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Die deutsche Regierung, die Präsenz der Bundeswehr im Kosovo ist unverzichtbar

Die deutschen Streitkräfte bleiben für ein weiteres Jahr in Bosnien und im Kosovo. Die Ausbildung der nationalen Streitkräfte wird der Schwerpunkt des Einsatzes sein

Die Bundeswehr wird ihre Einsätze im Kosovo und in Bosnien Herzegowina für ein weiteres Jahr fortsetzen. Der Bundestag debattierte am Donnerstag über die Vorschläge der deutschen Regierung zur von der NATO geführten Sicherheitspräsenz im Kosovo KFOR sowie zur von der EU geführten Sicherheitsoperation EUFOR ALTHEA in Bosnien und Herzegowina und verwies die Vorlagen zur weiteren Prüfung an die Ausschüsse, berichtet albinfo.ch.

Die Zahl der eingesetzten Soldaten bleibt unverändert.

Wie bisher werden bis zu 400 Soldaten im Kosovo bleiben. Sie sollen “die Entwicklung einer stabilen, demokratischen, multiethnischen und friedlichen Republik Kosovo” unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung des Deutschen Bundestages.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau der Sicherheitskräfte des Kosovo als einer “demokratisch kontrollierten, multiethnischen Sicherheitsorganisation sowie weiterer Akteure im Rahmen der Reform des Sicherheitssektors zur Vorbereitung auf eine weitere Integration in euro atlantische Strukturen”, berichtet albinfo.ch.

Auch die Zahl der in Bosnien und Herzegowina eingesetzten Soldaten bleibt mit 50 konstant. Auch dort ist die Ausbildung, in diesem Fall der bosnischen Streitkräfte, das Hauptziel. Die zentrale Aufgabe von EUFOR ALTHEA bleibt die Unterstützung von Bosnien und Herzegowina bei der Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Umfelds, schreibt die deutsche Regierung. Diese Mission geht auf das Dayton Friedensabkommen von 1995 zurück.