Nachrichten
Wenn die Landfrauen nach Albanien reisen
Landfrauen bleibt wenig Zeit, die Welt zu erkunden. SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf eine Reise in ein fremdes Land. In der ersten Folge geht es für Brigitte Inderbitzin, 34, und Theresia Hollenstein, 47, in die albanischen Alpen.
«Faleminderit» heisst «danke» auf Albanisch und ist für die beiden Schweizer Landfrauen ein echter Zungenbrecher. Theresia Hollenstein aus Brülisau AI sass vor dieser Reise noch nie in einem Flugzeug. Brigitte Inderbitzin, 34, ist schon ein wenig herumgekommen, aber Fremdsprachen haben die beiden Landfrauen bis jetzt keine gebraucht. Auf dem Hof in Valbona wird jedoch nur Albanisch gesprochen.
Und spätestens beim Schweizer Abschlussessen, wenn die Landfrauen ihre Gastgeberinnen und Gastgeber bekochen, müssen sie sich mit Händen und Füssen verständigen. Es entbrennt geradezu ein Kampf um die Vorherrschaft in der Küche.
Kol und Leze Gjoni führen nämlich nebst dem Hof ein renommiertes Gasthaus in den albanischen Alpen. Das heisst, die Schweizer Landfrauen müssen nicht nur für ihre Gastgeber, sondern auch für 30 Gäste kochen. Kol und Leze bezweifeln aber, dass die Schweizerinnen die Aufgabe meistern, und kochen parallel zu ihnen ein albanisches Menu.
Es wird wortwörtlich hitzig in der engen Küche. Doch so schnell wirft die beiden Schweizer Landfrauen nichts mehr aus der Bahn: Sie haben ein Wettrennen auf albanischen Schotterpisten hinter sich, damit sie die Fähre für die Weiterfahrt erwischen, sind 1000 Höhenmeter gewandert, um einen fantastischen Blick auf die montenegrinischen Berge zu erhaschen, und haben in einem 16 Grad kalten Bergfluss gebadet. Einzig die Hofschlachtung der Geiss für das Abschlussessen brachte die beiden Landfrauen an ihre Grenze.
Wenn Brigitte und Theresia zum Schluss der Sendung ins adriatische Meer eintauchen, sind sie aber vor allem glücklich, dass sie dieses Abenteuer gewagt haben und sich von der grossen albanischen Gastfreundschaft überraschen lassen durften.
Weitere aus Nachrichten
E-Diaspora
-
Sarah Impusino (Die Mitte): Mit Beständigkeit und Respekt für ein lebenswertes Sarah Impusino bringt zwölf Jahre Erfahrung aus dem Gemeindeparlament mit und kandidiert erstmals für den Stadtrat.... -
Stadtratswahlen in Schlieren, drei Kandidaten, drei Visionen für eine gemeinsame Zukunft -
RAI Calabria gibt der arbëreshen Identität durch Dokumentarfilme eine Stimme -
Der Gipfel der albanischen Diaspora kehrt mit seiner vierten Ausgabe zurück -
Zwei Städte in Deutschland stehen vor der Eröffnung albanischer Schulen
Leben in der Schweiz
-
Sarah Impusino (Die Mitte): Mit Beständigkeit und Respekt für ein lebenswertes Sarah Impusino bringt zwölf Jahre Erfahrung aus dem Gemeindeparlament mit und kandidiert erstmals für den Stadtrat.... -
Stadtratswahlen in Schlieren, drei Kandidaten, drei Visionen für eine gemeinsame Zukunft -
Die Schweizer Exporte erreichten im Jahr 2025 ein Rekordniveau -
Lorian Musa belegt den siebten Platz in der Karate-Weltrangliste seiner Altersklasse -
50% më lirë vitin e parë: Safety Home me ofertë për sigurimin e pronave të mërgimtarëve në Kosovë











