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Film mit der Schauspielerin aus dem Kosovo, Luana Bajrami, gewinnt einen Oscar

Die international bekannte kosovarische Regisseurin und Schauspielerin Luana Bajrami stand gemeinsam mit dem Team ihres neuen Films “Two People Exchanging Saliva” auf der prestigeträchtigen Bühne der Oscar Verleihung, um den Preis für den besten Kurzfilm entgegenzunehmen.

Die Regisseure des Films erwähnten bei der emotionalen Entgegennahme der Auszeichnung auch die Herkunft aus dem Kosovo einer der Hauptdarstellerinnen, Bajrami, und betonten, dass es sich um ein Projekt handelt, das größtenteils von einem Frauenteam realisiert wurde.

In der Koproduktion zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten mit dem Originaltitel “Deux personnes échangeant de la salive” spielt Bajrami die Rolle der Malaise. Es handelt sich um eine zentrale Rolle in dem Schwarz Weiß Film, dessen Drehbuch und Regie von Alexandre Singh und Natalie Musteata stammen.

Laut Synopsis zeigt der Film ein dystopisches Paris, in dem Ohrfeigen das Geld ersetzt haben und Küsse verboten sind und sogar mit dem Tod bestraft werden. Als eine junge Frau, Malaise, gespielt von Luana Bajrami, in einer außergewöhnlichen Boutique zu arbeiten beginnt, entwickelt sie schnell eine Beziehung zu einer wohlhabenden Kundin namens Angine, was die Eifersucht ihrer Vorgesetzten weckt.

Die schwarze Komödie über Anziehung und Rivalität, die vor einem ungewöhnlichen Hintergrund stilisierter Gewalt spielt, wurde beim Telluride Film Festival in den USA uraufgeführt und gewann den Großen Preis der Jury beim AFI Fest, organisiert vom American Film Institute. Zu den ausführenden Produzentinnen gehören Julianne Moore und Isabelle Huppert.

Mit dem Preis für den besten Kurzfilm wurde auch der Film “The Singers” ausgezeichnet.