Kosova

Lerne Vushtrria mit Egzona kennen

Egzona Azemi

Beruf: Ethnologin

Egzona geht ihrer Beschäftigung als Reiseführerin in der Stadt Vushtrria seit 2018 nach. Ihr Beruf als Ethnologin ergänzt auf schöne Art und Weise ihre Beschäftigung als Reiseleiterin mit Schwerpunkt auf den Denkmälern des kulturellen Erbes ihrer Heimatstadt. Das Studium des sozialen und kulturellen Lebens erleichtert es Egzona, die Kultur der Stadt unterschiedlichen Besucher*innen zu vermitteln. 2015 besuchte sie eine Ausbildung zur Reiseleiterin und kam dort auf die Idee, die beiden Berufe miteinander zu verbinden.

Lerne Vushtrria mit Egzona kennen

Als Reiseleiterin des kulturellen Erbes von Vushtrria, erwarte ich die Besucher*innen und Touristinn*en gewöhnlicherweise in der Stadtburg. Dort nehme ich sie mit auf eine informative Tour in die Burg. Ich habe aber auch andere Reisegruppen, die sich im Vorhinein bei mir anmelden. Diese führe ich auch zu anderen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten, die in der Stadt besucht werden sollten. Die Tour beginnt also beim Schloss, dann gehen wir zum Hammam bei der «Ura e Gurit» und besuchen die religiösen und kulturellen Stätten der Stadt sowie andere Sehenswürdigkeiten.

Die Stadt Vushtrria ist eine kleine Stadt mit einer alten und beliebten Geschichte. Die beliebteste Tour ist die, bei der wir nach dem Besuch der Stadt an der «Ura e Gurit» anhalten und ich die Geschichte der Brücke als Verbindungs- und Handelsweg der grössten Zivilisationen und Orte der Antike und des Mittelalters erläutere. Fast jede Gruppe besucht diese Brücke, weil es eine der wenigen ist, unter welcher der Fluss nicht fliesst und diese Brücke ein besonderes Symbol der Stadt ist.

Leidenschaft für den zweiten Beruf

Was Egzona an ihrem zweiten Beruf als Reiseleiterin am meisten begeistert, ist die Nähe zu den Menschen und die Möglichkeit, Aufmerksamkeit auf die Stadt und deren Besonderheiten zu lenken. Für Egzona ist jeder Moment mit Tourist*innen und Besucher*innen etwas Besonderes, weil jede dieser Personen anders ist und eine andere Ausstrahlung hat. Die besten Momente sind, wenn sie viele positive Reaktionen bekommt. Sie weiss dann, dass diese das Ergebnis ihrer Arbeit sind. Sie betont diejenigen Fälle, in denen Tourist*innen mit Freunden oder Familie zurückgekehrt sind, um die Stadt und andere Orte zu besuchen, die sie ihnen beim ersten Besuch empfohlen hat.

Dieser Artikel wurde in unserem Magazin albinfo.ch (Printform) veröffentlicht, Juni-Juli 2020.

 

 

 


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