Themen
Bericht zur Situation von Frauen und Mädchen im Asylbereich
Der Bericht analysiert die Situation von Flüchtlingsfrauen in den Bundesasylzentren und die Unterbringung in den kantonalen Strukturen, identifiziert Handlungsfelder und nennt entsprechende Massnahmen für die Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen sowie Opfern sexueller Gewalt
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Oktober 2019 in Erfüllung des Postulats Feri (16.3407) den Bericht “Analyse der Situation von Flüchtlingsfrauen” verabschiedet. Darin wird der Handlungsbedarf bei der Unterbringung und Betreuung von asylsuchenden Frauen und Mädchen in der Schweiz geklärt.
Der Bericht zum Postulat wurde vom Staatssekretariat für Migration (SEM) gemeinsam mit den Kantonen und verschiedenen NGOs erarbeitet. Er analysiert die Situation von Flüchtlingsfrauen in den Bundesasylzentren und die Unterbringung in den kantonalen Strukturen, identifiziert Handlungsfelder und nennt entsprechende Massnahmen für die Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen sowie Opfern sexueller Gewalt.
Zahlreiche Massnahmen bereits umgesetzt
Im Rahmen der per 1. März 2019 in Kraft getretenen Neustrukturierung des Asylbereichs hat das SEM bereits zahlreiche Massnahmen spezifisch für Frauen umsetzen können. Dies betrifft insbesondere die Bereiche geschlechterspezifische Unterbringung, Gesundheitsversorgung oder die Betreuung und Beschäftigung.
Hingegen zeigt sich gemäss Bericht Handlungsbedarf bei der Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitenden, bei der Information und Unterstützung für Gesuchstellende sowie bei der Identifikation von Opfern sexueller Gewalt. Die Mehrheit der vorgeschlagenen Massnahmen können im Rahmen der bestehenden finanziellen Mittel umgesetzt werden.
Mit dem Bericht wurde auch geklärt, ob die kantonalen Opferberatungsstellen Frauen und Mädchen aus dem Asylbereich unterstützen sollen, die Opfer einer Straftat im Ausland geworden sind. Es zeigt sich, dass eine Ausweitung des Anwendungsbereiches des Opferhilfegesetztes keine geeignete Lösung darstellt. Vielmehr muss nach pragmatischen Lösungen gesucht werden, damit gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Bleiberecht in der Schweiz Zugang zu entsprechenden Unterstützungsleistungen haben.
E-Diaspora
-
In Bern findet ein Literaturabend zum 95. Geburtstag von Dritëro Agolli statt. Die von der Albanischen Botschaft organisierte Veranstaltung brachte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Künstlerinnen und Künstler sowie... -
Professorin aus dem Kosovo hält einen Vortrag an der Universität Regensburg in Deutschland. -
Der kosovarische Komponist Ardian Gega präsentiert sich in Prag mit seinem Werk “On the Edge of Silence”. -
Venera vertritt den Kosovo auf dem Weltkongress für Endokrinologie in den USA. -
Vom Kosovo an die Michigan Law School: Ilir Hajraj erzielt einen bedeutenden akademischen Erfolg.
Leben in der Schweiz
-
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. In diesem Interview mit albinfo.ch spricht die Sängerin A R B Ë R E S H... -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen. -
Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt -
Heute Abend bestreitet die Schweiz ihr erstes Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. -
Zvicër
Die größte Messe für Unternehmerinnen öffnet ihre Türen, “She Leads 2026” startet in der Schweiz.













