 95. Geburtstag von Dritëro Agolli statt. Die von der Albanischen Botschaft organisierte Veranstaltung brachte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Künstlerinnen und Künstler sowie... -
Professorin aus dem Kosovo hält einen Vortrag an der Universität Regensburg in Deutschland. -
Der kosovarische Komponist Ardian Gega präsentiert sich in Prag mit seinem Werk “On the Edge of Silence”. -
Venera vertritt den Kosovo auf dem Weltkongress für Endokrinologie in den USA. -
Vom Kosovo an die Michigan Law School: Ilir Hajraj erzielt einen bedeutenden akademischen Erfolg.
Leben in der Schweiz
-
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. In diesem Interview mit albinfo.ch spricht die Sängerin A R B Ë R E S H... -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen. -
Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt -
Heute Abend bestreitet die Schweiz ihr erstes Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. -
Zvicër
Die größte Messe für Unternehmerinnen öffnet ihre Türen, “She Leads 2026” startet in der Schweiz.











