News
Zuerich bietet kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Migranten ohne Papiere an
Das Stadtparlament von Zuerich hat einen Fonds in Hoehe von 1,9 Millionen Schweizer Franken fuer die medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung genehmigt. Kritiker warnen, dass diese Massnahme mehr arme Menschen in die Stadt ziehen koennte.
Zuerich ist damit die erste Stadt in der Deutschschweiz, die eine kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Menschen ohne Krankenversicherung anbietet. Dazu zaehlen unter anderem Migranten ohne Papiere oder Personen, deren Krankenversicherung suspendiert wurde, berichtet albinfo.ch.
Mehr Unterstuetzung fuer Migranten ohne Papiere
Die Stadt finanziert dieses System seit 2022 im Rahmen eines Pilotprojekts. Nun hat der Stadtrat die dauerhafte Einfuehrung mit 86 zu 33 Stimmen beschlossen. Das bedeutet, dass Personen ohne Krankenversicherung nicht nur in Notfaellen, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck einen Arzt aufsuchen koennen.
Vor fuenf Jahren hatte die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) das Pilotprojekt unterstuetzt, lehnt es nun jedoch ab. Deborah Wettstein von der FDP kritisierte die Stadt Zuerich wegen mangelnder Klarheit darueber, wer waehrend des Pilotprojekts verantwortlich gewesen sei.
“Die Stadt Zuerich greift einfach in die eigene Kasse. Und es stellt sich die grundsaetzliche Frage: Warum sollen Migranten ohne Papiere in Zuerich bessere Bedingungen haben als im restlichen Kanton?”, sagte Wettstein.
Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) sprach sich gegen die Massnahme aus und argumentierte, sie koennte noch mehr Menschen ohne Krankenversicherung nach Zuerich ziehen. Befuerworter betonten hingegen, dass dies waehrend der fuenfjaehrigen Pilotphase nicht eingetreten sei.
Die Gruenen, die Alternative Liste (AL) und die Sozialdemokratische Partei (SP) argumentierten, dass die Massnahme der Stadt langfristig Kosten ersparen werde, da Menschen frueher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und nicht schwer krank in der Notaufnahme landen wuerden.
“Es geht um die menschliche Wuerde, um die Wuerde der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zuerich, und wir haben die Pflicht, Solidaritaet zu zeigen”, sagte Nadina Diday, Gemeinderatsmitglied der SP.
Auch die Mitte Partei und die Gruenliberale Partei unterstuetzten die Regelung, unter anderem weil dem Kanton Zuerich die Moeglichkeit fehlt, grundlegende Leistungen fuer besonders vulnerable Personen anzubieten. Die Stadt Zuerich soll den Kanton dazu bewegen, sich an den Kosten von rund 1,9 Millionen Schweizer Franken zu beteiligen.
Die Mehrheit des Stadtparlaments stimmte zu. Die medizinische Grundversorgung in der Stadt Zuerich kann damit auf etwa 11 000 bis 14 000 Personen ohne Krankenversicherung ausgeweitet werden.
E-Diaspora
-
Tirana wird zum Zentrum der albanischen Diaspora, Beginn des 4. Gipfels mit breiter Beteiligung Tirana ist zum Zentrum der Albaner aus aller Welt geworden. Mit der Teilnahme der höchsten Staatsvertreter... -
Eine Erfolgsgeschichte im Herzen von Zürich: “Helvetia Gold” spricht Albanisch -
Die Botschaft des albanischen Europaabgeordneten vor dem Gipfel: “Ich vergesse niemals meine Wurzeln” -
Der Verband der albanischen Ärzte in Österreich wird sein nächstes wissenschaftliches Symposium organisieren -
Alban Skenderaj mobilisiert die Albaner in der Schweiz
Leben in der Schweiz
-
Prof. Dr. Florim Cuculi hält einen Vortrag über Herz Kreislauf Erkrankungen für die albanische Gemeinschaft in Lausanne Das Albanische Zentrum für Integration, Kultur und Religion in Lausanne organisiert in Zusammenarbeit mit dem Programm... -
20.000 Läufer beim Zürich Marathon 2026: Albanische Teilnehmer mit hervorragenden Ergebnissen -
Alban Skenderaj mobilisiert die Albaner in der Schweiz -
Albanien auf dem Weg zur Stärkung der Klimaresilienz mit Unterstützung der Schweiz -
Der Schweizer Verteidigungsminister: Die Fortsetzung der Mission im Kosovo ist notwendig











