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Netzwerk albanischer Studenten und Jugend in der Diaspora gegründet

Solche Netzwerke will das Diasporaministerium auch in anderen Ländern gründen, in denen albanischstämmige Studenten, Künstler und Sportler gibt.

Das kosovarische Diasporaministerium brachte am Dienstag zu einem gemeinsamen Treffen die albanische Jugend in Österreich zusammen, die den ersten Netzwerk der Jugend und Studenten in der Diaspora gründeten. Der erste Netzwerk wurde in Wien gegründet. Dieser soll Wien, Graz und Salzburg abdecken.

In einer Medienmitteilung des Diasporaministeriums heisst es, die Entscheidung für die Gründung der Netzwerk entspringt aus den Verantwortklichkeiten, die im Disporagesetz und in der Diasporastrategie der kosovarischen Regierung festgeschrieben sind.
“Der Netzwerk der Jugend und der Studenten in Österreich soll ein Referenzpunkt für das Diasporaministerium und für die Institutionen der Republik Kosova sein”. Solche Netzwerke werde man auch in anderen Ländern gründen.
“Das Ziel der Netzwerke ist es, koordinierte Kontakte zwischen allen Organisationen, der Jugend und Studenten, die in der Diaspora leben, zu schaffen. Daraus wollen wir die Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten vertiefen, den Austausch fördern. Schliesslich soll durch die Netzwerke eine Möglichkeit geschaffen werden, dass die Diaspora ihre Forderungen gegenüber den Institutionen des Landes koordiniert und in institutioneller Form stellen kann”.
In vielen Treffen in der Diaspora habe sich die Forderung zur Gründung solcher Netzwerke akzentuiert.
Die Teilnehmenden zeigten sich zufrieden mit dieser Initiative und versprachen, in naher Zukunft einen konkreten Plan mit Aktivitäten aufzustellen, die mit Unterstützung des Diasporaministeirums umgesetzt werden sollen.
Eine Koordinierungsgruppe von 8 Studenten wurde gegründet; sie soll innerhalb weniger Wochen die Organe des Netzwerks aufstellen.
Diese Aktivität wurde auch von der kosovarischen Botschaft in Wien, von UNDP und IOM im Rahmen des Projektes DEED unterstützt.