Themen
Asylstatistik November 2017
Vom 1. Januar bis zum 30. November 2017 wurden in der Schweiz 16 887 Asylgesuche eingereicht
Im November wurden in der Schweiz 1443 Asylgesuche eingereicht, 85 weniger als im Vormonat (−5,6 %). Die Zahl der Gesuche hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um rund einen Viertel verringert (−26,5 %). Vom 1. Januar bis zum 30. November 2017 wurden in der Schweiz 16 887 Asylgesuche eingereicht – eine Entwicklung, die die letzten Vorhersagen des Staatssekretariats für Migration (SEM) bestätigt. Angesichts der jüngsten Entwicklungen schätzt das SEM nun, dass im laufenden Jahr insgesamt 18 500 (±1000) Gesuche eingereicht werden.
Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylgesuchen im November waren Eritrea mit 282 Gesuchen (8 mehr als im Oktober), Syrien (156 Gesuche; −112), Afghanistan (102 Gesuche; +11), Georgien (98 Gesuche; +28) und die Türkei (88; −8). Das SEM erledigte im November 2415 Asylgesuche in erster Instanz. Dabei wurden 515 Nichteintretensentscheide gefällt (davon 476 auf Grundlage des Dublin-Abkommens), 527 Personen erhielten Asyl und 764 Personen wurden vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle ging im Vergleich zum Vormonat um 793 auf 21 239 zurück.
Im November haben 590 Personen unser Land kontrolliert verlassen. Die Schweiz hat bei 710 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 170 Personen konnten in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 555 Personen ersucht. 92 Personen wurden der Schweiz überstellt.
Resettlement- und Relocation-Programm
Im November sind im Rahmen des UNHCR-Programms zur Neuansiedlung (Resettlement) 109 Personen angekommen. Mit dem Bundesratsbeschluss vom Dezember 2016 wurde die Aufnahme von 2000 Opfern des Syrienkonflikts innerhalb von zwei Jahren beschlossen. Bis Ende November 2017 hat die Schweiz 529 Personen in diesem Rahmen aufgenommen. Das Programm richtet sich an besonders verletzliche Menschen, die sich in Syrien oder in einem seiner Nachbarländer aufhalten und vom UNHCR den Flüchtlingsstatus erhalten haben.
Im Rahmen des Programms der Europäischen Union zur Umverteilung (Relocation) von Asylsuchenden sind im November 7 Personen aus Griechenland und Italien in der Schweiz eingetroffen. Seit der Einführung dieses Programms im September 2015 hat die Schweiz 1450 Personen aufgenommen. Bei diesem Programm werden Asylsuchende, die schon in Griechenland oder Italien registriert wurden, auf andere europäische Staaten verteilt. Damit sollen diese beiden Dublin-Staaten, die an der EU-Aussengrenze mit hohen Gesuchseingängen konfrontiert sind, entlastet werden.
E-Diaspora
-
RAI Calabria gibt der arbëreshen Identität durch Dokumentarfilme eine Stimme RAI Calabria setzt ihr Engagement für die Dokumentation und Förderung des arbëreshen Kulturerbes in Italien fort.... -
Der Gipfel der albanischen Diaspora kehrt mit seiner vierten Ausgabe zurück -
Zwei Städte in Deutschland stehen vor der Eröffnung albanischer Schulen -
Ramë Lahaj tritt in Russland auf und fördert die albanische Kultur und das albanische Lied -
Lirim Koraqi absolviert einen wissenschaftlichen Besuch an der Universität York im Vereinigten Königreich
Leben in der Schweiz
-
Die Schweizer Exporte erreichten im Jahr 2025 ein Rekordniveau Die Schweizer Exporte erreichten im Jahr 2025 ein neues Rekordniveau, angetrieben durch die starke Nachfrage nach... -
Lorian Musa belegt den siebten Platz in der Karate-Weltrangliste seiner Altersklasse -
50% më lirë vitin e parë: Safety Home me ofertë për sigurimin e pronave të mërgimtarëve në Kosovë -
Aurora Borealis verzaubert die Schweiz, spektakuläres Schauspiel am Himmel -
Marigona Sun: Ihr luxuriöses Zuhause im Kosovo












