Kosova
Diaspora: 15 Milliarden Euro in 18 Jahren für den Kosovo
Von 608 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro: Wie die Unterstützung der Diaspora für den Kosovo gewachsen ist
Seit der Ausrufung der Unabhängigkeit am 17. Februar 2008 hat die albanische Diaspora das Land mit Überweisungen unterstützt, die nahezu alle Bereiche des wirtschaftlichen und sozialen Lebens erreicht haben und zur Verbesserung des Lebensstandards der Familien und des Landes insgesamt beigetragen haben.
In diesem Jahr feiert der Kosovo 18 Jahre Unabhängigkeit, ein historischer Weg, der auf Opferbereitschaft, Mut und Engagement aufgebaut ist. Ein wesentlicher Teil dieses Weges sind die Landsleute im Ausland, die sich besonders über die Unabhängigkeit und den Staatsaufbau gefreut und in zahlreiche Bereiche investiert haben.
Die Diaspora hat von 2008 bis 2025 mehr als 15 Milliarden Euro an Überweisungen in den Kosovo gesendet. Diese kontinuierliche Unterstützung ist nicht nur finanzieller Natur, sie spiegelt auch starke emotionale Bindungen, Solidarität und Verantwortung gegenüber den Familien und dem Heimatland wider, schreibt albinfo.ch.
Die Diaspora als tragende Säule der Wirtschaft
Über die familiäre Unterstützung hinaus haben die Überweisungen der Diaspora die Wirtschaft des Kosovo nachhaltig geprägt. Die aus dem Ausland kommenden Gelder werden für Lebensmittel, Kleidung, Bildungs und Gesundheitsleistungen verwendet und verbessern das Leben tausender Familien. Sie beleben den Binnenmarkt, unterstützen lokale Unternehmen, erleichtern den Zugang zu Finanzdienstleistungen und schaffen neue Investitionsmöglichkeiten. Jeder Euro aus der Diaspora hat direkte Auswirkungen auf den täglichen Bedarf, reduziert Armut und trägt dazu bei, dass Familien besser leben können.
Das Magazin Albinfo.ch hat Daten der Zentralbank des Kosovo erhalten, wonach die Überweisungen stetig gestiegen sind, von 608,7 Millionen Euro im Jahr 2008 auf über 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2025.
Diese Zahlen zeigen, dass die Diaspora eine der wichtigsten Stützen der kosovarischen Wirtschaft war, insbesondere in den Sommer und Wintermonaten, wenn viele Landsleute das Land besuchen und zusätzliche finanzielle Mittel an ihre Familien bringen.
Die emotionale und soziale Verbindung zum Kosovo
Neben dem wirtschaftlichen Einfluss hat die Diaspora Identität, Kultur und Traditionen des Kosovo bewahrt. Viele Familien erwarten die Rückkehr ihrer Angehörigen während der Ferien, um Geschichten zu teilen, gemeinsam zu feiern und die familiären Bindungen zu stärken, berichtet albinfo.ch weiter.
Investitionen und Überweisungen sind nicht nur Geld, sondern Ausdruck von Fürsorge, Liebe und Verantwortung gegenüber dem Herkunftsland.
Achtzehn Jahre Unabhängigkeit zeigen, dass die Erfolge des Kosovo nicht nur politische Errungenschaften sind, sondern auch das Ergebnis des kontinuierlichen Engagements der Diaspora.
Durch ihre Überweisungen haben die Albaner im Ausland dazu beigetragen, dass das Land wächst, seine Wirtschaft stärkt und das Leben jedes Bürgers verbessert.
Die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte des Kosovo ist daher auch die Geschichte des Engagements und der Opferbereitschaft der Diaspora. Sie war, ist und bleibt ein Symbol der untrennbaren Verbindung mit dem Kosovo. /Albinfo.ch

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