Musik
Der Eurovision Song Contest 2026 beginnt heute Abend in Wien
15 Künstler treten im ersten Halbfinale an, während das Festival unter strengen Sicherheitsmassnahmen und inmitten politischer Spannungen stattfindet.
Die neue Ausgabe des Eurovision Song Contest 2026 beginnt an diesem Dienstag in Wien, wo heute Abend das erste Halbfinale des bekannten europäischen Musikfestivals stattfindet, berichtet albinfo.ch.
Auf der Bühne der Wiener Stadthalle werden 15 Künstler auftreten, die sich einen Platz im grossen Finale sichern wollen. Unter ihnen ist auch der Vertreter Israels, der Sänger Noam Bettan, mit dem Lied “Michelle”.
Gemäss dem Wettbewerbsformat qualifizieren sich die zehn Besten aus dem ersten Halbfinale sowie weitere zehn aus dem zweiten Halbfinale, das am 14. Mai stattfindet, für das Finale.
Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien haben ihren Platz im Finale bereits als grösste Geldgeber des Festivals gesichert, während Österreich als Siegerland und Gastgeber der diesjährigen Ausgabe automatisch für das Finale qualifiziert ist.
Das Festival findet in diesem Jahr in einer politisch angespannten Atmosphäre statt. Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island haben ihren Boykott des Festivals aus Protest gegen die Teilnahme Israels angekündigt.
Für diese Woche sind in Wien zudem mehrere pro-palästinensische Demonstrationen geplant, während die Behörden die Sicherheitsmassnahmen deutlich verschärft haben. In der Stadt wurden Polizeikräfte aus ganz Österreich sowie Unterstützungskräfte aus Deutschland eingesetzt.
An dem diesjährigen Wettbewerb nehmen 35 Länder teil, und zu den Favoriten für eine Spitzenplatzierung zählt Finnland mit dem Lied “Liekinheitin”. Aufmerksamkeit erhalten auch der griechische Sänger Akylas, die portugiesische Gruppe Bandidos do Cante sowie die Künstlerin Senhit aus San Marino.
Nach den Kontroversen des vergangenen Jahres wegen möglicher Stimmenmanipulation hat die Europäische Rundfunkunion die Abstimmungsregeln geändert, die maximale Zahl der Stimmen pro Person auf 10 halbiert und zusätzliche Massnahmen gegen verdächtige oder koordinierte Abstimmungen eingeführt./AlbInfo.ch
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