Integration

Zari Xhaferi schafft es nicht in den Zuger Regierungsrat

Die Wahlen gewann Martin Pfister von der CVP mit 17844 Stimmen. Zari Dzaferi kam auf 8540 Stimmen und verpasste die Wahl in den Zuger Regierungsrat

Der 30-Jähruge SP-Politiker mit albanischen Wurzeln aus Mazedonien hat die Wahl in den Zuger Regierungsrat nicht geschafft. Es ging um eine Ersatzwahl: der Zuger Finanzdirektor Peter Helgin voin der CVP wurde in den Bundesrat gewählt und sein Platz war frei. Nun hat Peter Pfister (CVP) die absolute Mehrheit gewonnen, sodass es keinen zweiten Wahlgang braucht.

Pfister hat 17844 Stimmen erhalten, nötig die Wahl wären 13966 Stimmen. Mit 8540 erhaltenen Stimmen wurde Zari Dzaferi Zweiter, schreiben Schweizer Medien.

Auch wenn er die Wahlen nicht gewonnen hat, ist dies eine aussergwöhnliche Erfahrung für den Schweizer-Albanischen Jungpolitiker. Er ist der erster albanischstämmige Politiker, der von der Basis seiner Partei für ein solches hohes Amt in der Schweiz aufgestellt ist.

Schweizer Medien schreiben, dass die Unterstützung von Zari Dzaferi die parteipolitischen Grenzen gesprengt hat, dank des Vertrauen, das ein in breiten gesellschaftlichen Schichten im Kanton Zug geniesst.

Im Kanton Zug spielt die SP eher eine bescheidene Rolle. Die CVP dagegen ist sehr stark. Darum ist das Wahlergebnis von Zari Dzaferi ermutigend.

Dzaferi arbeitet als Lehrer und Journalistund hält zur Zeit sein zweites Mandat als Mitglied des Kantonsrates. Er ist sehr aktiv im gesellschaftlichen und politischen Leben im Kanton Zug. Albinfo.ch hat seine Aktivitäten schon seit seinem ersten Mandat im Kantonsrat verfolgt


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