Unkategorisiert
Ungleichbehandlung beseitigen: Ja zur “Ehe für alle”
Der Staat soll den Menschen nicht vorschreiben, wie sie ihr Privat- und Familienleben zu gestalten haben. Mit der Vorlage sollen deshalb auch Paare gleichen Geschlechts zivil heiraten können
Paare gleichen Geschlechts sollen dieselben Rechte haben wie Paare verschiedenen Geschlechts. Auch sie sollen zivil heiraten können. Mit der Öffnung der “Ehe für alle” wird die heutige Ungleichbehandlung beseitigt. Für die Ehe zwischen Frau und Mann ändert sich nichts. Deshalb empfehlen Bundesrat und Parlament in der Abstimmung am 26. September 2021 ein Ja.
Heute können zwei Frauen oder zwei Männer in der Schweiz nicht heiraten. Sie haben einzig die Möglichkeit, eine eingetragene Partnerschaft einzugehen. Diese ist der Ehe jedoch nicht in jeder Hinsicht gleichgestellt. Das Parlament will diese Ungleichbehandlung beseitigen und die Ehe für alle Paare öffnen. Es hat eine entsprechende Parlamentarische Initiative angenommen und die Vorlage im Dezember 2020 verabschiedet. Mit der Begründung, auch in Zukunft sollen nur Mann und Frau eine Ehe eingehen dürfen, wurde das Referendum ergriffen.
Alle Ehepaare erhalten die gleichen Rechte
Der Staat soll den Menschen nicht vorschreiben, wie sie ihr Privat- und Familienleben zu gestalten haben. Mit der Vorlage sollen deshalb auch Paare gleichen Geschlechts zivil heiraten können.
Die Öffnung der Ehe beseitigt zudem die rechtliche Ungleichbehandlung von verschieden- und gleichgeschlechtlichen Paaren bei der erleichterten Einbürgerung, der Adoption und der Fortpflanzungsmedizin. Bereits heute dürfen Personen, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, das Kind des Partners oder der Partnerin adoptieren. Neu soll nun ein gleichgeschlechtliches Ehepaar auch gemeinsam ein Kind adoptieren können. Mit der Vorlage wäre zudem die gesetzlich geregelte Samenspende in der Schweiz neu auch einem verheirateten Frauenpaar erlaubt. Anonyme Samenspenden, die Eizellenspende und die Leihmutterschaft bleiben hingegen weiterhin für alle verboten.
Eingetragene Partnerschaften können bei einer Annahme der Vorlage in eine Ehe umgewandelt, jedoch nicht mehr neu eingegangen werden. Für die Ehe zwischen Frau und Mann ändert sich nichts.
Für Bundesrat und Parlament gibt es keinen Grund, gleichgeschlechtliche Paare von der Ehe auszuschliessen. Deshalb empfehlen sie in der Abstimmung vom 26. September 2021 ein Ja zur “Ehe für alle”.
Weitere aus Unkategorisiert
E-Diaspora
-
Aufruf an junge Menschen aus der albanischen Diaspora und dem Balkan: Nehmt am Bootcamp “Building DiverCity” in Italien teil! Das globale ICCAR-Netzwerk der UNESCO und die Organisation Nova Project starten die fünfte Ausgabe des ICCAR... -
Vjenë
Studierende aus dem Kosovo glänzen bei einem internationalen Cybersicherheitscamp in Wien -
Sunny Hill wird zum wichtigsten Treffpunkt der albanischen Diaspora -
“Heute kaufen Sie mit 200.000 Euro eine Traumwohnung in Albanien, in einigen Jahren nur noch die Hälfte” -
Danimarkë
23-jährige Albanerin in Dänemark baut eine erfolgreiche Karriere in Wirtschaft und Forschung auf
Leben in der Schweiz
-
Sieben Millionen Franken für das Gemälde des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler Das Zürcher Auktionshaus Koller verkaufte das Kunstwerk während der Auktionswoche im Juni für fast 7 Millionen... -
250 Jahre Unabhängigkeit der USA bringen in Zürich die Elite aus Wirtschaft, Sport und Diplomatie zusammen, darunter auch albanisch-schweizerische Unternehmer -
Das Siegel der Exzellenz: Wie ein Diplom aus dem Kosovo zur Auditlizenz in der Schweiz wird -
Zvicër/Kosovë
Von der Schweiz in den Kosovo: Ein junges Paar baut seinen Traumcampingplatz mitten in der Natur -
Xhakas Emotionen im 150. Spiel: Die Schweiz hat meiner Familie sehr viel gegeben













