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Veranstaltung der albanischen Schulen im Kanton Aargau, ein Fest der Sprache, Kultur und nationalen Identität

Ky aktivitet dëshmoi edhe një herë forcën organizative, përkushtimin e mësuesve dhe dashurinë e brezit të ri për gjuhën amtare

Aargau, Schweiz . In einer festlichen und sehr bewegenden Atmosphäre organisierte die Liga der albanischen Lehrkräfte und Eltern (LAPSH) “Naim Frashëri” im Kanton Aargau die traditionelle Abschlussveranstaltung des Schuljahres 2025/2026. Dabei kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern, Institutionsvertreter sowie zahlreiche Gäste aus der Schweiz und den albanischen Gebieten zusammen.

Die Veranstaltung, die sich inzwischen zu einem bedeutenden Bildungs- und Kulturereignis für die albanische Gemeinschaft im Kanton entwickelt hat, zeigte erneut die organisatorische Stärke, das Engagement der Lehrkräfte und die Verbundenheit der jungen Generation mit ihrer Muttersprache.

Die Feier wurde mit der Aufführung der Nationalhymne durch die Schülerinnen und Schüler der albanischen Schulen des Kantons eröffnet und sorgte für besondere Emotionen bei den Anwesenden.

Durch das Programm führte die ehemalige Schülerin der albanischen Schule, Ilmije Luma. Im Namen des kantonalen LAPSH-Vorstandes dankte sie allen Teilnehmenden für ihre Anwesenheit und die kontinuierliche Unterstützung der albanischen Schule.

In seiner Begrüssungsrede würdigte der Präsident des LAPSH im Kanton Aargau, Riza Demaj, die unermüdliche Arbeit der Lehrkräfte und Eltern. Er betonte, dass die Bewahrung der albanischen Sprache in der Diaspora weiterhin zu den wichtigsten nationalen Aufgaben gehört.

Die Veranstaltung wurde auch von Frau Besarta Balaj, leitende Beamtin für den Unterricht in der Diaspora beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Technologie und Innovation der Republik Kosovo, begrüsst. Sie hob die Rolle der albanischen Schulen in der Diaspora bei der Bewahrung der nationalen Identität und der Bildung der jungen Generation hervor. Sie gratulierte allen Lehrpersonen, insbesondere jenen, die gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern anwesend waren: Qefsere, Vaxhid, Safete, Halime, Vjollca, Elfete, Nuraj, Eshtrefe, Sadete, Zyrafete und Ardita.

Eine besondere Bedeutung erhielt die Veranstaltung durch die Teilnahme albanischer diplomatischer Vertreter. Anwesend waren die Vertreterin der Botschaft der Republik Albanien in der Schweiz, Frau Monika Zguro, sowie der Vizekonsul des Konsulats der Republik Kosovo, Herr Avni Zejnullahu.

Frau Monika Zguro, die im Namen des diplomatischen Korps sprach, gratulierte den albanischen Lehrkräften und Eltern zu ihrem Engagement während des gesamten Schuljahres, damit die Kinder ihre Muttersprache lernen und bewahren können. Sie würdigte zudem die Arbeit von Riza Demaj und Vaxhid Sejdiu für ihren Einsatz, möglichst viele Kinder für den ergänzenden Unterricht in albanischer Sprache zu gewinnen. Dabei betonte sie, dass die Eröffnung von elf neuen Schulstandorten im Laufe des Schuljahres ein deutlicher Beweis für dieses Engagement sei.

Die Unterstützung der lokalen Institutionen zeigte sich auch durch die Teilnahme der Gemeindepräsidentin von Suhr, Carmen Sutter. Zudem wurde die Veranstaltung durch die Ansprachen des Akademiemitglieds Frashër Demaj von der Akademie der Wissenschaften und Künste des Kosovo sowie von Prof. Dr. Rabije Murati von der Pädagogischen Fakultät der Universität Tetovo bereichert.

Der künstlerische Teil der Veranstaltung bildete den Höhepunkt dieses Schulfestes. Die Schülerinnen und Schüler aller albanischen Schulen des Kantons Aargau präsentierten mit Stolz Rezitationen, Lieder und Tänze, die der albanischen Sprache, der Nationalflagge, der Geschichte, der Freiheit und der Heimat gewidmet waren. Das Programm begann mit der eindrucksvollen Darbietung des Liedes “Flasin shqip tingujt e zemrës” durch die Schülerinnen der Albanischen Schule in Neuenhof, Lira Zuka und Arnela Halimi.

Während des gesamten Kulturprogramms traten Schülerinnen und Schüler der albanischen Schulen aus Neuenhof, Spreitenbach, Bad Zurzach, Oftringen, Gränichen, Dintikon, Wohlen, Birr, Hunzenschwil, Othmarsingen, Rupperswil, Windisch, Wettingen, Frick, Möhlin und Muhen auf, die von ihren Lehrpersonen mit grossem Engagement vorbereitet worden waren.

Ein besonders bewegender Moment war die Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler, die das ergänzende Unterrichtsprogramm in albanischer Sprache erfolgreich abgeschlossen haben. Der LAPSH des Kantons Aargau würdigte ihren Einsatz und ihre Ausdauer über viele Jahre hinweg. Das Bildungsministerium der Republik Kosovo ehrte durch Frau Besarta Balaj die vorbildlichen Schülerinnen und Schüler mit Büchern als Zeichen der Anerkennung für ihren Erfolg und ihr Engagement.

Anlässlich des Abschlusses des Schulprogramms wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit Zertifikaten ausgezeichnet. Geehrt wurden Ajla Sulejmani und Era Kelmendi, Schülerinnen der Lehrerin Qefsere Sejdiu; Shera Dakaj, Sara Zymeri, Lorena Rrafshi, Leon Hoxhaj und Loresa Hoxhaj, Schülerinnen und Schüler des Lehrers Vaxhid Sejdiu; Dioreta Fazliaj, Ardona Elezaj, Lina Muharremaj und Doresa Fazliaj, Schülerinnen der Lehrerin Ardita Abazi; Yllka Balaj, Luana Salihu und Kanina Zajmi, Schülerinnen der Lehrerin Elfete Hysenaj Gashi; Esma Iljasi, Laila Ibrahimi, Amra Ibrahimi, Ailinda Canaj, Fatime Abdiji, Harun Amiti, Ayla Amiti, Eldion Bytyqi und Leon Dilla, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Nuraj Iljasi; Diar Shala, Anik Rama und Aron Cerimi, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Eshtrefe Nuhiji; sowie Aulon Isufi, Amelia Sylejmani und Arbër Rexhepi, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Zyrafete Muqolli Aliu.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern und den Aktivisten des LAPSH “Naim Frashëri” im Kanton Aargau, die unter der Leitung des Präsidenten Riza Demaj und des Sekretärs Rexhep Neziri die Organisation und die technische Durchführung der Veranstaltung sichergestellt haben. Ein besonderer Dank geht ebenfalls an den langjährigen Unterstützer des LAPSH im Kanton Aargau, Herrn Visar Muriqi.

Die Veranstaltung wurde mit einem Auftritt des Kultur und Kunstvereins “Shota” abgeschlossen, der beim Publikum grosse Emotionen und viel Applaus auslöste.

Diese Veranstaltung war ein klarer Beweis dafür, dass die albanische Schule in der Diaspora weiterhin ein wichtiger Ort zur Bewahrung der Sprache, der Kultur und der nationalen Identität bleibt, dank der engen Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Eltern, albanischen Institutionen und der Gemeinschaft insgesamt.