DE Balkani
Osmani kündigt neue Anerkennungen für Kosovo an
Die Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani, hat bekannt gegeben, dass das Land in eine neue dynamische Phase im Prozess der internationalen Anerkennungen eingetreten ist und dass in der ersten Hälfte des Jahres 2026 positive Entwicklungen zu erwarten sind.
Sie betonte, dass sich Kosovo zunehmend der Unterstützung von zwei Dritteln der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen nähert, einem wichtigen Meilenstein für die Festigung seiner internationalen Subjektivität.
Osmani erklärte, dass die Kontakte zu Staaten, die Kosovo bisher noch nicht anerkannt haben, intensiviert worden seien, deren Namen jedoch nicht veröffentlicht würden, um den Prozess nicht zu gefährden.
Ihr zufolge hat Kosovo in diesem Jahr dank kontinuierlicher diplomatischer Bemühungen vier neue Anerkennungen erreicht, während mehrere weitere Staaten derzeit kurz vor entsprechenden Entscheidungen stehen.
Die Präsidentin rief zudem die Institutionen und andere Akteure dazu auf, diese Kontakte nicht öffentlich zu machen, da solche Informationen ihrer Ansicht nach häufig von Serbien genutzt werden, um Druck auszuüben und den Prozess zu behindern.
In diesem Zusammenhang sind die Bahamas kürzlich der 121. Staat geworden, der die Republik Kosovo als unabhängigen und souveränen Staat anerkannt hat.
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